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DVV-Frauen verlieren 2:3 vs. TUR - Nur noch geringe Hoffnung auf Finalrunde

Grand Prix: DVV-Frauen verlieren 2:3 vs. TUR - Nur noch geringe Hoffnung auf Finalrunde

18.07.2015 • Grand Prix • Autor: DVV 871 Ansichten

Was für ein Thriller, was für eine bittere Niederlage. Die DVV-Frauen mussten sich beim Heim-Grand Prix in Stuttgart nach knapp drei Stunden Spielzeit mit 2:3 (25-20, 26-28, 29-31, 25-14, 16-18) der Türkei geschlagen geben und haben somit ihre gute Ausgangsposition auf die Teilnahme an der Endrunde in Omaha/USA eingebüßt.

Nach wie vor ist ein Sieg gegen Serbien (18.7. um 18.00 Uhr, live bei SPORT1) notwendig, gleichzeitig müssen aber Japan und Thailand im direkten Duell "passend" spielen. Japan muss mindestens zwei Sätze abgeben oder Thailand gewinnen. Punktbeste Spielerinnen waren Jennifer Geerties (20), Maren Brinker und Wiebke Silge (19).

Startformation GER: Kathleen Weiß , Maren Brinker , Jennifer Geerties , Margareta Kozuch , Anja Brandt , Wiebke Silge , Lenka Dürr
Startformation TUR: Kubra Akman, Polen Uslupehliavan, Güldeniz Onal, Özge Nur Yurtdagülen, Nilay Ozdemir, Ezgi Dagdelenler

Mit Volldampf starteten beide Teams in den ersten Satz und lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch auf einem ansprechendem Niveau. Auf deutscher Seite glänze dabei Libera Lenka Dürr mit starken Abwehraktionen. Im Block packten Jennifer Geerties und Anja Brandt immer wieder zu, hatte aber gegen die Angriffskombinationen rund um die türkische Top-Scorerin Polen Uslupehliavan aber auch immer wieder das Nachsehen. So ging es Zug um Zug über 11:11 und 17:17 dem Satzende zu. In der Crunchtime waren es dann #DieSchmetterlinge die noch eine Schippe drauf legen konnten und sich über 20:18 schließlich auf 25:20 absetzten.

Die Türkinnen zeigten sich davon nicht beeindruckt. Weiterhin dominierten druckvolle Angriffsaktionen das Geschehen, in denen sich die Türkinnen nach und nach Vorteile erarbeiteten. Auf türkischer Seite steuerte Akman mit gutem Blockspiel einen erheblichen Teil zum 12:9 Vorsprung ihrer Mannschaft bei. Pedullàs Auszeit zeigte Wirkung. Mit einem dosierten Lob ging Kozuch voran, Geerties zog mit mehreren clever angeschlagenen Blocks nach. Trotz aller Bemühungen gelang der Ausgleich nach dem 11:13 nicht, denn die Türkinnen hielten kämpferisch dagegen. Auch die starken Blocks von Apitz und Silge zum 16:18 halfen nicht, Boden gut zu machen. Auf der anderen Seite war Uslupehliavan zum 22:19 für die Türkei kaum zu halten. Dass ihr Angriff ausgerechnet beim 24:23 im Aus landete, verschafften Team Deutschland etwas Luft und so ging es, sehr zum Gefallen des Publikums, temporeich und hochklassig weiter. Am Ende entschieden Kleinigkeiten den Satz mit 28:26 zu Gunsten der Türkei.

Pedullà veränderte seine Startaufstellung nur auf einer Position und brachte im Zuspiel Apitz für Kathleen Weiß , die bereits Mitte des zweiten Satz eingewechselt worden war. Deutschland startete konzentriert und setzte sich mit straken Aufschlägen und aggressiven Angriffen zwischenzeitlich auf 11:6 ab. Die Türkinnen ließen sich nicht entmutigen, hielten kämpferisch dagegen und waren beim 11:10 fast wieder dran. Apitz narrte den türkischen Block, Kozuch und Geerties wussten das im Angriff zu nutzen und so legte Team Deutschland erneut auf 16:12 vor. Eine umstrittene Entscheidung zu Gunsten Deutschlands, die auch die geforderte Challenge nicht klären konnte, nutzen die Gastgeberinnen um den Vorsprung auf 18:14 auszubauen. Wiederum zeigten sich die Türkinnen geduldig und nervenstark und profitierten bei der Aufholjagd zum 22:22 auch von Fehlern auf deutscher Seite. So landete auch der Aufschlag beim 24:23 im Netz. Mit einem Gewaltschlag wehrte Geerties den ersten Satzball ab, ein seltener Angriffsfehler der starken Uslupehliavan besorgte den zweiten Satzball (25:24) für Deutschland. Erneut folgte der Ausgleich nach einer weiteren Challenge der Türkei. Die Halle steht komplett und peitscht #Die Schmetterlinge nach vorn. Doch es hilft nichts, zwei Fehler im Angriff besiegeln das 31:29 für die Türkei.

Verunsicherung und Nervosität bedeuteten im vierten Satz einen frühen 0:3 Rückstand für Deutschland. Doch auch die Türkinnen leisteten sich Fehler und #DieSchmetterlinge nahmen schnell wieder Fahrt auf. Stabilität im Angriff gelungene Block- und Abwehraktionen sorgten nach dem 5:4 und 10:6 für eine deutsche Führung, die sogar auf 15:6, später auf 18:8 anwuchs. Team Deutschland war nun im Rollen, die Türkinnen fanden dagegen kein Mittel. Am Ende ging der Satz mit 25:14 klar ans deutsche Team.

