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Louisa Lippmann im Interview

Volleyball EM: Louisa Lippmann im Interview

13.08.2019 • Volleyball EM • Autor: DVV 622 Ansichten

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Deutschlands Diagonalangreiferin Louisa Lippmann hat sich in den letzten Jahren zu einer absoluten Leistungsträgerin in der Nationalmannschaft entwickelt und greift auf Vereinsebene auch international nach den Sternen. Im Interview spricht sie über die Ziele bei der anstehenden Europameisterschaft sowie ihren Vereinswechsel nach Shanghai.

Louisa, Anfang August habt ihr leider die erste Qualifikations-Chance für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 verpasst. Woran hat es dort noch gefehlt, um Spitzenteams wie China oder die Türkei zu schlagen?

„Ich denke, dass uns noch die Konstanz gefehlt hat, um dieses hohe Level, das wir definitiv gespielt haben, über einen längeren Zeitraum zu halten. So konnten wir gegen die Türkei oder China immer sehr gut mithalten und auch jeweils einen Satz gewinnen, aber es fehlte noch, dass wir dann eben auch drei Sätze gegen diese Weltklasse-Teams holen. Das sollte definitiv das Ziel für die EM sein. Wenn wir diese Chancen haben, müssen wir zupacken.“

Was überwiegt nach der ersten Runde? Die Enttäuschung oder auch das Selbstbewusstsein, dass ihr mittlerweile mit der Weltspitze mithalten könnt?

„Wer mich kennt, der weiß, dass ich persönlich mit dem Ergebnis natürlich nicht glücklich bin. Dennoch war es für uns als Team ein extrem großer Schritt nach vorn. Das Ticket für die Olympischen Spiele ist unser Traum, daher wäre es natürlich schön gewesen, wenn wir dies gleich im ersten Anlauf geholt hätten. Aber wir haben gezeigt, dass wir sehr guten Volleyball spielen können, was uns Selbstbewusstsein für die kommende Runde im Januar gibt. Diesen positiven Aspekt müssen wir heraus ziehen, um dann gestärkt in das Turnier zu gehen. Unser Ansporn ist weiterhin, dass wir nächstes Jahr bei den Olympischen Spielen dabei sind.“

In Vorbereitung auf die Europameisterschaft bestreitet ihr am 15. und 16. August Länderspiele in Münster und Bremen. Wie fühlt sich die Rückkehr nach Münster für dich immer an?

„Ich freue mich extrem auf die Testspiele. Münster ist meine alte Wirkungsstädte, weshalb ich immer gerne zurückkehre. Ich mag die Atmosphäre in dieser traditionsreichen Volleyballstadt und freue mich sehr auf die Testspiele gegen Polen. Auch in Bremen haben wir im letzten Jahr gesehen, dass die Leute Lust auf Volleyball haben. Wir wollen unsere Fans mit zwei Siegen beschenken.“

Wie schätzt du Gegner Polen ein, der in den letzten Jahren große Sprünge nach vorn gemacht hat?

„Polen hat in den letzten Jahren einen großen Schritt nach vorn gemacht und hat ein extrem starkes Team aufgebaut. Im Mittelblock, dem Zuspiel und Diagonalangriff sind sie wirklich mit Weltklassespielerinnen bestückt und auf Außen haben sie Angreiferinnen, die sehr schlau und clever zu Werke gehen. Es ist ein super Gegner und eine perfekte Vorbereitung auf die Europameisterschaft. Wenn wir gegeneinander spielen, wird es immer eng. Wenn wir sie schlagen wollen, müssen wir unsere beste Leistung abrufen.“

Mit den zuletzt gezeigten Leistungen: Was sind Eure Ziele bei der Europameisterschaft?

„Wir haben in dieser Gruppe sicherlich die Chance, mindestens Gruppenzweiter zu werden. Russland ist der Favorit im Pool, weil uns das Team körperlich überlegen ist. Insgesamt müssen wir bei der EM an die Leistungen bei der Olympia-Qualifikation anknüpfen, dann werden wir sehen, wie weit uns das bei der EM tragen kann.“

Lebt nicht auch ein bisschen der Traum von der ersten EM-Medaille seit 2013?

