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Großer Kampf zum Saisonfinale

Bundesligen: Großer Kampf zum Saisonfinale

19.04.2018 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 470 Ansichten

„Ich ziehe den Hut vor meinen Jungs, wie sie heute gefightet haben“ – Diesem Satz von United Volleys-Cheftrainer Michael Warm konnte sich wohl jeder der gut 1.400 Zuschauer anschließen, die am Mittwochabend trotz des Pokal-Halbfinals der Frankfurter Eintracht den Weg in die Fraport Arena zur zweiten Playoff-Begegnung gegen Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys gefunden hatten.

Großer Kampf zum Saisonfinale  - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Auch in dezimierter Besetzung gaben sich die United Volleys um Kapitän Sebastian Schwarz gegen Berlin erst nach hartem Kampf geschlagen (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Wenn man im Fußball manchmal von einem „0:0 der besserem Sorte“ spricht, dann war dieses Volleyballmatch aus Sicht der Hausherren sicherlich ein 0:3 (26:28, 25:27, 16:25) der besonders packenden und unterhaltsamen Art. Davon zeugen nicht allein die beiden ersten Sätze, in denen die Uniteds dem Deutschen Meister bis zum letzten Ballwechsel nichts schenkten und die Hauptstädter zwei Mal in die Verlängerung zwangen.

Schwarz punktet aus allen Lagen

Und dass, obwohl das Hessenteam ohne seinen genialen Ballverteiler im Zuspiel antreten musste. Patrick Steuerwald , der sich in der ersten Partie vier Tage zuvor in Berlin den Fuß ausgekugelt hatte, konnte das sportliche Geschehen lediglich von draußen sitzend und auf Krücken verfolgen. An seiner Stelle zog der 21-jährige Jannis Hopt die Fäden – und das durchaus so, dass sich die Topstars der BR Volleys mit einem Gegner auf Augenhöhe konfrontiert sahen. Immer wieder suchte Hopt vor allem Kapitän Sebastian Schwarz , der selbst in der aussichtslosesten Situation noch eine Lösung fand und aus allen Lagen punktete. Meist legten die Gäste vor, beim 19:19 jedoch hatten die United Volleys den Ausgleich geschafft und wehrten später auch hartnäckig Satzball um Satzball ab, bis am Ende Adrian Aciobanitei an der Berliner Block-„Mauer“ scheiterte.

In Durchgang zwei lagen hingegen bis zum Stand von 23:22 stets die Uniteds in Front. Immer wieder retten Libero Julian Zenger und seine Mitspieler artistisch in der Abwehr, hielten mal per Hechtsprung, mal nur mit einem Arm den Ball im Spiel. Bezeichnender Weise war es erneut ein Block der Berlin Recycling Volleys, der dennoch den Satzverlauf auf den Kopf stellte. Ohne die trick- und variantenreichen Pässe von Routinier Steuerwald mussten sich die United-Angreifer während unzähliger langer Rallys oft einiges einfallen lassen, um an den Hauptstadtriesen auf der anderen Netzseite vorbeizukommen. „Wir hatten unsere Chancen, aber haben sie leider nicht genutzt. Am Ende war Berlin eben den entscheidenden Tick besser“, erkannte „Bassi“ Schwarz an.

Warm zieht Bilanz

Lediglich im Aufschlag konnten er und seine Kollegen nicht ganz das abrufen, was sie sich vorgenommen hatten, um Berlin noch mehr unter Druck zu setzen. Wer nun geglaubt hatte, die „jungen Wilden“ würden angesichts der unglücklich verlorenen zwei Sätze resignieren, sah sich getäuscht – auch wenn der dritte Durchgang der deutlichste werden sollte. Zwar setzte es direkt einen 4:9-Fehlstart. In der Folge arbeiteten sich die Gastgeber jedoch dank zweier „Hämmer“ von „Kid Block“ Tobias Krick und Lincoln Williams sowie eines Lukas-Bauer-Blocks der Marke „Brachial“ bis auf zwei Zähler heran. Auch der eingewechselte Jung-Nationalspieler Moritz Karlitzek nutzte noch mehrfach die Gelegenheit, sich spektakulär auszuzeichnen.

„Wenn man die Leistung von Sebastian Schwarz heute sieht, muss man sich mal vorstellen, was für uns in dieser Saison noch drin gewesen, wenn er nicht über so lange Zeit verletzt oder noch im Aufbau gewesen wäre“, rief Michael Warm in Erinnerung. Nach der Verleihung der Bronzemedaillen durch DVV-Vizepräsident Dr. Klaus Bommersheim und Nicole Fetting vom Vorstand der Volleyball Bundesliga nutzte der Headcoach die Gelegenheit zu einer Bilanz: „In unserer ersten Bundesligasaison waren wir in einem unglaublichen Flow, im zweiten Jahr haben wir davon profitiert, dass wir super eingespielt waren. Diese dritte Spielzeit war ganz klar die schwerste: Zum ersten Mal wurden wir richtig bös vom Verletzungspech gebeutelt, und das in einer Liga, die in der Breite deutlich stärker geworden ist. Umso höher ist der erneute dritte Platz einzuschätzen, und ich kann nur sagen: Es war eine geile Saison!“

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