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Die historischen DVV-Männer

Herren EM: Die historischen DVV-Männer

05.09.2017 • Herren EM • Autor: DVV 220 Ansichten

Die EM 2017 in Polen ist passé und brachte dem Deutschen Volleyball-Verband einen riesigen Erfolg! Erstmals gewann eine deutsche Männer-Nationalmannschaft eine EM-Medaille, das Team von Bundestrainer Andrea Giani stürmte mit fünf Siegen ins Finale, verlor dort hauchzart gegen die Russen und eroberte zahlreiche Fanherzen in der

Jan Zimmermann (Zuspieler): „Jan ist ein kleines Schlitzohr auf und außerhalb des Feldes. Freut sich immer diebisch, wenn es beim Kartenspielen gut bei ihm läuft. Er ist für einen Zuspieler noch in einem jungen Alter, hat alles Zeug dazu, sich sehr gut zu entwickeln. Ich bin mir sicher, dass er irgendwann meinen alten Knochen die ein oder andere Pause verschaffen kann. Dann nicht nur für seine Aufschläge, die er sehr gut und zuverlässig bringt, sondern auch für längere Zeit. Er hat bei den United Volleys bewiesen, dass er es draufhat.“

Georg Grozer (Diagonalspieler): „Georg ist unser Medaillenschmied, der mit seinem Hammer natürlich einen riesigen Beitrag dazu leistet, dass wir so erfolgreich sind. Er muss sich damit abfinden, dass er der Älteste im Team ist, fällt ihm nicht so leicht, macht er aber gut. Georg ist kein fester Bestandteil der UNO-Runde, weil er manchmal so lange beim Physio hängt, dass wir dann schon ins Bett gehen, wenn er anfangen will zu spielen. Eine Leitfigur für die Jungen, die gucken, was er macht. Die mit ihm Weltklasse in Verbindung bringen und dementsprechend trainieren wollen und sich mit ihm messen wollen. Ich hoffe, dass er noch ein paar Jahre bei uns dabei bleibt.“

Simon Hirsch (Diagonalspieler): „Simon war der Joker bei der EM, der immer zum Aufschlag reingekommen ist und direkt ein paar Asse geschlagen hat. Er blüht auf, seitdem er weiß, dass er einen Platz im Team und bei den Turnieren sicher hat und eine wichtige Stütze ist Außerhalb lässt er es ruhig angehen, schläft gerne lang und genießt die freie Zeit.“

Michael Andrei (Mittelblocker): „Micha ist der Energieriegel in unserer Mannschaft. Er bringt immer sehr viel Spirit und gute Stimmung in die Mannschaft. Egal, ob er auf dem Feld oder außerhalb steht. Ein Kämpfer, der uns sehr gut tut, sehr hilfsbereit, ist sich für nichts zu schade. Ein sehr angenehmer Mitspieler. Außerhalb sieht man ihn meistens mit Marcus Böhme Kaffeetrinken.“

Tobias Krick (Mittelblocker): „Tobi ist unser Küken, aber schon längst flügge geworden, wenn man sieht, was er bei der EM geleistet hat. Ich weiß nicht, ob er noch wächst, ich hoffe für ihn nicht, es reicht eigentlich. Außerhalb zockt er an der Playstation mit den Jüngeren im Team, mich laden sie dazu nicht ein. Er wird uns noch sehr viel Freude in den nächsten Jahren bereiten. Er kann noch im Kraftraum ein wenig Gas geben, aber er hat schon bewiesen, dass er Weltklasse-Leistungen abrufen kann.“

Marcus Böhme (Mittelblocker): „Marcus ist unsere deutsche Eiche. Ich habe das Gefühl, er wird jedes Jahr noch ein bisschen größer und stärker. Er strahlt Ruhe aus, die uns gut tut und flößt den Gegnern unheimlich Respekt ein. Er macht es mir als Zuspieler leicht, weil sich jeder Mittelblocker auf ihn konzentriert, wenn er am Netz steht. Er nimmt einfach viel Platz ein. Außerhalb des Platzes sehr ruhig, da sieht man ihn meistens mit Michael Andrei Kaffeetrinken.“

