Volle Arena und Gänsehaut-Atmosphäre zu Beginn: Das letzte Heimspiel dieser Champions-League-Saison wurde für die BR Volleys zum bittersüßen Abend. Erstmals seit zehn Jahren rutschen die Berliner durch die 0:3-Niederlage gegen Sir Sicoma Monini Perugia in den CEV Cup, also den zweithöchsten europäischen Wettbewerb.
Viele, viele hoch spannende Matches hat die SVG Lüneburg ihren Fans in den vergangenen Jahren schon geboten. Aber was sich am letzten Gruppen-Spieltag der Champions League ereignete, war ein besonderer Nervenkitzel, den die LüneHünen nicht einmal wirklich aktiv beeinflussen konnten. Sie waren abhängig vom anderen Spiel in ihrem Pool D - und durften dann nach Stunden des Wartens und Zitterns über ein Happy End jubeln.
Es wurde der Nervenkitzel-Abend, den die SVG und ihre Fans gern noch vermieden hätten: Im letzten Spiel der Champions-League-Gruppenphase musste sich die SVG bei Aluron CMC Warta Zawiercie 0:3 (20:25, 17:25, 22:25) geschlagen geben.
Nach einer klaren Heimniederlage zum Abschluss der Gruppenphase sind die Berlin Recycling Volleys aus der CEV Champions League 2026 ausgeschieden. Erstmals in der Vereinsgeschichte spielten die Berliner in der Poolphase der Königsklasse vor ausverkauftem Haus, doch gegen ein eindrucksvoll aufspielendes Sir Sicoma Monini Perugia war kein Ankommen. Durch das 0:3 (17:25, 18:25, 20:25) rutschen die Hauptstädter in der Gruppe auf Platz drei und setzen ihre internationale Reise im CEV Cup fort. Dort steigt am 04. März das Viertelfinalhinspiel gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza in Berlin.
Das Wunder von Poitiers blieb aus: Am Mittwochabend verlor der VfB Friedrichshafen sein Playoff-Rückspiel gegen Alterna SPVB Poitiers mit 0:3 (14:25, 18:25, 21:25) und konnte die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel nicht mehr wettmachen. Die Häfler, die mit großen Verletzungssorgen in den Westen Frankreichs gereist waren, fanden keinen Zugriff auf den Gegner um Ex-Häfler Lukas Maase und verabschieden sich als Gesamtneunter aus dem CEV Volleyball Cup.
Am Mittwochabend (18. Feb um 19.30 Uhr) wollen die BR Volleys dem Ruf ihrer Max-Schmeling-Halle als Europas Volleyballtempel einmal mehr alle Ehre machen und dazu dem Favoriten Sir Sicoma Monini Perugia aus Italien einen heißen Schlagabtausch bieten. Nach den letzten Ergebnissen und dem deutlichen Hinspiel sind die Berliner am letzten Spieltag der Gruppenphase gegen den Klubweltmeister der klare Außenseiter. Und doch hofft man im Lager des Deutschen Meisters mit dem Support von mehr als 8.000 Fans aus ganz Volleyball-Deutschland im Rücken das Weiterkommen zu schaffen. Letzte Karten sind nur noch in der freien Sitz- und Stehplatzwahl. Aufgrund des hohen Zuschauerandrangs öffnet die Arena 90 Minuten vorher - flankiert von Rabattaktionen und einer Fan-Choreografie.
Zwei Runden hat der VfB Friedrichshafen im CEV Volleyball Cup in dieser Saison bereits erfolgreich gemeistert - beide Male ging es allerdings über den entscheidenden Golden Set. Auch im Rückspiel am Mittwoch (18. Februar, 20:00 Uhr) muss das Team von Cheftrainer Adam Swaczyna zunächst die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel ausgleichen, um den Entscheidungssatz zu erzwingen.
