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Der Derby-Sieger heißt Vilsbiburg

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Bundesligen: Der Derby-Sieger heißt Vilsbiburg

06.11.2022 • Bundesligen Autor: Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg 185 Ansichten

Zweiter Sieg im zweiten Saisonspiel fu?r die Roten Raben: Eine Woche nach dem 3:1 gegen Wiesbaden haben sich die Schu?tzlinge von Florian Vo?lker bei NawaRo Straubing mit dem gleichen Resultat durchgesetzt; die Sa?tze endeten 20:25, 25:21, 25:14 und 25:20.

Der Derby-Sieger heißt Vilsbiburg - Foto:  Rote Raben Vilsbiburg

Strahlende Gesichter bei Team, Trainern und den mitgereisten Raben-Fans nach dem Derby-Auswärtssieg. (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

Beide Teams lieferten sich ein sehenswertes und zumindest in drei von vier Sa?tzen sehr umka?mpftes Niederbayern-Derby. Die Raben gewannen verdient, weil sie sich nach schwierigem Beginn entscheidend steigerten und ihr Spiel mit der no?tigen Konsequenz durchzogen.

Der Auswa?rtssieg ist umso respektabler, als die Vilsbiburgerinnen mit nur neun Spielerinnen in Straubing antreten konnten. Krankheitsbedingt mussten die Raben auf Außenangreiferin Suvi Kokkonen und Mittelblockerin Britte Stuut verzichten. Angesichts des verbleibenden Kaders ergab sich die Starting Six fast von selbst: Als Zuspielerin begann Lindsay Flory, auf Diagonal Dayana Segovia, im Außenangriff Channon Thompson und Lisa Arbos sowie im Mittelblock Yeisy Soto und Avery Heppell, dazu gesellte sich Kapita?nin Kirsten Knip als Libera. Die ersatzgeschwa?chten Ga?ste erwischten einen suboptimalen Start, lagen rasch mit 2:6 hinten, ka?mpften sich zwar bei 15:15 zum Ausgleich, mussten das kampfstarke und in dieser Phase entschlossenere NawaRo-Team aber doch wieder davonziehen lassen - am Ende hieß es 20:25.

Daraufhin wechselte Raben-Coach Florian Vo?lker die Zuspielerin, fortan fu?hrte Wilma Rivera Regie und nahm maßgeblichen Einfluss auf das Geschehen. Im 2. Satz ging es zuna?chst leidenschaftlich hin und her (aus Raben-Sicht 0:2, 8:6, 8:11, 13:12, 15:16), hintenraus jedoch spielten sich die Ga?ste mehr und mehr frei und kamen dank Dayana Segovias Satzball zum 25:21 zum 1:1-Ausgleich.

Satz Nr. 3 geho?rte klar den Roten Raben, die u?ber 8:5 und 16:10 unter dem Jubel der zahlreich mitgereisten Schlachtenbummler unaufhaltsam zum 25:14 eilten. Erneut war es MVP und Top-Scorerin Dayana Segovia, die den Deckel draufmachte. Im vierten Durchgang kehrte NawaRo noch einmal zuru?ck und drehte ein 9:5 der Raben in ein 14:16. In der Crunch Time jedoch erho?hte das Vo?lker-Team Druck und Intensita?t, was zum 25:20 fu?hrte. Wilma Rivera war es, die mit einem ihrer furiosen Sprungaufschla?ge den Schlusspunkt setzte.

"Im 1. Satz", analysierte Coach Florian Vo?lker, "hatten wir zu wenig Zugriff auf die Straubinger Angriffe. Das wurde ab dem 2. Satz besser; dazu kam, dass Wilma nach ihrer Einwechslung zur Wende beigetragen hat. Und Dayana hat mit 23 Punkten stark geliefert." Neben der Kolumbianerin punkteten bei der Raben Channon Thompson (16) und Yeisy Soto (10) zweistellig, Lisa Arbos (9) schrammte knapp an dieser Marke vorbei.

Weiter geht's fu?r die Roten Raben in der Bundesliga schon am kommenden Mittwoch, 9. November, 18.30 Uhr, gegen den SSC Palmberg Schwerin, der mit zwei 3:0-Siegen in Erfurt und gegen Aachen in die Saison gestartet ist. Drei Tage spa?ter (Samstag, 12. November, 19 Uhr) gastiert Supercup-Gewinner SC Potsdam zum Pokal-Achtelfinale in der Ballsporthalle.

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