Noah Baxpöhler (Mittelblocker): „Mein Freund und Zimmerpartner Noah. Ein extrem lustiger Kerl, der auf den ersten Blick vielleicht nicht so wirkt. Gesellig, lustig und fester Bestandteil der UNO-Runde. Alle gehen dort immer auf ihn, weil er zu hämisch lacht, wenn jemand anders viele Punkte bekommt, deshalb macht er sich immer Feinde am Kartentisch. Ansonsten ein Spätstarter, der aber noch alle Möglichkeiten hat, um bei uns lange in der Natio zu bleiben. Er weiß, dass er im Krafttraining Gas geben muss, das habe ich ihm jeden Morgen, jeden Abend gesagt. Er wird es tun und er wird zurückkommen wie – Baywatch.“

Denis Kaliberda (Außenangreifer): „Da, wo Kalli ist, ist immer Leben und er hat zu jedem Thema etwas zu sagen. Auf dem Feld ist er unverzichtbar für uns, spielt mit viel Übersicht und kann viele Sachen mit seiner Vielseitigkeit lösen. Bei ihm ist es immer unordentlich im Zimmer, aber in den wichtigen Momenten ist er sortiert und voll da.“

hristian Fromm (Außenangreifer): „Frommi ist der sanfte Bär im Team. Für seinen Arm bräuchte man einen „Waffenschein“. Er ist bei der EM leistungsmäßig explodiert und hat uns in wichtigen Momenten durch das Turnier getragen. Ein Vorbild in Sachen Einsatz, Kampfgeist und Wille. Und ist beim UNO-Spiel aufgeregter als vor dem EM-Finale.“

Ruben Schott (Außenangreifer): „Der Inbegriff eines coolen, lässigen Berliner Jungen. Sein Arm ist eine unglaubliche Peitsche, der Indiana Jones vor Neid erblassen lässt. Unglaublich abgeklärt auf dem Feld, da steckt aber auch sehr viel Disziplin und Fleiß dahinter. Er ist der Team-DJ, macht das insgesamt gut, für mein Alter manchmal etwas zu jugendlich… Er bringt gute Stimmung in Bus und Kabine und darf das gerne weitermachen.“

Moritz Karlitzek (Außenangreifer): „Moritz „der Pumper“ Karlitzek. Hat sich ruhig im Hintergrund gehalten bisher, wurde ins kalte Wasser geworfen, weil er kurz vor der EM aus dem Urlaub zu uns stieß. Köperlich machen ihm nicht viele etwas vor, da ist er extrem stark und ich glaube, dass wir bei ihm noch einen gewaltigen Entwicklungsschub in den nächsten Jahren sehen werden. Das wird man jetzt in Frankfurt sehen, er kann ein wichtiger Teil der Nationalmannschaft sein.“

Julian Zenger (Libero): „Julian hat unser vermeintliches Loch auf der Libero-Position, das viele nach dem Fehlen von Markus und Ferdl gesehen haben, schneller und besser gefüllt, als man das erwarten konnte. Er hat eine sehr starke EM gespielt, strahlt eine Ruhe und Gelassenheit auf dem Feld aus, die ungewöhnlich ist für sein Alter aus. Ein cleverer Bursche und feiner Kerl und immer beim Kartenspielen dabei. Verhält sich dort unauffällig, wie es sich für sein Alter gehört, das wird sich in den Jahren sicherlich ändern.“

Linus Weber (Universal): „Wenn Tobi unser Küken ist, ist Linus unser kleines Baby. Er hat noch Welpenschutz, profitierte von einer Verletzung eines anderen Spielers. Es war für ihn gut, dass er sehen konnte, wohin die Reise für ihn gehen soll und meiner Meinung nach auch hingehen wird. Er ist schon extrem weit, wenn man bedenkt, dass er erst 17 Jahre ist, sehr fleißig. Ist außerhalb des Trainings ruhig, hat aber viel gefragt und sich mit uns unterhalten, was immer ein gutes Zeichen ist. Was mit leid tut, er muss wohl ziemliche viele Hausaufgaben nachholen.“

Lukas Kampa (Zuspiel): „Kopf der Mannschaft auf und neben dem Feld. Präzise, variabel und fokussiert in allen Spielen, eloquent, sympathisch bei Interviews und anderen öffentlichen Auftritten. Ein bei den Fans sehr beliebter Spieler – auch und gerade in Polen. Ein echter Leader im „Bradley Cooper-Look“. Die Haare waren (und sind?) ein Dauer-Thema." (Einschätzung kommt von DVV-Pressesprecher Thilo von Hagen)

