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Bundesligen: Keine Zeit zum Nachdenken

25.01.2024 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 171 Ansichten

Zum zweiten Mal binnen 48 Stunden kämpfen die BR Volleys auswärts vor vollem Haus um Bundesliga-Punkte. Am Freitagabend (26. Jan um 20.00 Uhr) werden die Berliner in der Bernsteinhalle Friedersdorf beim VC Bitterfeld-Wolfen vorstellig. Nach der ersten nationalen Niederlage in Hildesheim ist der Druck auf den Tabellenführer gestiegen. Das Gastspiel beim Aufsteiger wird live und kostenlos auf dem Dyn YouTube-Kanal und bei Spontent auf Twitch übertragen.

Keine Zeit zum Nachdenken - Foto: Andreas Gora

Foto: Andreas Gora

Erneut werden die BR Volleys am Freitag auf eine geschlossene Mannschaft mit einem lautstarken Publikum hinter sich treffen. Anders als am Mittwoch bedeutet dies in der Bernsteinhalle des VC Bitterfeld-Wolfen zwar nur rund 400 anstatt der 2.500 Zuschauer in Hildesheim, doch auch in Sachsen-Anhalt ist die Volleyball-Euphorie groß, wenn die Hausherren den Hauptstadtclub herausfordern. Aus Berliner Sicht stand zuletzt ein 0:3 auf der Anzeigetafel, aber das Spiel gegen bärenstarke Grizzlys war dennoch eng. Alle Sätze wurden mit jeweils zwei Punkten Unterschied verloren, allerdings offenbarte die Mannschaft von Headcoach Joel Banks erstmals in dieser Saison spielentscheidende Schwächen in der sogenannten "Crunchtime". "Natürlich gehen wir in die Fehleranalyse, aber es ist nicht der Zeitpunkt, sich lange mit Vergangenem aufzuhalten. Wir wollen am Freitag wieder erfolgreich sein. Darauf müssen wir uns jetzt fokussieren", so der britisch-belgische Cheftrainer.

Beim Gegner aus Bitterfeld-Wolfen darf man sich allmählich auf eine Playoff-Teilnahme einstellen. Konstant sind die Sachsen-Anhalter besser als ihre Mitaufsteiger und vor der Saison prognostizierten Hauptkonkurrenten. Mit 19 Zählern auf dem Konto beträgt der Puffer auf den neunten Platz solide zehn Punkte. Trotz der sportlich erfolgreichen Spielzeit fand jedoch schon ein Trainerwechsel auf der "BiWo"-Bank statt. Der temperamentvolle Coach Alessandro Lodi verließ den Aufsteiger vor gut zwei Wochen mit dem Ziel Indonesien, so rückte Assistent Lukas Thielemann in die Chefrolle auf. Unter seiner Führung ging das letzte Match auswärts in Lüneburg mit 0:3 verloren.

Ein Name sticht beim Team aus Mitteldeutschland besonders hervor: Logan House, im besonderen Spielsystem der "BiWos" mal als Außenangreifer und mal als Diagonalspieler im Einsatz, ist der Topscorer der Volleyball Bundesliga. 241 und damit ein Drittel aller Punkte verbuchte der 24-Jährige für seine Farben. Im Element Aufschlag zählt House mit 22 Assen ebenfalls zu den Top-Fünf der Liga. Hannes Tille ist der einzige Berliner, der von der Servicelinie mehr aufzuweisen hat (23 Asse). "In der kleinen, engen Halle kann der Aufschlag sicher ein großer Faktor sein", weiß Mittelblocker Timo Tammemaa. "Wenn wir unsere Topspin-Aufschläge treffen, kommt vielleicht die Decke ins Spiel." Am Mittwoch wurde genau solch ein Moment den BR Volleys zum Verhängnis, als Ruben Schott bei 27:28 im ersten Satz die Annahme ans Dach baggerte. Wie in allen Bereichen bedarf es auch in der Annahme wieder mehr Konzentration und Konstanz, um schnell in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Livestream:
Das Topspiel in Hildesheim wird live beiDyn zu sehen sein und ist ebenfalls hier kostenlos verfügbar:
www.twitch.tv/spontent (mit Kommentar aus Düsseldorf)
www.youtube.com/@dynvolleyball (mit Kommentar aus der Halle)

Public Viewing:
Der Fanclub "VolleyTigers" lädt bei Auswärtsspielen regelmäßig zum "Public Viewing" in die Alte Feuerwache (Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin-Friedrichshain / U-Bahnhof Weberwiese) ein.

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