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Bundesligen: Alles ist möglich

29.04.2022 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 821 Ansichten

Ganz gleich, welche der beiden Mannschaften sich am Samstag (30. Apr um 18.30 Uhr) den letzten Sieg dieser Saison sichert, ob der VfB Friedrichshafen seinen dritten Matchball nutzen kann oder das BR Volleys Team sein Comeback vollendet, es wird ein würdiger und verdienter Deutscher Meister 2022 auf dem Podest stehen.

Alles ist möglich - Foto: Maximilian Franz

Foto: Maximilian Franz

Über vier Spiele bot das "Duell der Giganten" bis hierhin Volleyball der Extraklasse und nun erhält dieser Schlagabtausch seinen ultimativen Höhepunkt in der Max-Schmeling-Halle. Der Ticketansturm ist riesig und inzwischen sind Karten nur noch im Oberrang erhältlich: www.br-volleys.de/tickets.

Dank eines mentalen Kraftakts haben sich die BR Volleys in diesem Playoff-Finale zurückgekämpft. Mit dem sprichwörtlichen Rücken zur Wand konnten die Berliner in den vergangenen sieben Tagen nicht nur daheim ein Matchball-Spiel des VfB Friedrichshafen für sich entscheiden, sondern diese schwierige Aufgabe auch auswärts meistern. Das Meisterstück war der nervenstarke 3:1-Erfolg am Mittwoch in der ratiopharm Arena aber noch lange nicht. Es braucht einen dritten und letzten Sieg, um endgültig eine Wende in dieser Finalserie herbeizuführen.

Noch ist es keiner Mannschaft gelungen, einen 0:2-Finalrückstand zu drehen. Im Jahr 2018 wäre es beinahe schon einmal soweit gewesen - jedoch unter spiegelverkehrten Vorzeichen. Damals dominierte Friedrichshafen mit Coach Vital Heynen die Hauptrunde, musste aber überraschend die ersten beiden Endspiele an Berlin abgeben. Unter der Regie von Stelian Moculescu konnten die BR Volleys in jenem Jahr weder die Partie drei auswärts noch das Duell vier zu Hause gewinnen. Stattdessen reiste man mit dem Ballast der Häfler Aufholjagd zum Entscheidungsmatch an den Bodensee und entgegen aller Prognosen setzten sich Paul Carroll & Co dort mit 3:0 durch und feierten die Meisterschaft.

In der aktuellen Finalserie sind nun vier Matches, 16 Sätze, 749 Punkte gespielt und einmal mehr spitzt sich das ewige Duell bis zum absoluten Höhepunkt zu. Die Spannung ist schlichtweg nicht zu überbieten. Die Ticketnachfrage ist daher groß. Binnen 24 Stunden waren bereits der Unterrang und große Teile des Oberrangs verkauft. Es ist eine Zuschauerzahl jenseits der 7.000 zu erwarten.

Diese Bühne ist der Lohn für eine ebenso starke wie konstante Hauptrunde der Mannschaft von Trainer Cedric Enard. In den Augen von Geschäftsführer Kaweh Niroomand ist der Heimvorteil aber längst keine Garantie für den Erfolg: "Das Momentum und die Zuschauer sind nun natürlich auf unserer Seite, aber dieses Finale war vom ersten Punkt an ein Duell auf absoluter Augenhöhe. Es werden also weiterhin nur Nuancen entscheiden. Psychologisch sind wir etwas im Vorteil, aber das Wichtigste wird sein, wer mit dem Druck einer solchen Titelentscheidung besser umgehen kann."

Dabei hofft Niroomand auch auf die Erfahrung seiner Mannschaft, beispielsweise auf die von Sergey Grankin. Der Berliner Kapitän geht in den Finals unermüdlich mit Leistung und Einstellung voran und reißt seine Mitspieler in schwierigen Situationen mit. Und wenn dem 37-Jährigen das einmal nicht gelingt, kommt Energie von der Ersatzbank - so wie am Mittwoch von Samu Tuia und Marek Sotola. Die beiden Einwechselspieler wurden dafür zurecht von ihren Kollegen gelobt. Mit diesen Qualitäten und demselben Teamgeist möchten die BR Volleys sich nun den Wunsch vom zwölften Meistertitel erfüllen. "Wir sind eine starke Gemeinschaft aus 13 Spielern und jeder von uns leistet seinen wichtigen Beitrag. Das hat am Mittwoch sehr geholfen und wird hoffentlich auch noch einmal am Samstag den Ausschlag geben. Wir wollen dieses Match genießen und uns mit unseren Fans zum Titel kämpfen", schwört Cody Kessel den Volleyballtempel auf das letzte Match einer ganz besonderen Saison ein.

Zulassungsregelung:
In der Max-Schmeling-Halle sind alle coronabedingten Zugangsbeschränkungen aufgehoben. Es gibt weder eine 2G-, noch Test- oder Maskenpflicht. Die BR Volleys empfehlen jedoch weiterhin das Tragen einer medizinischen Maske beim Veranstaltungsbesuch.

Livestream:
Das Playoff-Finale wird mit einstündiger Vorberichterstattung im BOUNCE HOUSE bei Spontent auf Twitch übertragen. Aus dem Volleyballtempel meldet sich das Kommentatoren-Duo Peter Große und Felix Fischer auf www.twitch.tv/spontent

Das Spiel überträgt auch Sportdeutschland.TV live auf www.sportdeutschland.tv/bouncehousetv

Playoff-Finale:
Spiel 5 | 30. Apr | Samstag | 18.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle

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