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Die deutschen Stars im Ausland

DVV: Die deutschen Stars im Ausland

26.04.2017 • DVV • Autor: DVV 582 Ansichten

Wie schlagen sich die über 20 deutsche Spielerinnen und Spieler in der Saison 2016/17 in den ausländischen Top-Ligen? Wir geben in unregelmäßigen Abständen Auskunft über die DVV-Stars im Ausland. Japan

Lange nichts gehört von Christiane Fürst . Die beste deutsche Mittelblockerin war weit entfernt von Deutschland aktiv und spielte in der 2. Japanischen Liga bei den Denso Airybees. Dies tat sie jedoch überaus erfolgreich: Fürst führte ihr Team zum Aufstieg in die erste Liga und heimste auch noch zwei individuelle Preise ein: Die 32-Jährige war – fast schon erwartungsgemäß und wie so oft – beste Blockerin und wurde zudem noch zum MVP der Liga gewählt.

Christian Fürst (Denso Airybees)

Italien

Denys Kaliberda peilt mit seinem Verein Civitanova das Tripple an: Nach dem Pokalsieg stehen nun die Entscheidungen in der Meisterschaft und im Final Four der Champions League an, beide Male werden Civitanova gute Chancen zugestanden. Im Rennen um die italienische Meisterschaft (Best of Five) haben Kaliberda & Co gegen Trento vorgelegt und das erste Finale 3:0 (25-18, 25-20, 25-17) gewonnen. In der Champions League (29./30. April) heißt der Halbfinalgegner Perugia/ITA, ehe im Finale Titelverteidiger Kazan/RUS oder die Überraschung des Wettbewerbs, die BR Volleys, warten.
Trotz guter Leistungen von Simon Hirsch (13 Punkte) und Christian Fromm (9 Punkt) hat Monza das Finale um Platz fünf verpasst. Gegen Piacenza unterlag Monza mit 1:3 (25-20, 17-25, 22-25, 18-25) und schaffte somit nicht die Qualifikation für den Challenge Cup.

Christian Fromm , Simon Hirsch (Volley Monza)

Denis Kaliberda (Cucine Lube Civitanova)

Polen

Tolle Bilanz für die deutschen Spielerinnen und Spieler in der polnischen Profiliga. Heike Beier feierte mit Lodz die Vizemeisterschaft, das Trio Lukas Kampa , Sebastian Schwarz , Salvador Hidalgo (Wegiel) bezwang im „kleinen Finale“ Jochen Schöps (Rzeszow) und spielt in der nächsten Saison in der Champions League.

„Das war ein Überraschungserfolg!“ sagt Beier. „Vor der Saison haben wir uns als Zielstellung das Halbfinale gesetzt und haben dann im Pokal und auch in der Meisterschaft die hochgeschätzte Mannschaft von Wrocław geschlagen. Der Grund: Teamspirit, eine größtenteils unveränderte Mannschaft, gutes Training und eine hervorragende Taktikarbeit von unseren Trainern.“ Im Finale gab es gegen Police (0:3 und 1:3) nichts zu holen, „uns hat einfach die Erfahrung gefehlt, dazu kamen Aufregung und die nötige Geduld“, so Beier, die abschließend urteilt: „Dieser Erfolg zählt viel für mich!“

Eine konstant starke Saison krönte Wegiel mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Großen Anteil daran hatte das Trio Kampa, Hidalgo und Schwarz (der kurz vor Normalrundenende dazu stieß): DVV-Zuspieler Kampa zählte zu den besten Regisseuren der Liga und wurde sieben Mal zum MVP der Begegnungen gewählt, Außenangreifer Hidalgo toppte das noch mit acht MVP-Auszeichnungen sowie den „Siegen“ in den Kategorien bester Scorer, bester Aufschläger und bester Angreifer. „Für mich war dieses Jahr ganz speziell, da ich in den vergangenen Jahren nur in Asien und in arabischen Ländern gespielt habe. Jetzt wollte ich mein Talent in einer solch starken Liga zeigen. Und ich glaube, es war einfach mein Jahr!“ Auch im kleinen Finale gegen Rzeszow setzte Hidalgo die größten Akzente und war beim 3:1- bzw. 3:2-Sieg mit 23 bzw. 29 Punkten jeweils punktbester Akteur. „Es war nicht leicht gegen Rzeszow, aber wir hatten immer die richtige Lösung und waren sehr aggressiv in Aufschlag, Block und Abwehr. Der Schlüssel von unserer Bronzemedaille war die mannschaftliche Geschlossenheit und dass wir jeden Punkt genossen haben.“

