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Im Vorteil - aber demütig

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Bundesligen: Im Vorteil - aber demütig

05.04.2024 • Bundesligen Autor: Robert Raff, MTV Stuttgart 1843 e.V. 170 Ansichten

Wenn man sich aus Stuttgarter Sicht einen perfekten Start in die Halbfinalserie gegen den Dresdner SC hätte malen können, er wäre dem Geschehen am Mittwoch in der SCHARRena wohl ziemlich nahegekommen.

Im Vorteil - aber demütig - Foto:  Bildermacher-Sport Jens Körner

Konstantin Bitter will mit seinem Team am Samstag über den Finaleinzug jubeln. (Foto: Bildermacher-Sport Jens Körner)

Ein überzeugender 3:0-Sieg vor einem begeisterten Publikum, eine geschlossene Mannschaftsleistung, Emotionen - und eine Diagonalangreiferin in Highlight-Laune. Aber nicht nur MVP Krystal Rivers zeigte einen ganz starken Auftritt, das gesamte Team setzte gleich zu Beginn dieser Serie ein wirkliches Statement. Und war danach auch recht zufrieden mit der eigenen Leistung. "Wir waren sehr fokussiert bei den Dingen, die wir gegen dieses Team gut machen müssen", meinte etwa die einmal mehr starke Libera Roosa Koskelo. Und Außenangreiferin Jolien Knollema ergänzte: "Wir haben unseren Plan gut umgesetzt."

 

Und trotzdem ist der Sieg am Mittwoch zwar eine gute Ausgangssituation, viel mehr aber auch nicht. Denn diese Aufgabe am Samstag um 17:10 (TV-Spiel) in der Margon-Arena zu Dresden wird erneut schwer. Der DSC hat bereits gegen Wiesbaden im Viertelfinale bewiesen, dass man unter Druck dann doch sehr gut zurechtkommt. Und sich auf jeden Fall in eine solche Playoff-Serie zurück kämpfen kann. Auch seinerzeit (lange ist es nicht her) verlor das Waibl-Team die Auftaktpartie, um dann mit zwei Siegen zu kontern. Dementsprechend schätzt auch Stuttgarts Cheftrainer Konstantin Bitter die Lage ein: "Wir bleiben demütig. Wir haben ein sehr gutes Spiel gespielt. Wir wissen aber, wie gut Dresden ist, wir wissen da kommt eine gewaltige Aufgabe auf uns zu am Samstag und wir müssen mindestens nochmal so eine konzentrierte, disziplinierte aber auch leidenschaftliche Leistung hinlegen, um ins Finale einzuziehen."

 

Auch am Samstag wird wohl der Aufschlagsdruck ein Schlüssel sein, ein Faktor, bei dem Allianz MTV am Mittwochabend die Nase vorn hatte. Selten konnte der DSC aus einer sicheren und stabilen Annahme heraus operieren, wenn das doch klappte, dann war man vor allem über das erste Tempo brandgefährlich. Auch Diagonalangreiferin Grace Frohling, im ersten Spiel punktbeste Dresdnerin, kann dann in Fahrt kommen.  

 

Aber - der erste Schritt in Richtung Finaleinzug ist gemacht. Dass Allianz MTV dorthin will, das bekräftigten am Mittwochabend nochmal die Akteurinnen höchstselbst. Und auf der eigenen Leistung lässt sich ja auf jeden Fall aufbauen, die war nämlich schon sehr überzeugend. "Wir sind überzeugt von unserer Stärke und dass wir das schaffen werden und gehen auch mit dieser Einstellung ins Spiel", gibt Konstantin Bitter die Richtung vor.

 

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