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VCW muss Wettkampfpause Tribut zollen: 1:3

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Bundesligen: VCW muss Wettkampfpause Tribut zollen: 1:3

21.02.2022 • Bundesligen Autor: Selina Göpper, 1. VC Wiesbaden e.V. 788 Ansichten

Der VCW kehrt mit einer 1:3-Niederlage (24:26, 25:22, 17:25, 21:25) aus Aachen in die hessische Landeshauptstadt zurück.

VCW muss Wettkampfpause Tribut zollen: 1:3 - Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de

VCW muss Wettkampfpause Tribut zollen: 1:3 in Aachen (Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de)

Gegen die Ladies in Black - Tabellennachbar in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen - musste das Team von Headcoach Benedikt Frank der langen Corona-Zwangspause Tribut zollen. Nach vier Siegen in Folge war das die erste Niederlage.

Trotz schlechter Vorzeichen präsentierten sich die Wiesbadenerinnen anfangs gut aufgelegt, konnten sich am Ende jedoch nicht für ihre Leistung belohnen. Die MVP-Medaillen erhielten Jana-Franziska Poll (Aachen) und Libera Justine Wong-Orantes (Wiesbaden).

Der VCW musste ohne Kapitänin und Leistungsträgerin Laura Künzler antreten, die Probleme am Oberschenkel hatte. Auch Mittelblockerin Jenna Potts lief nicht auf. Als Back-up der beiden Außenangreiferinnen Pia Leweling und Tanja Großer rückte das 17-jährige VCW-Nachwuchstalent Beele Wieczorek aus der Regionalliga in den Bundesligakader. Wie in einigen Partien zuvor wurde auch Mittelblockerin Julia Osterloh rekrutiert. Auf Aachener Seite hatte Cheftrainer Guillermo Gallardo nahezu den gesamten Kader zur Verfügung.

Zu Beginn des ersten Satzes machte sich das Fehlen von Topscorerin Laura Künzler nicht bemerkbar. Durch couragierte Angriffe und starke Blockarbeit am Netz zwangen die Wiesbadenerinnen Aachens Coach Gallardo beim 13:9 zur ersten taktischen Auszeit. Das Time-Out zeigte Wirkung - der Wiesbadener Vorsprung schmolz allmählich dahin. In der Verlängerung nutzen die Aachenerinnen ihren zweiten Satzball zum 26:24, nachdem dem VCW in den entscheidenden Momenten die Konzentration fehlte.

Auch im zweiten Satz lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bis zum 13:13 vermochten sich weder Aachen noch Wiesbaden entscheidend abzusetzen. Ein Doppelwechsel (Kv?ta Grabovská für Lena Große Scharmann und Liza Kastrup für Jaimeson Lee) sorgte dann aber für die entscheidenden Impulse: Die Hessinnen gewannen den Satz mit 25:22.

Im dritten Satz änderte sich das Bild. Die Ladies in Black präsentierten sich stark und setzten den VCW immer wieder in der Abwehr unter Druck. Am Ende dieses Satzes stand ein 25:17 für Aachen auf der Anzeigetafel.

Der vierte Satz gestaltete sich wieder etwas offener. Sehenswert war vor allem die starke Abwehrarbeit auf beiden Seiten. In der Mitte des Satzes erspielten sich die Ladies in Black einen Zwei-Punkte-Vorsprung, der bis in die Crunch-Time Bestand hatte. Am Ende konnte der VCW nicht mehr genügend Power entfachen. Aachen entschied den Satz mit 25:21 für sich und damit das gesamte Match.

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: "In Anbetracht der Vorzeichen haben wir ein unglaubliches Spiel gezeigt und bis zum Schluss an der Grenze unseres Leistungsvermögens agiert. Unsere Spielerinnen befinden sich nach wie vor in einer Phase, in der die Belastung behutsam aufgebaut wird. Das jetzt mit einer leistungssportlichen Zielsetzung zu vereinbaren, ist nur bedingt möglich. Mein tiefer Respekt gilt meiner Mannschaft und der gezeigten Leistung heute."

Nächster Termin: 22.02.2022

Am kommenden Dienstag (22.02.2022) tritt der VCW um 20:00 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden gegen den Tabellendritten SSC Palmberg Schwerin an. Das Match wird kostenfrei im Free-TV bei Sport1 übertragen.

 

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