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Meister auf Umwegen - TSV Unterhaching verteidigt Titel

Jugend: Meister auf Umwegen - TSV Unterhaching verteidigt Titel

15.05.2018 • Jugend • Autor: DVV 476 Ansichten

Der alte deutsche Meister der männlichen U20 ist auch der neue. Denn am vergangenen Wochenende gelang dem TSV Unterhaching durch einen 2:0-Sieg gegen die L.E. Volleys die Titelverteidigung. Lorenz Karlitzek wird zum MVP des Turniers gewählt.

Die besten 16 Teams der Jahrgänge 1999 und jünger hatten sich am Wochenende in Oldenburg versammelt, um dort die Krone der Jugend auszuspielen. Nach einer stimmungsvollen Eröffnung durch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, Frau Averbeck, die Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Oldenburger TBs, Dr. Beate Bollmann, und dvj-Spielwart Dr. Linus Tepe. Besonderes Highlight im Rahmen der Eröffnungsfeier war der Auftritt von Keno, dem durch Youtube bekannten "De Schwatten Ostfrees Jung". Er plädierte auf Plattdeutsch für ein tolerantes Deutschland ohne Gewalt. Auch der durch den Kapitän des OTB, Mika Drantmann, vorgetragene Fair-Play-Eid rundete die Feier ab.

Dann aber sollten die Volleybälle fliegen. Und das taten sie hefitg. In der Gruppenphase konnten die Vereine schon die ersten Ausrufezeichen setzen und sich in den Favoritenkreis der Meisterschaft spielen. Nicht dabei war allerdings der spätere Deutsche Meister. Denn die TSV-Athleten mussten in ihrer Gruppenphase gleich zwei Niederlagen hinnehmen: sowohl gegen den VV Humann Essen (später 10.) und TuS Kriftel (Gruppensieger; später 3. Platz) hatten die Bayuvaren das Nachsehen. In den anderen Gruppen zogen der ASV Dachau, die L.E. Volleys und der VC Gotha direkt in die Runde der letzten acht ein. Die weiteren Tickets mussten in der Zwischenrunde vergeben werden. Dabei gelang es dem Schweriner SC, den TuB Bocholt mit 2:0 zu bezwingen, der spätere Meister Unterhachung behielt gegen das Team des Ausrichters OTB die Oberhand, FT Freiburg musste gegen den TGM Mainz-Gonsenheim in die Verlängerung, sicherte sich aber den Tie-Break und damit den Sieg und auch der Berliner TSC konnte das Viertelfinale durch ein 2:0 gegen Humann Essen erreichen. Schon bis dahin konnten die zahlreichen Zuschauer und Fans packende Spiele auf teils hochklassigem Niveau sehen. In allen Gruppen kam es immer wieder zu Drei-Satz-Spielen. Diese waren spannend bis zum Schluss und führten zu Jubel auf der einen und Frust auf der anderen Seite.

Nicht weniger spannend sollten dann am Sonntag Morgen die Viertelfinals verlaufen. Sowohl im Match ASV Dachau gegen Berliner TSC als auch VC Gotha gegen TSV Unterhaching sollte der Tie-Break darüber entscheiden, wer sich sicher eine Medaille verdienen würde. Die Berliner auf der einen und die Unterhachinger auf der anderen Seite konnten diese Spiele für sich entscheiden. In den anderen Matches war es nicht weniger spannend, wenngleich hier die Vereine der L.E. Volleys und des TuS Kriftel bereits nach zwei gewonnenen Sätzen die Vorbereitung auf die Halbfinals treffen konnten.

Die spielerische Klasse hielt in der Runde der letzten Vier an: Im Duell des späteren Vizemeisters aus Leipzig gegen die Nachwuchstalente aus der Bundeshauptstadt sollten die Zuschauenden erneut einen wahren Volleyballkrimi erleben. Denn nach zwei gespielten Sätzen stand es 1:1.

Tie-Break-Zeit. Hier behielten die Spieler aus Sachsen die besseren Nerven und setzten sich schließlich mit 2:1 durch. Eng war es auch im zweiten Halbfinale. Das 2:0 des TSV Unterhaching gegen den TuS Kriftel klingt dabei deutlicher, als es der Spielverlauf hergab. Die Hessen fighteten in bester Manier und brachten den späteren Meister hefitg ins Wanken. Doch für mehr als ein Wanken reichte es am Ende nicht. Dennoch belohnte sich die Mannschaft von Trainer Tim Schön mit Bronze.

Sonntag, 15.00 Uhr: Finalzeit in Oldenburg. Unterhaching gegen Leipzig.

Bayern gegen Sachsen. Freistaat gegen Freistaat. Es sollte das hochkarätige Endspiel werden, was das Leistungsvermögen der Auswahlen während des Turnierverlaufs schon andeutete. Ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Ein Wechselbad der Gefühle. Ein Spiel mit viel Angriffspower und gekonnten Abwehraktionen. Also alles, was man von einem hochklassigen Spiel erwartet. Immer wieder wechselten die Spielstände.

Erst ganz zum Ende des Satzes 1 konnte der TSV den notwendigen Zweipunktevorsprung herausarbeiten und mit 25:23 obsiegen. Damit wollten sich die Leipziger Athleten um Trainer Christoph Rascher allerdings nicht abgeben. Mission Satzausgleich! Und es sah auch lange danach aus, dass auch das Endspiel einen dritten Satz bekommt - was durchaus verdient gewesen wäre. Indes hatten die TSV-ler von Trainer Mahai Paduretu da deutlich was gegen und besannen sich bei Satzball Leipzig eines besseren. Und so drehten die Unterhachinger das Spiel am Ende doch noch zum 26:24 und bejubelten lautstark den Titel auch im Jahr 2018.

In der anschließenden Siegerehrung bedankte sich dvj-Spielwart Tepe beim Ausrichter OTB für eine sehr engagierte Austragung dieses Top-Events.

"Ihr habt in den vergangenen Tagen und auch im Vorfeld viel Zeit investiert, um dem Nachwuchs optimale Bedingungen zu bieten. Dies ist Euch wahrlich gelungen", lobte Tepe den Verein aus dem Norden. Als Dank und Anerkennung überreichte er einen Warengutschein vom DVV-/DVJ-Partner volleyballdirekt.

Gleichzeitig freute sich Tepe, in Kooperation mit der Volleyball-Bundesliga (VBL) den Most Valuble Player des Turniers auszuzeichnen. Dieser kommt vom neuen Deutschen Meister und heißt Lorenz Karlitzek. Er kann sich über drei Freikarten für den Supercup in Hannover freuen, der im Oktober stattfindet.

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