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Bundespokal U18w/U19m: NRW und Meck-Pomm "im Westen ganz oben"

Jugend: Bundespokal U18w/U19m: NRW und Meck-Pomm "im Westen ganz oben"

10.06.2015 • Jugend • Autor: DVV 968 Ansichten

Es war ein echter Paukenschlag. Ohne eine Niederlage in vier Jahren konnten die Mädchen des Westdeutschen Volleyball-Verbands sich den Titel beim Bundespokalturnier der U18w in Ibbenbüren sichern. Neben den erfolgreichen Mädchen aus NRW stehen die Athleten aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich den Titel der U19m sicherten.

Insgesamt 27 Teams hatten sich nach Ibbenbüren in den Kreis Steinfurt aufgemacht, um beim letzten Sichtungsturnier der Landes-Auswahlmannschaften teilzunehmen. Dort wurden sie sowohl vom ausrichtenden Verein Tecklenburg Volleys, dem Landrat des Kreises Steinfurt, Thomas Kubendorff, und DVJ-Spielwart Dr. Linus Tepe herzliche willkommen geheißen.

Passend zum Kreismotto - "Im Westen ganz oben" - sollte dies auch das Motto der Mädchen- und Jungenauswahlen werden, wollten doch alle Teams den begehrten Titel mit nach Hause nehmen. Und dafür taten sowohl die Nachwuchstalente der Mädchen als auch der Jungs einiges. Mit Herz und Leidenschaft absolvierten die besten Nachwuchssportler Deutschlands die Partien.

In jeweils vier Vorrundengruppen konnten die mitgereisten Fans und das weitere Fachpublikum - darunter auch Bundestrainer Vital Heynen - spannende Partien verfolgen. Nicht selten musste der Tie-Break die Entscheidung über Sieg und Niederlage bringen. Am Ende des ersten Spieltages konnten sich die Mannschaften des Westdeutschen Volleyball-Verbands, Niedersachen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern (Mädchen) bzw. Baden-Württemberg, Thüringen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern (Jungen) durchsetzen.

Der Samstagmorgen bot dann noch einmal Spannung, kämpften doch gleich 16 Teams (je Geschlecht acht) um die letzten Tickets für das Viertelfinale.
Die anfängliche Müdigkeit am frühen Samstag wich schnell. Das Adrenalin und der unbegrenzte Siegeswillen machte sich schnell auf den Feldern breit. Und dieser Siegeswille beflügelte die Mannschaften aus Brandenburg, Hessen, Bayern und Berlin (Mädchen) bzw. Hamburg, Hessen, Sachsen und Bremen (Jungs). Die heißen "Battles" um die Halbfinalstickets - verbunden mit mindestens der Bronzemedaille - konnten beginnen.

Und auch diese Spiele hatten es mehr als in sich. Gekämpft wurde um jeden Punkt. Aufgeben? Gibts nicht! Volle Kraft voraus. Und ein wenig mehr Kraft hatten bei den Mädchen die Kader aus NRW, Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg (Mädchen), wobei nur die Mädchen aus dem Freistaat im 3. Satz das Ticket für die Runde der letzten vier lösen musste.. Noch enger waren die Spiele bei den Jungen. Denn dort gelang es nur den späteren Finalisten aus Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern, sich mit 2:0 durchzusetzen; die später Drittplazierten aus Baden-Württemberg und Thüringen benötigten eine "Verlängerung".

Doch auch in der unteren Hälfte boten die Teams den nun zahlreich anwesenden Fans spannende Spiele. Mit großer Spielfreude und vielen gedrückten Daumen traten dabei auch die Jugendnationalmannschaften der U16w und U17m auf, die das Turnier nutzen, um gemeinsam Spielerfahrung zu sammeln.