Geht die SVG Lüneburg schon vor Beginn der K.o.-Spiele international k.o.? Sich die Fortsetzung im CEV Cup zu sichern, ist Ziel und Hoffnung zugleich, wenn an diesem Mittwoch das letzte Match der Gruppenphase in der Champions League bei Aluron CMC Warta Zawiercie auf dem Programm steht (18 Uhr, kostenpflichtiger Stream auf sporteurope.tv mit Kommentar von Roman Gerth). Extrem hoch ist die Gefahr nicht, dass die LüneHünen noch auf Platz vier im Pool D zurückfallen. Aber es könnte jetzt im schlimmsten Szenario auf jeden Satz ankommen, um auf dem europäischen Weg bleiben zu können.
Die BR Volleys wähnten sich am Donnerstagabend auf Gran Canaria kurz vor dem Einzug in die K.o.-Phase der CEV Champions League, doch am Ende standen die Berliner gegen Guaguas Las Palmas mit leeren Händen da. Mit 1:3 (25:22, 28:30, 21:25, 24:26) musste sich das Team von Headcoach Alexandre Leal Spaniens Meister in einer heißen Partie geschlagen geben. Damit spitzt sich die Entscheidung ums Weiterkommen auf den letzten Spieltag zu und die BR Volleys müssten Sir Sicoma Monini Perugia (18. Feb um 19.30 Uhr) daheim schlagen, um es aus eigener Kraft zu schaffen.
Mit seiner ersten Ballberührung schickte Louis Kunstmann gleich ein Ass auf die Seite der Franzosen (2:0). Die Häfler, die außerdem mit Marcus Böhme, Simon Kohn, Vojin Cacic, Parker Van Buren, Daniel Habermaas und Libero Lenny Graven ins Playoff-Hinspiel gingen, starteten mit viel Elan. Immer wieder suchte Zuspieler Habermaas Parker Van Buren und fand den jungen Amerikaner auch (6:4, 8:8).
Das ist bitter: Obwohl sich die LüneHünen im Champions-League-Spiel bei Sporting CP Lissabon nach 0:2-Satzrückstand noch einmal stark ins Spiel zurück kämpften, mussten sie sich mit 1:3 (21:25, 19:25, 25:16, 29:31) geschlagen geben. Weil die SVG keinen Punkt holte und Lissabon nun ebenfalls noch Chancen auf den 3. Platz in der Gruppe D hat, bleibt auch die "Europa-Zukunft" der SVG nach der Gruppenphase zunächst offen, wird erst nach dem letzten Spieltag in der kommenden Woche entschieden.
Die Gruppenphase der CEV Champions League spitzt sich zu. Am fünften Spieltag liegen erste Entscheidungen in der Luft, so womöglich auch für die BR Volleys in Pool C. Donnerstagabend (12. Feb um 20.00 Uhr MEZ) treten die Berliner bei Guaguas Las Palmas (ESP) auf Gran Canaria an. Der Deutsche Meister gewann zwar das Hinspiel in eigener Halle mit 3:0, doch auf der Urlaubsinsel wird der Mannschaft von Headcoach Alexandre Leal ein anderer Gegenwind ins Gesicht blasen.
Zwei Runden hat der VfB Friedrichshafen im CEV Volleyball Cup bereits gemeistert - und zweimal ging es am Ende in den Golden Set. Nerven wie Drahtseile kann man der jungen Mannschaft von Cheftrainer Adam Swaczyna also durchaus attestieren. Am Mittwoch (11. Februar, 19:00 Uhr, live und kostenlos bei sporteurope.tv) treten die Häfler erneut international an.
Diese Möglichkeit schien so weit entfernt, dass sich zunächst niemand ernsthaft damit beschäftigt hat - nun könnte die SVG Lüneburg aber tatsächlich für ein neues Wow-Erlebnis sorgen, wenn sie im Pool D der Champions League die nächste Aufgabe meistert. Am vorletzten Spieltag der Gruppenphase steht an diesem Dienstag (20.30 Uhr deutsche Zeit, kostenpflichtiger Stream auf sporteurope.tv) das Auswärtsspiel bei Sporting Lissabon an. Bei einem Sieg der LüneHünen wäre ein Verbleib auf internationaler Ebene gesichert.
