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DVV-Frauen verlieren 1:3 gegen Serbien

European Games: DVV-Frauen verlieren 1:3 gegen Serbien

15.06.2015 • European Games • Autor: DVV 965 Ansichten

Die DVV-Frauen ihr zweites Spiel bei den European Games in Baku verloren: Gegen den zweifachen Europameister Serbien hieß es am Ende 1:3 (24-26, 25-18, 15-25, 22-25). Damit weist das deutsche Team nach zwei Partien und dem 3:2-Sieg gegen Bulgarien zwei Zähler in der Tabelle auf und ist Vierter.

Die besten vier Teams der Sechsergruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale. Punktbeste Spielerinnen waren Margareta Kozuch (17) und Maren Brinker (16). Am 17. Juni folgt das dritte Gruppenspiel, Gegner ist dann die Niederlande mit Ex-Bundestrainer Giovanni Guidetti (17.00 Uhr deutsche Zeit), die mit zwei Siegen in das Turnier gestartet sind.

Deutschland gegen Serbien, mittlerweile ein echter Klassiker im Frauen-Volleyball. Die Neuauflage des EM-Finals von 2011 (damals siegte Serbien 3:2) versprach viel, da noch einige Protagonistinnen von damals dabei waren. Das deutsche Team wollte dem serbischen Team mit druckvollem Aufschlagspiel begegnen, um die gefürchteten Schnellangreiferinnen Rasic und Stevanovic aus dem Spiel zu nehmen. Dies gelang nur mittelprächtig, "wir haben es nicht geschafft, den Druck mit dem Aufschlag über das ganze Spiel hoch zu halten", bemängelte Trainer Luciano Pedullà. Der Knackpunkt im vierten Satz war der nachlassende Druck und vielleicht auch die Konzentration, denn es wurde noch eine 16:10-Führung hergegeben. "Von den letzten vier Punkten haben wir drei Fehler gemacht, das darf nicht passieren", so Pedullà und trauerte der Chance auf den zweiten Tiebreak hinterher.

Startformation GER: Kathleen Weiß , Margareta Kozuch , Maren Brinker , Jennifer Geerties , Wiebke Silge , Anja Brandt , Lenka Dürr
Startformation SRB: Sladana Mirkovic, Marta Drpa, Branica Mihajlovic, Brizitka Molnar, Milena Rasic, Jovana Stevanovic, Silvija Popovic

Bundestrainer Luciano Pedullà vertraute der Startformation aus dem siegreichen Spiel gegen Bulgarien. Und die DVV-Frauen kamen gut aus den Startlöchern, Geerties per Angriff und Silge per Aufschlag brachten die Führung (4-1). Zwar verkürzten die Serbinnen etwas, aber das deutsche Team wirkte zu Beginn spielfreudig und punktete konstant aus der Annahme (7-5). Serbiens Trainer Zoran Terzic war unzufrieden und wechselte früh seine Zuspielerinnen, das deutsche Team blieb vorne (13-11). Die körperlich überlegenen Serbinnen drehten in der Folge auf, profitierten aber auch von Fehlern der Schmetterlinge. Brinker verzog ins aus, Kozuch trat beim Rückraumangriff über (15-18). Doch der Konter kam prompt und fünffach: die Aufschläge von Weiß sorgten für Druck, die Abwehr um Dürr stand, die Angreiferinnen Brinker und Kozuch punkteten (20-18). Die Führung hatte aber nur kurz Bestand, Serbien schlug zurück und sicherte sie zwei Satzbälle (22-24), die vom deutschen Team nerven- und blockstark (Brandt) abgewehrt wurden. Der dritte war dann zuviel: die eingewechselte Louisa Lippmann traf den Ball nicht richtig, er landete im Netz.

Pedullà ärgerte sich maßlos über den verlorenen Satz, beruhigte sich aber schnell und schickte wieder seine Startformation auf den Court. Die hatte den bitteren ersten Satz auch abgehakt und lag nach einer starken Aufschlagserie von Kozuch 8-4 in Führung. Diese wurde gar noch ausgebaut, weil die Gegner Fehler machten und das deutsche Team fokussiert blieb (12-6). Das deutsche Aufschlagspiel schmeckte den serbischen Annahmespielerinnen überhaupt nicht, Zuspielerin Nikolina Jelic musste weite Wege gehen und hatte oftmals nur eine Option - dann packte die deutsche Block-Abwehr ein ums andere Mal zu (17-9). Das war ziemlich früh die Vorentscheidung, Kozuch und Geerties steuerten die letzten zwei Punkte zum Satzausgleich bei.

Kapitaler Fehlstart in Satz drei! Die deutsche Annahme war unpräzise, und Serbien hatte keinerlei Mühe aus der Abwehr zu punkten (0-4). Pedullàs Auszeit zeigte Wirkung, Geerties hielt ihre Mannschaft mit erfolgreichen Angriffen im Spiel (4-6). Dann gab es Missverständnisse im deutschen Spiel und Fehler in der Annahme. Der Rückstand wuchs, der Bundestrainer reagierte mit dem Doppelwechsel Apitz/Saskia Hippe für Weiß/Kozuch (5-11). Doch die Maßnahmen halfen nicht, Serbien war nun voll im Spiel, auf deutscher Seite lief wenig zusammen (7-17). Zwar riss sich das Team in der Folge zusammen, den 1:2-Satzrückstand konnte es aber nicht verhindern.