Zurück nach "oben". Hier marschierte das Team des WVV um Auswahltrainer Pourie unbeirrt auf dem Weg des Erfolgs. Ohne Mühen und deutlich setzten sich die NRW-Girls gegen den Halbfinalgegner aus Mecklenburg-Vorpommern durch. 2:0 hieß es am Ende. Vom satzergebnis identisch, aber deutlich enger war da das zweite Halbfinalspiel zwischen den beiden "Südstaaten".
Erst in der Verlängerung des ersten Satzes konnte sich das Team der ARGE BaWü um Trainer Sven Lichtenauer gegen die Mädchen aus Bayern durchsetzen. In Durchgang zwei war es dann ein wenig deutlicher: das 25:20 ließ die Topathletinnen in Freudenschrei ausbrechen. "Finale, ohohoho". Und auch bei den Jungen wäre es fast zu einem solchen Jubel von den BaWü-Jungs gekommen. Satz 1 ging an das Team aus dem Süden; Satz
2 aber war dann für die Jungs aus dem hohen Nord-Osten reserviert.
Tie-Break. Die Spannung in der Halle war spürbar. Auf dem Feld und auch daneben. Mal behielten die Jungen aus Meck-Pomm die Oberhand, mal punktete Team BaWü. Nur einen Wimpernschlag waren die Teams leistungstechnisch auseinander. Am Ende aber sollte die Mannschaft Mecklenburg-Vorpommerns den entscheidenden Zwei-Punkte-Vorsprung erzielen. Das 16:14 zeigt, wie knapp es war. Fotofinisch sozusagen. Umso größer war die Freude ob dieses Coups. In Halbfinale 2 war es im Vergleich dazu eher ein klares Ding. Doch das Ergebnis (25:22 und 25:17 darf nicht über die bärenstarke Leistung des Teams aus Thüringen gegen den späteren Vizemeister aus Bayern hinwegtäuschen. Auch hier zeigten alle Athleten Top-Leistungen, die Lust auf mehr machten.

Nun aber war das Feld bereitet für die beiden Endspiele: Für die WVV-Auswahl - zumindest geografisch - ein Heimspiel gegen das Team aus BaWü. Doch diese Spiele sind oft die schwersten. Und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der - nach jeweils einem Satzgewinn für beide Mannschaften - in Satz 3 entschieden werden sollte. Dabei gelang es dem WVV zunächst, sich ein wenig abzusetzen. Aber: zu früh gefreut.
So einfach sollte der 4. Titel mit dem jahrgang 1998 und jünger nicht eingefahren werden. Die Spielerinnen aus Baden-Württemberg zogen die letzten Pfeile aus dem Köcher und leisteten vehementen Widerstand. Am Ende wurde dieser große Kampf aber nicht belohnt. Mit Erreichen des 15.
Ballpunktes war klar: der WVV steht ganz oben im Westen und auch im DVV.
Was dann folgte, war grenzenloser Jubel über diesen Erfolg. Umarmungen und lauter Jubel zeugten von wahrer Freude.

Dies sollte auch bei den Jungen nicht anders sein. Auch hier hielt das Match, was die Konstellation versprach: Spannung und Sport höchster Qualität von Anfang an. Ausgeglichen wars in den Sätzen 1 und 2. So sehr, dass auch hier beide Teams jeweils einen Durchgang für sich entscheiden konnten. Also: Tie-Break. Der gestaltete sich offen. Punkt hier, Punkt da. Kleiner Vorsprung - Ausgleich. Ein munterese Wechselspiel bis kurz vor Ende. Denn dort konnte sich "Team MV" absetzen und den erarbeiteten Vorsprung ins Ziel retten. 15:11 hieß es am Ende, gleichbedeutend mit dem Titel bei diesem Bundespokal.

In der anschließenden Siegerehrung dankte DVJ-Spielwart Tepe dem ausrichtenden Verein TeBu Volleys für ein perfekt organisiertes und durchgeführtes Turnier. "Ihr habt Maßstäbe gesetzt. Durch eure kompetente Arbeit und den unermüdlichen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer habt ihr für die 27 teilnehmenden Teams beste Rahmenbedingungen geschaffen, um Höchstleistungen abrufen zu können. Die DVJ ist stolz, einen solchen Verein in seinen Reihen zu haben", lobt Tepe die Ausrichtung. Besonders freute sich Tepe auch über die Anwesenheit von Christian Dünnes , dem Teammanager der Herren-Nationalmannschaft. "Deine Anwesenheit zeigt: wir sind eine große Volleyballfamilie. Wir schauen auf die anderen und freuen uns mit ihnen", bedankte sich Tepe für das Engagement. Doch dann sollten die Urkunden und Medaillen überreicht werden. Nur ein kleiner, aber wichtiger Zwischenschritt, bis es für die siegreichen Teams zum Feiern ging...

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