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Kraftakt wurde belohnt: VCW schlägt Rote Raben Vilsbiburg

Bundesligen: Kraftakt wurde belohnt: VCW schlägt Rote Raben Vilsbiburg

10.12.2017 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 722 Ansichten

Der VC Wiesbaden hat das Auswärtsspiel in der Volleyball Bundesliga bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1 gewonnen (16:25 / 25:23 / 25:12 / 25:23).

Kraftakt wurde belohnt: VCW schlägt Rote Raben Vilsbiburg - Foto: Detlef Gottwald

Das Team gewinnt: VCW erkämpft sich Auswärtssieg in Vilsbiburg (Foto: Detlef Gottwald)

Die Hessinnen zeigten vor 1.121 Zuschauern in der niederbayerischen Ballsporthalle Vilsbiburg in jeder Phase des Spiels eine aufopferungsvolle Mannschaftsleistung. Das Team wollte trotz des vorherigen verletzungsbedingten Ausfalls von Dora Grozer, Jennifer Keddy und Annalena Mach unbedingt einen Auswärtssieg zurück nach Wiesbaden bringen. „Wir sind mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen! Das hat uns geholfen, die eigenen Stärken zu nutzen, gerade dann, wenn Vilsbiburg phasenweise geschwächelt hat“, resümiert ein zufriedener VCW-Coach Dirk Groß.

Zu beeindrucken wusste die ersatzgeschwächte Wiesbadener Mannschaft besonders durch ein beherztes Spiel, das allerdings viel Kraft gekostet hat, wie VCW-Cheftrainer Groß zugibt: „Die kämpferische Einstellung war äußerst gut heute, aber es war auch ein Spiel, das uns sehr müde gemacht hat. Daher hat die Mannschaft morgen frei bevor wir am Montag ein Regenerationstraining einschieben.“

Zu den SPORTS & TRAVEL MVP (Auszeichnung der wertvollsten Spielerinnen der Partie) wurden bei den Gastgeberinnen die ehemalige Wiesbadener Mittelblockerin Jennifer Pettke (10 Punkte, davon 2 Blockpunkte, 50% Angriffseffizienz) sowie beim VCW erneut Kimberly Drewniok gewählt, die nun bereits drei goldene sowie eine silberne Medaille ihr Eigen nennen darf. Sie bestach nicht nur durch 14 erzielte Punkte, sondern auch durch sehenswerte Defensivaktionen sowie ihre gefährlichen Aufschläge, mit denen sie drei Asse erzielte.

Im Hinblick auf das kommende Heimspiel am 16. Dezember 2017 gegen den Tabellenführer SSC Palmberg Schwerin erhofft sich VCW-Trainer Groß schon jetzt eine große Fanunterstützung: „Ich wünsche mir eine volle Halle. In der derzeitigen Lage brauchen wir die Fans. Wir wollen aus der schwierigen Situation das Bestmögliche machen. Das geht nur mit den Zuschauern im Rücken!“

Um möglichst viele Besucher in die Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zu locken, veranstaltet der VC Wiesbaden unmittelbar vor dem Schwerin-Spiel ab 16 Uhr einen kleinen Weihnachtsmarkt vor der Halle. Vor Ort gibt es dann Glühwein und Bratwürstchen, viele weitere Leckereien sowie eine große Tombola zugunsten der Wiesbadener „Clowndoktoren“.