Andrea Giani (Bundestrainer): „Giango! Ein faszinierender Typ, der so ruhig und bodenständig geblieben ist – bei seiner Vita. Er kann sich über die kleinsten Fortschritte bei jedem Spieler unglaublich freuen. Extrem locker und entspannt außerhalb des Feldes. Wir haben viele Freiheiten, was ihn ein wenig von seinem Vorgänger unterscheidet, solange die Leistung auf dem Feld und im Training stimmt. Ansonsten wird er schnell ungemütlich, das ist genau die richtige Mischung und bisher gibt ihm auch Recht. Ich bin nach wie vor sehr froh, dass wir ihn als Trainer haben und hoffe, dass er noch eine lange Zeit bei uns bleibt und wir noch ein paar Titel gemeinsam zu seiner Sammlung hinzufügen können.“

Matteo De Cecco (Co-Trainer): „Unser Co-Trainer Tex (hat mir mal erklärt, warum er so genannt wird, habe ich aber wieder vergessen). Ist die rechte Hand von Andrea, man merkt, dass sie ein eingespieltes Team sind. Er nimmt ihm im Hintergrund extrem viel ab und schlägt im Training sehr viele Bälle und ist dort für jede Überstunde zu haben. Er geht vor jedem Training noch in den Kraftraum, und das sieht man: Ich glaube, es gibt wenig Mitt-Fünfziger, die so fit sind wie er. Er strahlt einen Ehrgeiz und Biss aus, der uns viel hilft.“

Thomas Ranner (Teammanager): „In seinem ersten Dienstjahr für die Nationalmannschaft. Bob hat sich schnell reingearbeitet und extrem engagiert darum gekümmert, dass es uns an nichts fehlt. Wie sieht der Tagesplan aus, dass wir saubere Wäsche haben, dass die Bedingungen in der Halle perfekt sind. Außerdem hat er die deutschen Farben hoch gehalten, weil er auch mit weißen Socken und Adiletten durch die Weltgeschichte reist.“

Oscar Berti (Athletiktrainer): "Oscar ist immer da, wenn man noch extra etwas im Krafttraining machen möchte. Er denkt sich immer Pläne und Übungen aus, versucht vorbeugend mit uns zu arbeiten und ist auch für die gute Laune zuständig. Er hat kreative Aufwärmspielchen, denkt sich immer etwas anderes aus, damit es nicht langweilig wird. Im Spiel treibt er uns an und motiviert!“

Roberto Ciamarra (Scout): „Roberto ist neben seiner Aufgabe als Scout der Gute-Laune-Beauftragte der Mannschaft. Immer für einen Spaß zu haben, kennt den ganzen Klatsch und Tratsch aus der Volleyball-Welt, weil er schon mit vielen Spielern zusammen gearbeitet hat. Er schlägt sich für uns und die Nächste um die Ohren und bereitet uns auf die Spiele vor, das macht er akribisch und gut. Er hat viele interessante Denkansätze für Spielanalyse und Taktik.“

Dr. Karsten Holland (Teamarzt): „Unser Doc Karsten bildet zusammen mit Achim die medizinische Abteilung. Hat meistens nicht allzu viel zu tun, was ihm selbst auch ganz Recht ist. Unverzichtbar und legendär ist die Ration Kinderschokolade und/oder Kaugummis – auf jeder Busfahrt zum Spiel. Das brauchen wir, um perfekt vorbereitet zu sein. Er legt sein Wunschergebnis mit Kinderriegeln in die Kabine, sodass wir wissen, was wir machen müssen. Ein guter Arzt, packt überall mit an, auch wo er nicht mitanpacken müsste.“

Achim Schüler (Physiotherapeut): „Unser Physio Achim, Achimedes oder auch Marco Reus! Der mit uns jetzt schon ein paar Jahre zusammen arbeitet und seine Sache sehr gut macht und der bis spät in die Nacht an unseren Wehwehchen herumdoktert und versucht uns, bestmöglich zu helfen und auch sonst immer überall mit anpackt. Ein hilfsbereiter Kerl!“

 

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