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Machbare Gegner für das DVV-Sextett

Beach-WM: Machbare Gegner für das DVV-Sextett

31.03.2015 • Beach-WM • Autor: DVV 898 Ansichten

Durchgängig machbare Gegner haben die sechs deutschen Beach-Volleyball Duos für die Gruppenphase der Beach-WM in den Niederlanden (26. Juni bis 5. Juli) zugelost bekommen: Zwar geht es auch u.a. gegen Teams aus den Beach-Nationen Brasilien und USA, das erste Ziel, die Ko-Runde dürfte aber für das Sextett bei den Gegnern möglich sein.

Katrin Holtwick (Seaside Beach Club Essen), Karla Borger /Britta Büthe (MTV Stuttgart), Laura Ludwig /Kira Walkenhorst (Hamburger SV) und Jonathan Erdmann /Kay Matysik (VC Olympia Berlin) profitierten davon, dass sie als Köpfe einer der jeweils zwölf Vorrundengruppen gesetzt waren, Chantal Laboureur /Julia Sude (MTV Stuttgart/VfB Friedrichshafen) und Alexander Walkenhorst /Stefan Windscheif (TSG Solingen Volleys) waren in der ersten Lostrommel.

Spannung versprechen vor allem die Duelle von Walkenhorst/Windscheif gegen Pedro/Evandro (BRA), Borger/Büthe gegen Fendrick/Sweat (USA) oder Laboureur/Sude gegen Juliana/Antonelli (BRA).

Die aktuelle Vize-Weltmeisterin Karla Borger meinte: "Unser Fokus liegt auf unserem Spiel, daher ist die Auslosung für unseren Trainer mehr entscheidend als für uns. Er wird die taktische Marschroute vorgeben. Letztlich kommt es sowieso darauf an, dass wir unser Spiel abrufen - und das in jedem Spiel!" Katrin Holtwick sagte: "Zu den Teams aus Uruguay und Venezuela können wir leider nicht allzuviel sagen. Beide Teams sind uns weitestgehend unbekannt. Mit Tschechien haben wir als Poolzweiten ein junges, aufstrebendes Team, das teilweise schon bewiesen hat, dass es oben mitspielen kann. Immerhin haben die Beiden schon ein Open-Turnier gewonnen! Das heißt für uns also, sie nicht zu unterschätzen, aber dennoch ist es unser Ziel, den Pool zu gewinnen!"

Die DVV-Teams sind über alle vier Veranstaltungsorte Amsterdam, Apeldoorn, Den Haag und Rotterdam verteilt.

Neben den insgesamt sechs Medaillen, die bei der WM verteilt werden, hat das Championat im Nachbarland eine weitere deutliche Aufwertung dadurch erlangt, dass erstmals der Weltmeister seinem Land ein Olympia-Ticket sichert.

Die zwölf Vorrundengruppen der Frauen
Pool A in Den Haag: Meppelink/Van Iersel (NED), Humana-Paredes (CAN), Mashkova/Tsimbalova (KAZ), Orellana/A.Orellana (ARG)
Pool B in Amsterdam: Larissa/Talita (BRA), Goricanec/Huberli (SUI), Radarong/Udomchavee (THA), Van der Vlist/Van Gestel (NED)
Pool C in Apeldoorn: Ross/Walsh (USA), Bansley/Pavan (CAN), Laird/Artacho (AUS), Braakman/Sinnema (NED)
Pool D in Rotterdam: Holtwick/Semmler (GER), Bonnerova/Hermannova (CZE), Olaya/Nori (VEN), Gomez/Nieto (URU)
Pool E in Rotterdam: Kolocova/Slukova (CZE), Brzostek/Kolosinska (POL), Xue/X.Y. Xia (CHN), Ettayfi/Mahassine (MAR)
Pool F in Apeldoorn: Seixas/Agatha (BRA), Day/Kessy (USA), Revuelta/Candelas (MEX), Flores/Leila (CUB)
Pool G in Amsterdam: Antonelli/Juliana (BRA), Laboureur/Sude (GER), Pata/Matauatu (VAN), Boucheta/Bayou (ALG)
Pool H in Den Haag: Liliana/Baquerizo (ESP), Bawden/Clancy (AUS), Michelle/Erika (PAR), Turnerova/Tomasekova (CZE)
Pool I in Den Haag: Lima/Fernanda (BRA), Zumkehr/Heidrich (SUI), Forrer/Vergé-Dépré (SUI), Nel/Sekhonyana (RSA)
Pool J in Amsterdam: Borger/Büthe (GER), Fendrick/Sweat (USA), Barsuk/Moiseeva (RUS), Agera/Eyetsonetan (NGR)
Pool K in Apeldoorn: Ludwig/Walkenhorst (GER), Dubovcova/Nestarcova (CZE), Baran/Gruszczynska (POL), Charles/Alfaro (CRC)
Pool L in Rotterdam: Wang Fan/Yue Y. (CHN), Menegatti/Orsi Toth (ITA), Gallay/Klug (ARG), wild card (NED)