Das war mal wieder ein Ausrufezeichen a la SVG: Die LüneHünen holten im Champions-League-Heimspiel gegen Asseco Resovia Rzeszow einen 3:1 (25:22, 25:27, 25:23, 25:20)-Sieg - und das absolut verdient. Mit dem Erfolg vor 2956 begeisterten Fans schloss die SVG in der Gruppe D auf den polnischen Topklub auf und hat als Tabellendritter nun gute Aussichten auf den 3. Platz, der nach der Gruppenphase zum Start im CEV Cup berechtigt. Und in den noch anstehenden zwei Auswärtsspielen in Lissabon und Zawiercie wäre jetzt sogar Platz 2 noch drin.
Mit dem dritten Sieg am vierten Spieltag der CEV Champions League haben die BR Volleys ihre Tabellenposition in Pool C gefestigt und eine Fortsetzung der internationalen Reise über die Gruppenphase der Königsklasse hinaus gesichert. Durch den 3:1-Heimerfolg (25:19, 23:25, 27:25, 26:24) gegen VK Lvi Prag sind die Berliner im schlechtesten Fall Dritter, haben ihren Vorsprung auf Verfolger Guaguas Las Palmas aber zunächst auf fünf Punkte ausgebaut. Die Spanier spielen am Mittwoch in Perugia.
Friedrichshafen steht in der Playoffrunde des CEV Volleyball Cups. Die Häfler glichen im Achtelfinale bei Tectum Achel zunächst die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel mit einem glatten 3:0 (25:19, 25:19, 25:20) aus und holten sich den Gesamtsieg mit 15:8 im Golden Set. Trotz großer Verletzungssorgen kämpfte die VfB-Rumpftruppe und wuchs über sich hinaus.
Am Wochenende waren die Nationaltrainer der USA, von Finnland und Schweden Gäste in der LKH Arena (s. Bericht unten), nun kann sich der neue deutsche Bundestrainer einen Eindruck von der außergewöhnlichen Stimmung bei Heimspielen der SVG Lüneburg verschaffen. Denn die erwartet an diesem Dienstag - ausnahmsweise bereits um 18 Uhr - Asseco Resovia Rzeszow in der Champions League. Chefcoach: der Italiener Massimo Botti, der bald das DVV-Team unter seinen Fittichen hat.
Nur zwei Tage nach dem eindrucksvollen 3:1-Sieg bei den Helios Grizzlys Giesen ist der VfB Friedrichshafen erneut im CEV Volleyball Cup gefordert. Das Team um Kapitän Aleksa Batak hat mit einem klaren Sieg und einem gewonnenen Golden Set noch die Chance, die Hinspielniederlage auszugleichen und in die Playoffrunde des Europapokals einzuziehen. Im Weg stehen allerdings der enge Spielplan, viele Verletzungssorgen und ein Gegner, der mit breiter Brust auftreten wird.
Mit VK Lvi Prag ist am Dienstag (27. Jan, 19.30 Uhr) das vermeintliche Leichtgewicht der Champions-League-Gruppe C im Volleyballtempel zu Gast. Tschechiens Meister hat allerdings sowohl beim schwer erkämpften 3:2-Sieg der Berlin Recycling Volleys zu Jahresbeginn in der Goldenen Stadt als auch vergangenen Donnerstag beim 2:3 bei Guaguas Las Palmas bewiesen, dass er absolut konkurrenzfähig ist. Der Berliner Hall of Famer Jaroslav Skach erklärt den Aufstieg des 2005 gegründeten Klubs und den großen Stellenwert des Sports in seiner Heimat.
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