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Der Traum von Berlin: Deutsche Legionäre wollen zum Final Four

Champions League: Der Traum von Berlin: Deutsche Legionäre wollen zum Final Four

04.02.2015 • Champions League • Autor: Florian Gafert 2013 Ansichten

Die deutschen Volleyball-Nationalspieler Georg Grozer , Jochen Schöps , Max Günthör , Christian Fromm , Denis Kaliberda und Ferdinand Tille haben alle ein Ziel: Am letzten März-Wochenende in Berlin beim Champions League Final Four dabei zu sein.

In ruhigen Momenten ist Nationalspieler Georg Grozer jun. noch immer damit beschäftigt, den bisher größten Triumph seiner Karriere zu verarbeiten: den Gewinn in der CEV Volleyball Champions League 2014. Wenn der Zwei-Meter-Hüne mal Zeit zum Abschalten hat, bevorzugt beim Rasenmähen, sieht er immer wieder die Bilder vor sich, wie er mit seinem russischen Verein Belogorie Belgorod den größten Moment seiner Laufbahn erlebte. "Wenn ich daran denke, bekomme ich immer wieder eine Gänsehaut”, sagt Grozer. "Ich habe lange Zeit gebraucht, um zu begreifen, dass wir tatsächlich Champions-League-Sieger sind.”

Aktuell hat Grozer nur ein Ziel: diesen Triumph zu wiederholen, dieses Gefühl noch einmal zu toppen - beim Final Four 2015 in Berlin. Als der gebürtige Ungar erfuhr, dass die BR Volleys und nicht der russische Rivale Zenit Kazan das Finale in diesem Jahr ausrichten werden, "war ich sehr, sehr glücklich, ich habe mich wirklich für den deutschen Volleyball gefreut”, sagt der 30-Jährige. "Wenn wir die Teilnahme am Final Four noch einmal schaffen würden, in meiner Heimat, in Berlin, gäbe mir das einen doppelten Schub”, sagt Grozer. "Dieses Ziel hat derzeit oberste Priorität bei mir persönlich, und ich arbeite hart darauf hin.” Allerdings könnte der Weg von Titelverteidiger Belogorie BELGOROD härter kaum sein. In den Playoffs wartet zunächst Vorjahresfinalist Halkbank Ankara aus der Türkei. Im Falle eines Sieges stünde in der nächsten Runde wohl das Duell gegen KAZAN an. Doch Grozer hat keine Scheu vor dem harten Programm: "Wenn wir die beste Mannschaft der Welt sein wollen, müssen wir irgendwann jeden Gegner schlagen”, sagt er. Wer den schlagkräftigsten deutschen Volleyballer kennt, weiß, dass Georg Grozer jun. alles für sein Ziel tun wird, am 28./29. März in der Max-Schmeling-Halle vor seiner Familie und seinen Freunden auflaufen zu können.

Grozer ist nicht der einzige deutsche Nationalspieler, der diesen Traum hegt. Neben den DVV-Akteuren der beiden deutschen Champions-League-Teilnehmer BERLIN Recycling Volleys und VfB FRIEDRICHSHAFEN sind mit Christian Fromm (Sir Safety PERUGIA / ITA), Denis Kaliberda (JASTRZEBSKI Wegiel / POL), Jochen Schöps (Asseco Resovia RZESZOW / POL) und Ferdinand Tille (Skra BELCHATOW/ POL) vier weitere WM-Bronze-Gewinner mit ihren Teams unter den besten zwölf Klubs Europas. Libero Tille, einst bei Generali Haching, seit 2014 beim polnischen Meister BELCHATOW, sagt: "Toll, dass das Final Four in Berlin stattfindet. Die unterkühlte Stimmung in Kazan ist kein Vergleich zum Hexenkessel in der Max-Schmeling-Halle.” Und der 26-Jährige weiß, wovon er spricht. Im Volleyball-Mekka Polen spielt Tille in riesigen Arenen, in denen bis zu 12.000 Fans die Spieler anfeuern. Nur in Berlin sei die Stimmung vergleichbar. "Ich befürchte nur”, sagt Tille, "dass die Max-Schmeling-Halle zu klein wird, wenn wir ins Finale kommen.” Belchatow ist berühmt für seine zahlreichen Auswärtsfans. In der Gruppenphase etwa begleiteten den Klub 2.000 Auswärtsanhänger zum Spiel in Antwerpen. Nach Berlin würden sicher ebenfalls Tausende polnische Volleyballfans strömen.

Ganz so viele Anhänger könnte Sir Safety PERUGIA sicher nicht aktivieren. Doch für den gebürtigen Berliner Christian Fromm wäre das Final-Wochenende sowieso ein Heimspiel. "Die Teilnahme am Champions League Final Four in Berlin würde mir sehr viel bedeuten”, sagt der Außenangreifer. "Ich hätte die Möglichkeit, meine Familie wiederzusehen und gleichzeitig eines der größten Volleyballspektakel erleben zu können.” Dass Berlin das Final Four ausrichtet, hat Fromm "sehr gefreut. Nicht nur, weil es der berechtigte Lohn für die harte Arbeit und Weiterentwicklung der BR Volleys ist, sondern auch, weil solche Events enorm wichtig sind, um Volleyball-Deutschland weiter auf der großen internationalen Bühne zu präsentieren und zu etablieren.” Fromm rechnet sich realistische Chancen aus, am letzten März-Wochenende tatsächlich in der Hauptstadt dabei zu sein. "Meiner Meinung nach haben wir von all den ,unmöglichen' Loswegen den vielleicht noch ,möglichsten' Weg gezogen, um nach Berlin zu kommen”, sagt der 24-Jährige.

Und auch sein Nationalmannschaftskollege Max Günthör vom VfB FRIEDRICHSHAFEN hofft auf das Ticket für die Reise zum ewigen Rivalen aus der Hauptstadt. "Man weiß ja, welche tollen Events die BR Volleys organisieren können. Dass nun das Champions League Finale in Berlin stattfindet, toppt diese ohnehin schon gigantische Veranstaltung noch einmal”, sagt Günthör. Trotz des schwierigen Playoff-12-Duells gegen den polnischen Konkurrenten RZESZOW mit DVV-Kollege Jochen Schöps und einem möglichen Vergleich mit NOVOSIBIRSK in der Runde der letzten Sechs hofft Günthör auf die insgesamt fünfte Final-Four-Teilnahme seines Klubs: "Es wird schwer. Aber der Traum von Berlin ist definitiv da.”

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