„Der Medaillentraum lebt, seitdem ich mit Leistungssport angefangen habe. Mich hat der Erfolg bei der EM im eigenen Land 2013 extrem angespornt, weil es das erste Großevent war, das ich live vor Ort gesehen habe. Der Wunsch und Traum ist immer da, aber dafür müssen wir erst einmal unsere Hausaufgaben zu Beginn machen und das absolute Top-Level abrufen.“

Wie werdet ihr mit dem neuen Modus umgehen? Immerhin wurde die EM von zehn auf 17 Tage ausgebaut, es gibt mehr Teilnehmer und größere Vorrundengruppen.

„Wir kennen den Modus noch nicht, daher ist eine Einschätzung schwierig. Wenn man in vier Ländern spielt, ist dies automatisch mit viel Reisen verbunden. Das ist sicherlich Fluch und Segen zugleich, weil wir dadurch zwischendurch mehr Reisestrapazen haben. Auf der anderen Seite ergeben sich dadurch auch mehr Regenerationstage. Reisen sind wir gewohnt, von daher sollte dies insgesamt kein Problem sein. Ich bin generell gespannt, weil es nicht nur mehr Tage, sondern auch mehr Teams und größere Pools sind.“

In der nächsten Vereins-Saison schlägst du in Shanghai auf. Wie gut bist du auf das „Abenteuer“ China schon vorbereitet?

„Bisher ist es noch ein Nebenschauplatz für mich, da der Fokus komplett auf der Nationalmannschaft liegt. Komplett darauf vorbereiten kann man sich auf so etwas wahrscheinlich nicht, aber ich werde vor Ort sehr gut in Empfang genommen und man bekommt sehr viel Hilfe bei der Integration. Ich werde ein bisschen ins kalte Wasser springen und freue mich extrem drauf.“

Warum China?

„Ich finde den Volleyball, der dort gespielt wird, sehr spannend. Es ist das Land der Olympiasieger, was schon sehr für die Qualität spricht. Für mich ist es natürlich ein neues Land und eine neue Kultur, aber sicherlich nicht komplett neuer Volleyball. Trotzdem ist es ein sehr großer Schritt für mich als Sportlerin sowie Persönlichkeit. Ich bin mir aber sicher, dass es eine sehr wertvolle Erfahrung sein wird.“

Wie muss man sich das Niveau in der chinesischen Liga vorstellen?

„Pro Mannschaft dürfen nur zwei Ausländer spielen, daher ist es für mich eine Ehre, dass sie mich in ihre Planungen mit einbezogen und verpflichtet haben. Insgesamt weiß ich noch nicht so viel über die Liga. Klar ist, dass Teams wie Shanghai, Peking sowie Guangzhou immer um die Meisterschaft spielen. Ich glaube, dass es ein sehr schnelles und abwehrreiches Spiel ist. Ich bin sehr gespannt, was ich nach meiner ersten Saison in China erzählen kann.“

Konntest du dir von jemandem Tipps holen, der schon einmal in China gespielt hat?

„Ich habe im Vorfeld mit Margareta Kozuch darüber gesprochen, weil sie sogar im gleichen Verein gespielt hat (2014/2015 Anm. d. Red.). Sie hat mir schon extrem geholfen und gute Einblicke in die Abläufe gegeben. Vor meinem Abflug habe ich noch ein bis zwei Fragen auf der Agenda, die ich ihr gerne stellen würde (schmunzelt). Ich freue mich sehr auf die Möglichkeit in China spielen zu dürfen.“

Aktuell bereitet sich das deutsche Team in Münster mit 15 Spielerinnen auf die Europameisterschaft vor, die erstmals von vier Nationen in Polen, der Türkei, der Slowakei sowie Ungarn ausgetragen wird.

 

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