Ausführlicher Spielbericht

Das VCW-Trainerteam entschied sich für folgende Startaufstellung: Karolina Bednářová und Sina Fuchs für Annahme/Außen, Kimberly Drewniok über Diagonal, Selma Hetmann und Simona Kóšová für den Mittelblock sowie die Zuspielerin Irina Kemmsies und Libera Lisa Stock. Die Anfangsphase geprägt von hohen und weiten Zuspielen auf beiden Seiten gestaltete sich bis zur ersten technischen Auszeit ausgeglichen (7:8 Vilsbiburg). Die Roten Raben schlugen in der Folge sehr präzise auf und zwangen die bis dato gute Wiesbadener Annahme in die Defensive, was den Gastgeberinnen einen 9:13-Vorsprung einbrachte. VCW-Coach Dirk Groß zwang das zur Beantragung seiner ersten Teamauszeit. Diese half allerdings nicht: der Spielfaden riss komplett ab, der Angriff fand keine Lösungen gegen Vilsbiburgs Defensive und so stand bereits ein 9:16 zur zweiten technischen Auszeit zu Buche. Die Niederbayerinnen mussten den Satz nur noch routiniert zu Ende spielen und sicherten sich mit 16:25 den 1. Satz.

In unveränderter Aufstellung startete der VC Wiesbaden in den zweiten Satz. Eine starke Aufschlagserie von Sina Fuchs besorgte eine frühe 6:3-Führung, die bis zur ersten technischen Auszeit beim 8:4 sowie der später genommenen Vilsbiburger Teamauszeit beim 10:6 anhielt. Als sich beim 12:10 ein wenig Ungenauigkeiten in hessische Angriffsspiel einschlichen, nahm das VCW-Trainerteam seinerseits vorsorglich ein Timeout. Und die sollte helfen, erarbeiteten sich Karolina Bednářová und ihre Teamkolleginnen wieder den alten Dreipunktevorsprung. Wackelig wurde es dann kurz vor Beginn der Crunchtime: Der Vorsprung schrumpfte bei Wiesbadens zweiter Auszeit auf einen Punkt zusammen (19:18). Das Satzende gestaltete sich exorbitant spannend und auf Augenhöhe. Beim 23:23 erzielte Kóšová durch einen sehenswerten Lob den Satzball. Den letztendlichen 25:23-Satzgewinn holte Selma Hetmann gleich im Anschluss mit einem Block gegen den Vilsbiburger Angriff.

Für Sina Fuchs startete im dritten Satz Außenangreiferin Tanja Großer. Und die legte gleich eine Aufschlagserie hin, die sich gewaschen hatte, zwang sie fast im Alleingang Heimtrainer Lippuner zur ersten Teamauszeit durch das frühe 4:0. Bei den Raben häuften sich Fehler jeglicher Couleur und die Hessinnen konnten recht mühelos mit 8:3 in die erste technische Auszeit gehen. Der VCW dominierte jetzt diesen Satz vollends und schickte Vilsbiburg mit einem Zehnpunkterückstand in die zweite technische Auszeit (16:6). Eine weitere Steigerung und Stabilisierung in allen Spielelementen besorgte schließlich den zweiten Wiesbadener Satzgewinn (25:12).

Mit gleicher Formation wie im dritten Satz starteten die Hessinnen in den letzten Teil der Mission Auswärtssieg. Gänzlich ausgeglichen startete der vierte Satz, erst beim 9:8 gelang der erste Wiesbadener Breakpunkt, beim 12:9 wurde der Vorsprung ein wenig ausgebaut. Eine ganze Fehlerserie egalisierte diesen Vorteil wieder: Das 14:14 zwang Dirk Groß zur Teamauszeit. Ein sehenswerter Longline-Angriff von Drewniok und ein Block von Bednářová brachten den VCW gleich wieder zur technischen Auszeit mit 16:14 in Führung. In dieser Spielphase brillierten die Gäste besonders durch die omnipräsente Feldabwehr. Aber der Satz sollte noch nicht zu Ende sein! Pünktlich gegen Satzende drehte Vilsbiburg wieder auf und zog zum 21:21-Ausgleich. Die Frage, ob Sieg für Wiesbaden oder Ausgleich zum Tie-Break wussten beim 23:23 die beiden Außenangreiferinnen Tanja Großer und Karolina Bednářová mit einem Doppelschlag zum 25:23 zu beantworten.

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