Nach zunächst gutem Start der DVV-Auswahl in den Tiebreak waren es die Türkinnen, die die Initiative übernahmen. Zwingende Angriffe und herausragende Abwehraktionen besorgten die 6:4 Führung. Mithalten konnten #DieSchmetterlinge zwar aus der eigenen Annahme heraus, schafften aber erneut nicht den Ausgleich, so dass beim 8:6 die Seiten gewechselt wurden. Auch danach lief es zunächst nicht besser. Uslupehliavan spielte ihre Angriffsstärke aus, Deutschland, getrieben von gut 3000 Zuschauerkehlen, kämpfte. Und kämpfte sich heran. Spätestens ab dem 12:12 kochte die Halle. Erst erzwang Silge, dann Brandt per Schnellangriff einen Matchball. Doch es sollte nicht sein, das Team mit den besseren Nerven war an diesem Abend die Türkei, die sich mit 18:16 den fünften Satz und damit das Match sicherte.

Spielfilm
1. Satz: 2:2, 4:4, 6:6, 6:8, 7:9, 9:10, 11:11, 13:13, 14:14 (Apitz für Weiß), 15:16, 17:17, 18:17 (Weiß für Apitz), 20:18, 22:19, 24:19, 25:20.
2.Satz: 2:2, 3:5, 4:6, 6:6, 6:8, 7:9, 8:11, 9:12, 11:13, 13:15 (Apitz für Weiß), 14:17, 16:18, 19:20, 19:22, 20:23, 21:24, 23:24, 24:25, 26:26, 26:28.
3.Satz: 2:2, 4:3, 5:5, 8:6; 11:6, 11:9, 13:10, 16:12, 17:13, 18:15, 19:16, 19:18 (Schölzel für Silge), 21:19, 22:22, 23:23 (Stigroth für Geerties), 24:24, 24:25 (Geerties für Stigroth), 26:26, 27:28, 29:28, 29:31,
4. Satz: 0:3, 3:3, 5:4, 8:4, 9:5, 10:6, 15:6, 16:8, 19:11, 21:12, 23:14, 25:14
5. Satz: 1:1, 3:1, 3:3, 4:6, 6:8, 7:9, 9:11 (Weiss für Apitz, Stigroth für Geerties), 10:11, 12:12, 14:13, 14:14, 16:16, 16:18


Stimmen zum Spiel

Margareta Kozuch : "Es ist schon sehr enttäuschend für uns, das Spiel mit 2:3 zu verlieren. Aber wir haben als Team zusammengehalten und es wird jetzt unsere Aufgabe sein, auch die Enttäuschung gemeinsam zu bewältigen. Heute sind wir manchmal zu viel Risiko eingegangen, wenn es nicht sinnvoll war, aber haben auch zu wenig riskiert, wenn es notwendig gewesen wäre. Gratulation ans türkische Team, sie haben nie aufgegeben."

Luciano Pedullà: "Wir haben eine gute Gelegenheit verpasst. Im zweiten und dritten Satz haben wir am Ende zu viele Fehler gemacht, die Türkei war in diesem Bereich besser. Es war bitter, weil wir jeden Satz mit zwei Punkten verloren haben, aber das ist Volleyball. Es ist jetzt sehr schwer, sich für Omaha zu qualifizieren, aber wir versuchen es natürlich. Ich bin sehr enttäuscht, auf einer Skala von 1 bis 1 Million ist die Enttäuschung bei 1 Milliarde!"

Wiebke Silge : "Die Enttäuschung ist sehr groß, wir haben in den entscheidenden Momenten blöde Fehler gemacht und auch nicht das nötige Glück gehabt. Wir geben nochmals alles gegen Serbien, mal gucken, was noch möglich ist."

Ferhat Akbas (Trainer Türkei): "Heute haben wir uns nicht so sehr darauf konzentriert, das Spiel zu gewinnen, sondern wir wollten einfach guten Volleyball spielen. Ich denke das ist uns gelungen. Ich bin zufrieden mit meinem Team und sehr stolz, weil wir bis ganz zum Schluss nie aufgegeben haben."

Aktuelle Tabelle
1. BRA - 8:0-Siege - 24 Punkte - 24:2-Sätze
2. CHN - 8:0-Siege - 24 Punkte - 24:3-Sätze
3. USA - 8:0-Siege - 23 Punkte - 24:6-Sätze
4. ITA - 5:3-Siege - 14 Punkte - 18:11-Sätze
5. RUS - 5:3-Siege - 14 Punkte - 16:14-Sätze
6. JPN - 3:5-Siege - 10 Punkte - 13:16-Sätze
7. GER - 3:5-Siege - 10 Punkte - 12:16-Sätze
8. THA - 3:5-Siege - 8 Punkte - 11:18-Sätze
9. SRB - 2:5-Siege - 9 Punkte - 13:16-Sätze
10. BEL - 1:7-Siege - 3 Punkte - 5:21-Sätze
11. TUR - 1:7-Siege - 2 Punkte - 7:23-Sätze
12. DOM - 0:7-Siege - 0 Punkte - 0:21-Sätze

 

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