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Bundesligen: Tempo und Touch für den Raben-Angriff

26.09.2022 • Bundesligen Autor: Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg 324 Ansichten

Wilma Rivera wusste ziemlich fru?h, was sie wollte. Gerade einmal acht Jahre jung war die neue Zuspielerin der Roten Raben, als sie zu Hause in Puerto Rico mit Volleyball anfing. Und zwar aus eigenem Antrieb, wie sie betont. Natu?rlich seien ihre Eltern anfangs mitgegangen, "aber es war meine Idee", erinnert sich die heute 25-Ja?hrige.

Tempo und Touch für den Raben-Angriff - Foto:  Rote Raben Vilsbiburg

Neu im RabenNest: Zuspielerin Wilma Rivera aus Puerto Rico. (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

Da sie u?beraus talentiert war, ging es alsbald nicht mehr um die Frage, ob sie ihren volleyballerischen Weg fortsetzt, sondern wie, sprich: auf welcher Position. Denn Wilma war auch als Außenangreiferin begabt und als Linksha?nderin sogar auf spezielle Weise gefa?hrlich. Letztlich aber schlug sie eine Karriere als offensive Regisseurin ein: "Ich liebe es zuzuspielen", sagt die Neu-Vilsbiburgerin, "und meine Teamkolleginnen in eine gute Position zu bringen." Dass sie die Ba?lle gerne schnell verteilt, gefa?llt Raben-Cheftrainer Florian Vo?lker besonders: "Wilma bringt Tempo in unser Spiel, sie hat einen richtig guten Touch!"

U?ber einen Club namens Gigantes de Carolina in ihrer Heimat fand Wilma Rivera den Weg in die USA an die Penn State University und die University of Louisville. 2019 wurde sie Profi und wechselte zu Hylte/Halmstad in die schwedische Liga. Nach einem Jahr bei Valencianas de Juncos in Puerto Rico kehrte die Nationalspielerin 2021 nach Europa zuru?ck und schlu?pfte ins Trikot von VBC Chamalie?res in Frankreich. Als dann im letzten Sommer das Angebot der Roten Raben kam, musste Wilma Rivera nicht lange u?berlegen: "Die deutsche Liga hat einen sehr professionellen Ruf, und u?ber Vilsbiburg habe ich nur gute Sachen geho?rt. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung!"

U?brigens war sie vor ihrer Ankunft in Vilsbiburg Anfang September noch nie in Deutschland, von dem einen oder anderen Kurzaufenthalt auf einem Flughafen mal abgesehen. Da ist es gut zu wissen, dass die ersten Eindru?cke rundum positiv gewesen seien, wie sie berichtet: "Bei den Roten Raben ist alles top organisiert, und mit meinen Teamkameradinnen und den Trainern habe ich mich gleich gut verstanden."

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