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Über Umwege zum Sieg

Regionalligen: Über Umwege zum Sieg

26.01.2015 • Regionalligen • Autor: Marcel Kopperschmidt 2062 Ansichten

Mit einem Kraftakt besiegte die zweite Herrenmannschaft der SG Rodheim in der Volleyball Regionalliga den Tabellenletzten Eintracht Wiesbaden mit 3:2.

Standen die Piraten beim 0:3 in Landau vergangene Woche noch vollkommen neben sich, so sollte am vergangenen Samstag gegen das Tabellenschlusslicht aus Wiesbaden wie auch schon im Hinspiel ein klarer Sieg her und Selbstvertrauen getankt werden für die kommenden Aufgaben.

Doch zu Beginn der Partie waren es zunächst die Landeshauptstädter, die das Spielgeschehen bestimmten, während die Rodheimer einige Mühe hatten, den Anschluss zu halten. Die Piraten liefen gleich einem Rückstand hinterher, der allerdings wie so oft in Durchgang 1 kurz vor Satzende noch gedreht werden konnte und die SG so in Führung ging. Anders im zweiten Satz: Hier präsentierten sich die Wiesbadener nicht wie ein abgeschlagener Tabellenletzter und wusste die Schwächen der Rodheimer eiskalt zu nutzen. Dazu gehörte zum einen der fehlende Mut bei der Ausführung des eigenen Aufschlags sowie eine schwache Blockleistung, sodass kaum mehrere Punkte am Stück für die Hausherren zu Buche gingen. Gegen die engagierte und lautstark motivierte Eintracht vermochte die SG sich nicht zu wehren und gab diesen sowie den dritten Satz und damit schon einen Punkt kleinlaut ab. Doch anstatt sich der Niederlage zu ergeben fand Zschiesche in der Satzpause wohl die entscheidenden Worte, die zusammen mit einigen Rotationen in der Aufstellung die Wende in der Begegnung brachten. "Ohne Angst vor Fehlern" sollte ab sofort jeder Service übers Netz gebracht werden, um den Spielfluss der Wiesbadener entscheidend zu stören und selber besser ins Spiel zu finden. Mit immer noch wackelnder Annahme, dafür aber mit variablem Blockspiel war es dann die SG, die das Spiel gestaltete und auch die Geduld und Ausdauer hatte, den Ballgewinn erst im zweiten oder dritten Anlauf zu erzielen und deshalb verdient Durchgang 4 für sich entschied.

Im darauf folgenden Tiebreak hatten die erfahrenen Rodheimer den wunden Nerv der etwas jüngeren und nun etwas ratlosen Eintrachtler gefunden, mit 15:5 wurden Tiebreak und das Spiel dann doch noch gewonnen und die spätestens nach Satz 3 wichtigen zwei Punkte im Sportzentrum behalten. Damit klettert die SGR im Tabellenmittelfeld wieder auf Rang 4 vor und kann nächste Woche völlig sorglos beim im Vorfeld favorisierten SV Hünfeld aufspielen, der erst einmal in dieser Saison punktlos blieb. Nach dem unerwartet mühsamen Sieg fand der SGR Trainer, Detlef Zschiesche, dennoch lobende Worte für sein Team: "Es zeichnet eine Mannschaft natürlich aus, auch solche Spiele noch zu gewinnen, selbst wenn wir hier vielleicht mit 3 Punkten gerechnet haben."

SGR: Bender, Breitenfelder, Brömmeling, Gaus, Gornik, Leuner, Lenz, Liebster, Lingenau, Schuld, Zander; Zschiesche

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