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CEV: Eine reelle Chance

15.03.2022 • CEV Autor: Christof Bernier 406 Ansichten

Es ist DAS Match der bisherigen Saison 2021/22: Die Berlin Recycling Volleys empfangen am Mittwoch (16. Mrz um 18.30 Uhr) Itas Trentino zum Rückspiel im Viertelfinale der CEV Champions League. Zweifelsohne braucht es einen denkwürdigen Abend in der Max-Schmeling-Halle und eine Topleistung der Hauptstädter, um ein Comeback nach dem 0:3 in Italien möglich zu machen.

Für das Duell mit dem Vorjahresfinalisten wird im Volleyballtempel der größte Rahmen seit mehr als zwei Jahren erwartet. Tickets gibt es noch auf www.br-volleys.de/tickets und rbb24.de überträgt die Partie im Livestream mit deutschem Kommentar.

Vergangene Woche waren die BR Volleys vom italienischen Topclub Itas Trentino nicht ganz so weit entfernt, wie es das Ergebnis ausdrückte. Ein 0:3 (25:27, 19:25, 22:25) stand am Ende auf der Anzeigetafel, aber Geschäftsführer Kaweh Niroomand sah seine Berliner vor Ort keinesfalls klar unterlegen: "Wir haben gut gespielt, im ersten Satz sogar auf Augenhöhe. Nachdem das Team alles reingepumpt hat und dennoch mit leeren Händen dastand, war die kurze Schwächephase zu Beginn des zweiten Satzes verständlich. Dann rennt dir ein solcher Gegner davon. Die große Leistung unserer Mannschaft war, wie wir im dritten Satz wieder zurückgekommen sind und noch einmal dicht dran waren."

Dass es dennoch weder zu einem Punkt- noch Satzgewinn reichte, war vor allem der Kaltschnäuzigkeit von Michieletto, Kaziyski & Co zuzuschreiben. Es muss einfach alles passen, um einen solchen Kontrahenten in der Runde der besten Acht Europas zu schlagen, weiß Niroomand: "Gegen ein Team wie Trentino, das auf allen Positionen über Topspieler verfügt, brauchen wir als gesamte Einheit durchweg Topniveau - so wie wir es in St. Petersburg schon abgerufen haben." Dort waren die BR Volleys in Bestbesetzung angetreten und werden es auch am Mittwoch sein. In der Bundesliga gegen Giesen haben sich Hauptangreifer Ben Patch und seine Mitspieler auf ihrem Heimcourt vorbereitet (3:0), während Trentino gegen Mailand über fünf Sätze gehen musste (3:2), um in der SuperLega den starken dritten Platz gegenüber Verfolger Modena abzusichern.

Im Hinspiel in Trento hatten die Italiener eine um 21% bessere Annahmequote (65% zu 44%) und in dieser Statistik schlummert der ausschlaggebende Punkt. "Es braucht mehr Aufschlagdruck von uns. Wir sind eigentlich eine Mannschaft, die stark über dieses Element kommt, speziell zuhause", sagt Ruben Schott. Der 27-Jährige hat mit den BR Volleys schon einmal das geschafft, was er und sein Team jetzt erneut vollbringen wollen. Im Jahr 2017 erlebte die Max-Schmeling-Halle gegen Istanbul BBSK nach 0:2-Satzrückstand ein Weiterkommen im "Golden Set". Eine Runde später gelang gegen Dynamo Moskau der sensationelle Einzug ins Halbfinale der Königsklasse. Davon träumt der Hauptstadtclub auch diesmal und die Ausgangslage ist simpel: Die Berliner müssen 3:0 oder 3:1 gewinnen, um den dann direkt folgenden "Goldenen Satz" zu erzwingen. Dieser ist identisch zum Tiebreak, wird also bis 15 Punkte gespielt. Entscheidet Trentino zwei Sätze für sich, stehen die Italiener im Semifinale und für den letzten deutschen Vertreter im Wettbewerb wäre die internationale Saison beendet.

Außer eines guten Aufschlag-Annahme-Spiels braucht es auch den Faktor "Volleyballtempel". Dabei wird die Atmosphäre eines Champions League Viertelfinals würdig sein. Die BR Volleys erwarten die größte Kulisse seit mehr als zwei Jahren, also seit Beginn der Corona-Pandemie, erklärt Kaweh Niroomand: "Das Interesse an diesem Spiel ist groß. Die Kapazitätsgrenze wurde auf 60 Prozent erhöht und wir rechnen mit vielen Volleyballfans, die uns unterstützen wollen." Daraus erhofft sich der 69-Jährige den wichtigen Heimvorteil: "Wenn die Mannschaft direkt gut in die Partie findet und sich die Energie in unserer Arena von den Rängen auf das Spielfeld und umgekehrt überträgt, glaube ich an eine reelle Chance!"

Tickets: http://www.br-volleys.de/tickets

Zulassungsregelung:
Für die Heimspiele im Volleyballtempel gilt weiterhin die 2G+ Regelung (geimpft oder genesen + getestet oder geboostert + FFP2-Maskenpflicht). Zuschauer können sich auf dem Weg zur Max-Schmeling-Halle im Bürgertestzentrum am Jahn-Sportpark testen lassen.

Livestream:
Das Viertelfinale der Königsklasse wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Livestream des RBB übertragen:
https://bit.ly/CLRueckspiel_rbb24_Stream

Weltweit ist das Match im kostenpflichtigen Livestream-Abonnement auf www.eurovolley.tvzu sehen.

 

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