Die Startformation sollte es wieder richten und begann furios: gute Aufschläge von Brinker und ein gutes Blockspiel führten zum 5-1. Doch der schöne Vorsprung war schnell verspielt, weil sich wieder Fehler einschlichen (5-5). Aber der Kampfgeist stimmte bei Kozuch & Co, Libero Dürr holte in der Abwehr einige Bälle, die auch verwertet wurden (10-7). Das schien die Serbinnen zu beeindrucken, ihnen unterliefen Fehler im Angriff, Deutschland setzte sich ab (16-10). Doch eine Vorentscheidung war dies noch nicht, Serbien kämpfte sich heran (16-18-16) und profitierte dabei von deutschen Fehlern. Nach zwei Blocks gegen Brinker war der Ausgleich da (20-20), nach zwei verschlagenen Angriffen von Lippmann der Rückstand (21-23). Pedullà wechselte Weiß und Kozuch nochmals zurück, doch es half nicht. Ein Annahmefehler der sonst gut spielenden Geerties beendete die Partie.

Stimmen zum Spiel
Luciano Pedullà: "Wir haben drei gute Sätze gegen Serbien gespielt, es aber versäumt, etwas mitzunehmen. Dazu haben wir zu schwach aufgeschlagen! Es kann nicht sein, dass Nikolic besser als unsere Annahmespielerinnen annimmt. Natürlich haben wir viele junge Spielerinnen auf unserer Seite, aber wir haben das Spiel mit drei Fehlern in den letzten vier Bällen beendet - das darf uns nicht passieren."

Margareta Kozuch : "Schade, es war mehr drin. Wir sind auf einem guten Level und können uns mit starken Teams wie Bulgarien und Serbien messen. Es waren einige zu viele Fehler und Missverständnisse im Spiel, vor allem im dritten Satz. Das haben wir im vierten Satz abgestellt und auch gut gespielt. Am Ende haben die Serbinnen mutiger gespielt und deswegen gewonnen."

Jennifer Geerties : "Wir haben ganz gut angefangen und auch ordentlich aufgeschlagen, nur am Ende zu viele Fehler gemacht. Nach dem guten zweiten Satz war im dritten Satz leider von Anfang an der Wurm drin. Im vierten Satz haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben."

Statistik
GER: Aufschläge: 7 Asse, 9 Fehler / Angriff: 36% / Block: 9
SRB: Aufschläge: 11 Asse, 8 Fehler / Angriff: 38% / Block: 12

Spielfilm
1. Satz: 4-2, 7-5, 10-8, 15-13, 15-17, 20-18, 21-21, 23-24 (Lippmann für Weiß), 24-25 (Apitz für Kozuch),
2. Satz: 5-3, 10-4, 14-8, 18-9, 20-11 (Apitz/Lippmann für Weiß/Kozuch), 21-15, 24-16
3. Satz: 0-4, 4-6, 5-11 (Apitz/Hippe für Kozuch/Weiß), 7-15, 11-18, 14-22, 15-23 (Weihenmaier für Brandt),
4. Satz: 5-1, 5-5, 10-7, 16-10, 18-15, 19-16 (Lippmann für Weiß), 19-17 (Apitz für Kozuch), 21-20 (Weihenmaier für Brandt), 21-21 (Brandt zurück), 21-23 (Weiß/Kozuch zurück),

Gruppe B (deutsche Zeiten)
13.06.: SRB - CRO 3:0 / GER - BUL 3:2 / NED - RUS 3:1
15.06.: BUL - RUS 3:0 / CRO - NED 1:3 / GER - SRB (17.00)
17.06.: NED - GER (6.00) / SRB - BUL (11.30) / RUS - CRO (19.00)
19.06.: BUL - CRO (8.00) / SRB - NED (11.30) / GER - RUS (19.00)
21.06.: NED - BUL (8.00) / CRO - GER (13.30) / NED - BUL (19.00)

Aktuelle Tabelle
1. SRB - 6 Punkte - 6:1-Sätze - 2:0-Siege
2. NED - 6 Punkte - 6:2-Sätze - 2:0-Siege
2. BUL - 4 Punkte - 5:3-Sätze - 1:1-Siege
4. GER - 2 Punkte - 4:5-Sätze - 1:1-Siege
5. CRO - 0 Punkte - 1:6-Sätze - 0:2-Siege
6. RUS - 0 Punkte - 1:6-Sätze - 0:2-Siege

Der Kader der DVV-Frauen in Baku: Anja Brandt , Laura Weihenmaier , Jennifer Geerties (Schweriner SC), Saskia Hippe (SC Potsdam), Leonie Schwertmann, Wiebke Silge (USC Münster) , Louisa Lippmann (Dresdner SC), Lena Stigrot (Rote Raben Vilsbiburg), Mareen Apitz (Cannes/FRA), Lenka Dürr (Azeryol Baku/AZE), Margareta Kozuch (Piacenza/ITA), Lisa Thomsen (Lokomotiv Baku/AZE), Kathleen Weiß (Prostejov/CZE), Maren Brinker (Montichiari/ITA)

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