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Bundesligen: Potsdam belohnt sich nicht

24.12.2023 • Bundesligen Autor: SC Potsdam, SC Potsdam e.V. 137 Ansichten

Der SC Potsdam hat sich am Tag vor Heiligabend nicht mit einem Sieg beschenkt.

Potsdam belohnt sich nicht - Foto:  Nicol Marschall

Rodica Buterez trägt bei Potsdam die Nummer 12 (Foto: Nicol Marschall)

Das Team von Cheftrainer Riccardo Boieri unterlag bei den Ladies in Black Aachen mit 2:3. In der Sporthalle an der Neuköllner Straße gewannen die Gastgeberinnen die ersten beiden Sätze souverän (25:22, 25:22). Dann kämpften sich die Potsdamerinnen in die Begegnung zurück (16:25, 20:25). Im Tiebreak hatten aber die Aachenerinnen die Nase wieder vorn (15:13), sodass sich der SCP zum vierten Mal nacheinander in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen geschlagen geben musste (zuvor 2:3 gegen Suhl, 0:3 gegen Stuttgart und 2:3 gegen Dresden).

Den ersten Punkt an der Neuköllner Straße holte sich Aachen: Jolijn De Haan drückte den Ball über das Netz ins Feld. Suvi Kokkonen sorgte mit dem 3:2 aus der Mitte des Hinterfeldes für die erste Potsdamer Führung. Anschließend blieb der SCP erst einmal vorn, bis De Haan per Block der Ausgleich gelang (10:10). Ein Tip ins Aus von Danielle Harbin führte direkt im Anschluss zum 11:10 für die Ladies in Black. Damit waren die Gästespielerinnen stärker gefordert und rissen den Durchgang wieder an sich. Mit 16:13 für den SCP ging es in die zweite technische Auszeit. Fünf Zähler in Folge bescherten den Aachenerinnen aber eine Führung (18:16). Zur Crunchtime brachte Potsdams Coach Boieri daher Antonia Stautz (für Kokkonen) in die Begegnung. Durch ein Ass von Anastasia Cekulaev glich der SC Potsdam wieder aus (21:21). Die gerade zuvor eingewechselte Luisa Keller sorgte mit zwei direkten Aufschlagpunkten aber trotzdem für den Satzgewinn der Gastgeberinnen (25:22).

In Durchgang zwei gelang Lara Davidovic gleich wieder das 1:0 für Aachen. Mit der Starting Six agierend, bekam Potsdam das Aufeinandertreffen scheinbar besser in den Griff. Dabei präsentierten sich meistens Harbin, Kokkonen und Rodica Buterez als besonders durchschlagskräftig auf Gästeseite. Da das Boieri-Team aber zu viele Fehler produzierte, verlief die Partie anschließend nicht nach dem Geschmack des Champions-League-Teilnehmers. De Haan machte das 16:11 für die Ladies in Black, die in dieser Phase großen Druck erzeugten. Im Anschluss kamen wieder Stautz und Veronika Djokic (Cekulaev musste mit Schulterproblemen angeschlagen raus) ins Spiel. Allerdings zog Aachen weiter davon (19:11). In der Schlussphase des zweiten Durchgangs kämpfte sich Potsdam noch auf zwei Punkte heran (19:21, 21:23), doch es gelang nicht mehr, den Rückstand gänzlich aufzuholen. Ein Harbin-Ball an die Netzantenne entschied den Satz schließlich - erneut hieß es 25:22 für die Ladies in Black.

Im dritten Durchgang setzte Boieri weiter auf Stautz und Djokic. Die Gastgeberinnen spielten sich nach einem 1:3 zwischenzeitlich in einen regelrechten Rausch und verwandelten den Rückstand in einen 6:3-Vorsprung. Trotzdem erzielte Harbin mit einem Ass das 6:6 für Potsdam. Djokic erblockte kurz danach das 8:7, sodass die Hoffnung bei den Gästen wuchs. Celine van Gestel und De Haan erzielten bei den Ladies in Black weiterhin die meisten Punkte. Dennoch erkämpfte sich der SCP einen 23:15-Vorsprung. Breland Morrissette nutzte den ersten Satzball per Block zum 25:16 für die Potsdamerinnen. Im vierten Durchgang kehrte Gabrielle Goddard bei Aachen in die Partie zurück. Und das zahlte sich aus. Die Ladies in Black lagen schnell mit 6:3 in Front. Die SCP-Volleyballerinnen gestalteten das Geschehen in der Folge allerdings offen - und belohnten sich nach hinten heraus. Buterez schlug den Block an, somit hieß es 25:20 für Potsdam.

Damit musste die Begegnung im Tie-Break entschieden werden. Da hatten offensichtlich die Ladies in Black die besseren Nerven. Mit 8:4 für Aachen wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Am Ende hieß es 15:13 für die Gastgeberinnen.

Da der VfB Suhl LOTTO Thüringen zeitgleich mit 1:3 gegen die Roten Raben Vilsbiburg verlor, belegt der SC Potsdam weiterhin Platz vier in der Hauptrunden-Tabelle.

Ergebnis: 3:2 (25:22, 25:22, 16:25, 20:25, 15:13) für Aachen

Starting Six SC Potsdam: Rodica Buterez (Außenangriff), Danielle Harbin (Diagonal), Anastasia Cekulaev (Mittelblock), Breland Morrissette (Mittelblock), Raquel Lazaro (Zuspiel), Suvi Kokkonen (Außenangriff) und Justine Wong-Orantes (Libera)

Zuschauer: 1.081

Most Valuable Player: Wiebke Silge (Gold), Danielle Harbin (Silber)

Heimspiel-Tickets für den SC Potsdam, zum Beispiel für den 30. Dezember gegen den SSC Palmberg Schwerin, gibt es hier. Zu den Pokalfinal-Tickets für den 3. März geht es hier! Nachrichten vom Volleyball-Erstliga-Team des SC Potsdam gibt es hier!

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