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Bundesligen: Spiel verloren, Punkt gewonnen

15.02.2024 • Bundesligen Autor: Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg 159 Ansichten

Spiel verloren, Punkt gewonnen: Die Roten Raben unterlagen am Mittwochabend vor 626 Fans in der heimischen Ballsporthalle dem VC Wiesbaden mit 2:3 (22:25, 25:13, 16:25, 25:19, 11:15), konnten aber durch das Erreichen des Tiebreaks zumindest einen Za?hler fu?r sich verbuchen, den man mit Blick auf die angespannte Personalsituation gegen den Spitzenreiter der Zwischenrunden-Gruppe B gerne mitnahm.

Spiel verloren, Punkt gewonnen - Foto:  Rote Raben Vilsbiburg

Raben-Youngster Laura Bergmann (Nr. 5) stand diesmal in der Starting Six. (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

Cheftrainer Alberto Chaparro musste auf drei Spielerinnen verzichten; neben der langzeitverletzten Anna Spanou (Kreuzbandriss) konnten auch Yeisy Soto (krank) und Serena Bruin (Fingerblessur) nicht mitwirken. Somit kam im Mittelblock neben Britte Stuut die 19-ja?hrige Laura Bergmann zum Einsatz in der Starting Six, zu der auch Zuspielerin Hannah Kohn, Diagonalangreiferin Pauline Martin sowie Monika Salkute und Alondra Vazquez im Außenangriff geho?rten; Patricia Nestler agierte als Libera. Wie so oft lieferten sich die Teams aus Vilsbiburg und Wiesbaden auch zu Beginn ihres dritten Duells in dieser Saison einen engen Satz, der hin und her wogte. Aus dem 7:8 machten die Raben ein 9:8, aus dem 12:16 ein 19:18, doch hintenraus punktete der VCW nach einem spektakula?ren Ballwechsel zum 22:24 und letztlich zum 22:25.

Ein ganz anderes Bild im zweiten Abschnitt: Dank enormer Angriffspower setzten sich die Gastgeberinnen fru?h mit 8:4 ab und dominierten das Geschehen fortan klar. Schon bei 16:8 war die Vorentscheidung gefallen, und als die Raben auch noch einige massive Blocks setzen konnten, war der Weg frei fu?r ein u?berdeutliches 25:13.

Dieses Statement wollte Wiesbaden nicht auf sich sitzen lassen und riss im dritten Durchgang die Initiative an sich. Die Raben wiederum konnten ihre Stabilita?t und Durchschlagskraft aus dem vorangegangenen Satz nicht konservieren und liefen bei 5:8 und 12:16 hinterher. Bei 15:17 kam Hoffnung auf, doch anschließend holten Kapita?nin Monika Salkute und Co. nur noch einen Punkt und unterlagen mit 16:25.

Der na?chste Satz, die na?chste Wendung? Aber sicher doch! Zuna?chst begegneten sich beide Mannschaften in der vierten Runde auf Augenho?he (10:10), ehe die Raben bei 15:16 mit Hannah Kohn am Aufschlag zu einem fulminanten Acht-Punkte-Lauf ansetzten. Bei 23:16 war die Sache klar, wenig spa?ter schickte Pauline Martin mit ihrem Angriffsball zum 25:19 das Match in den Tiebreak.

Dort hatte dann Wiesbaden das bessere Ende fu?r sich, auch wenn die Raben nach 4:7 noch einmal auf 10:11 herankamen und alles in die Waagschale warfen; VCW- Diagonalangreiferin Izabella Rapacz, MVP ihres Teams und mit 26 Punkten Top-Scorerin des Abends, verwandelte quasi standesgema?ß den Matchball zum 11:15. Auch bei den Raben war MVP Pauline Martin zugleich beste Punktesammlerin (24), gefolgt von Britte Stuut mit 18 Za?hlern.

Nach zwei Heimspielen mu?ssen die Roten Raben zum Abschluss der "englischen Woche" auswa?rts ran: Am Sonntag (16 Uhr) sind sie zu Gast beim USC Mu?nster.

(Foto: Andreas Geißer)

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