Die zwölf Vorrundengruppen der Männer
Pool A in Den Haag: Nummerdor/Varenhorst (NED), Kadziola/Szalankiewicz (POL), Tato/Pepe (ESA), Sergio/Nivaldo (CUB)
Pool B in Amsterdam: Rosenthal/Dalhausser (USA), Kapa/McHugh (AUS), Sidorenko/Dyachenko (KAZ), O'Dea/Watson (NZL)
Pool C in Apeldoorn: Alison/Bruno (BRA), Doppler/Horst (AUT), De J. Santos/Santos Fereira (QAT), Court/Schumann (AUS)
Pool D in Rotterdam: Fijalek/Prudel (POL), Binstock/Schachter (AUS), Jackson/Fane (VEN), Usama/Ayman (EGY)
Pool E in Rotterdam: Nicolai/Lupo (ITA), Meeuwsen/Brouwer (NED), Huber/Seidl (AUT), Salinas/Tobar (CHI)
Pool F in Apeldoorn: Samoilovs/Smedins, J. (LAT), Grimalt E, Grimalt M (CHI), Van de Velde/Van Dorsten (NED), Koshkarev/Bykanov (RUS)
Pool G in Amsterdam: Emanuel/Ricardo (BRA), Herrera/Gavira (ESP), Liamin/Barsouk (RUS), Ajanako/Sarpong (GHA)
Pool H in Den Haag: Erdmann/Matysik (GER), Schalk/Saxton (CAN), Rowlandson/Krou (FRA), Goldschmidt/Williams (RSA)
Pool I in Den Haag: Hyden/Bourne (USA), Gabathuler/Gerson (SUI), Rodriguez/ (PUR), wild card (NED)
Pool J in Amsterdam: Semenov/Krasilnikov (RUS), Lucena/Brunner (USA), Yakovlev/Kuleshov (KAZ), Keemink/Vismans (NED)
Pool K in Apeldoorn: Alvaro/Vitor Felipe (BRA), Gibb/Patterson (USA), Marco/Garcia (ESP), Azaad/Bianchi (ARG)
Pool L in Rotterdam: Pedro/Evandro (BRA), Walkenhorst/Windscheif (GER), Virgen/Ontiveros (MEX), Naceur/Belhaj (TUN)


Der Modus
Die WM wird erstmals an vier Standorten gespielt, dabei richtet jeder Ort Spiele der Vorrunde sowie der ersten drei Ko-Runden (32-er, 16-er und 8-er Runde) aus. Halbfinals und Finalspiele finden am 4. und 5. Juli in Den Haag statt. Das Turnier wird bei Frauen und Männern mit jeweils 48 Teams gespielt, die zunächst in zwölf Vierergruppen im Modus jeder gegen jeden die Vorrunde absolvieren. Die ersten zwölf Teams werden dabei als Gruppenköpfe gesetzt. Von den Vorrundenpools qualifizieren sich die Ersten und Zweiten sowie die besten acht Gruppendritten für die erste Ko-Runde, anschließend wird das Turnier im Einfach-Ko fortgesetzt. D.h. bei einer Niederlage scheidet das Team aus.

In der bisherigen WM-Geschichte konnten deutsche Teams fünfmal Edelmetall gewinnen. Gold gab es 2009 für Julius Brink /Jonas Reckermann , die zwei Jahre später auch Bronze holten. Bereits 2005 hatte Brink mit seinem damaligen Partner Kjell Schneider bei der Heim-WM in Berlin Bronze und damit die erste WM-Medaille Deutschlands überhaupt gewonnen. 2013 zeigten Karla Borger /Britta Büthe als Vize-Weltmeister und Jonathan Erdmann /Kay Matysik als Dritte, dass auch andere deutsche Teams Medaillen gewinnen können.

 

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