Genießen würde der gebürtige Kubaner auch Auftritte im deutschen Nationaltrikot, seit mehreren Jahren wartet der 31-Jährige, der ohne Frage eine große Verstärkung wäre, auf den positiven Bescheid der FIVB respektive der Kubaner. „Seit sechs Jahren habe ich die Hoffnung, für Deutschland spielen zu können. Falls das klappt, werde ich alles für die deutsche Nationalmannschaft geben. Ein Traum würde wahr werden!“

Jochen Schöps (Asseco Resovia Rzeszow)

Lukas Kampa , Salvador Hidalgo, Sebastian Schwarz (Wegiel)

Marcus Böhme (Cuprum Lubin)

Magdalena Gryka (Bielsko-Biala)

Heike Beier (Budowlani Lodz)

Kathleen Weiß (MKS Dabrowa Gornicza)

Türkei/Griechenland

Saskia Hippe will mit Piräus eine starke Saison vergolden. Nach dem Pokalsieg und dem zweiten Platz im europäischen Challenge Cup strebt Piräus nun den Titel in der griechischen Meisterschaft an. Dazu machte der Top-Favorit den ersten Schritt, denn Finalspiel eins wurde nach dem überraschenden Satzverlust klar mit 3:1 (21-25, 25-15, 25-13, 25-14) gegen Pannaxiakos gewonnen. Nun fehlt nur noch ein Sieg, der bereits beim Rückspiel (26. April) geholt werden soll.

Lisa Izquierdo (Samsun Anakent)

Saskia Hippe (Olympiakos Piräus)

Jana-Franziska Poll (Panathinaikos Athen)

Frankreich

Björn Höhne strebt mit Rennes Volley den Aufstieg in die erste Liga an. Dazu fehlt „nur“ noch ein Sieg, denn Rennes steht nach zwei Halbfinalsiegen mit einem starken Höhne (10 & 18 Punkte) gegen Plessis-Robinson (3:0 & 3:1) im Finale. Gegner dort ist der Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Cannes und St Nazaire.

Philipp Collin (Tours VB)

Björn Höhne (Rennes)

Lena Möllers , Berit Kauffeldt (Béziers Volley)

Tschechische Republik

Ganz souverän haben Laura Emonts und Mareike Hindriksen das Finale um die tschechische Meisterschaft erreicht. Drei Spiele, drei Siege lautete die Bilanz im Halbfinale gegen Brünn. Jetzt geht es in der „Best of Five“-Finalserie gegen Olomouc. Und mit dieser Mannschaft hat Prostejov noch eine Rechnung offen: Schließlich unterlag der Seriensieger im diesjährigen Pokalfinale überraschend 2:3. In der am 29. April beginnenden Finalserie soll die Revanche gelingen.

Mareike Hindriksen, Laura Emonts (Agel Prostejov)

Katar

Georg Grozer wollte sich nach dem Gewinn der chinesischen Meisterschaft sowie dem Sieg beim Katar Cup mit dem dritten Titel aus der Vereinssaison verabschieden, doch daraus wurde nichts. Mit 0:3 (20-25, 15-25, 34-36) ging das Finale des Emir Cups klar verloren, Al Rayyan revanchierte sich somit für die Finalniederlage im Katar Cup. Grozer sagte: „Leider hat es nicht gereicht. Wir haben alles gegeben, aber klar verloren. Einmal Gold und einmal Silber in Katar ist kein schlechtes Ergebnis. Jetzt freue ich mich auf die Familie, ehe die Vorbereitung mit der Nationalmannschaft beginnt.“

Georg Grozer (Al Arabi)

 

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