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Bundesligen: Asse, Abwehr, Axel-Power

11.01.2026 • Bundesligen Autor: SVG Lüneburg e.V. 43 Ansichten

LüneHünen gewinnen 3:0 bei den Volley GOATS Mitteldeutschland Die LüneHünen trotzten beim Spiel in Halle den -7 Grad vor der Hallenser SWH.Arena, kamen schnell auf Betriebstemperatur und holten bei den cerebricks Volley GOATS Mitteldeutschland einen souveränen 3:0 (25:14, 25:22, 15:13)-Auswärtssieg. Damit baute die SVG ihre Tabellenführung aus, behauptet jetzt einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Berlin Recycling Volleys.

LüneHünen gewinnen 3:0 bei den Volley GOATS Mitteldeutschland

Die LüneHünen trotzten beim Spiel in Halle den -7 Grad vor der Hallenser SWH.Arena, kamen schnell auf Betriebstemperatur und holten bei den cerebricks Volley GOATS Mitteldeutschland einen souveränen 3:0 (25:14, 25:22, 15:13)-Auswärtssieg. Damit baute die SVG ihre Tabellenführung aus, behauptet jetzt einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Berlin Recycling Volleys.

Daniel Gruvaeus vertrat den verletzten Libero Sho Takahashi. "Daniel hat das als Libero schonmal gemacht, als er jünger war. Er ist der Außenangreifer, der bisher am meisten gespielt hat - und wir wollten Axel gern ein Spiel geben. So war es für alle gut", war Chefcoach Stefan Hübner mit dem Auftritt des nominellen Außen zufrieden.

SVG gleich stark im Aufschlag

Die Gastgeber glichen eine frühe SVG-Führung (5:2) zwar noch aus (7:7). Doch trotz des motivierten Spiels mussten die Hausherren die SVG ziehen lassen, gerieten immer deutlicher in Rückstand (12:8, 17:12). Mit drei Assen in kurzer Folge prägte Ethan Champlin den Start in die Crunchtime, legte noch einen Angriffspunkt nach (22:12). Asse waren für die Gäste ein Schlüssel zum starken Auftritt: allein sechs davon gelangen im ersten Satz, im Spielverlauf kamen zehn weitere dazu. Neo Laumann kam kurz vor Satzende ins Spiel, sorgte mit einem Monsterblock für den ersten Satzball (24:13). Den Punkt zum 1:0 sicherte kurz darauf ein Aufschlagfehler der Gastgeber.

Im zweiten Satz lag die SVG anfangs zurück (3:5), doch Axel Enlund sorgte per Angriff zum Block-Aus und mit einem Ass für den Ausgleich (5:5). Danach setzte sich die SVG ab, befeuert von einem Monsterblock von Jackson Howe (9:7), der per Angriff nachlegte. Fast alle SVG-Akteure punkteten nun mit: Angriff, Block, Ass - es lief in allen Elementen gut. Zwei Asse steuerte Axel Larsen bei, auch wenn Goats-Coach Cristian Imhoff mit einer Auszeit den SVG-Lauf zu stoppen versuchte. Auf sechs Punkte hatten die LüneHünen ihre Führung schon ausgebaut (21:15), dann kamen die Hausherren nochmal ran. Als Tom Borchert zum 22:19 punktete, hofften die Goats-Fans auf einen Coup, bei Jannis Wehrys Punkt zum 23:21 war die Halle "on fire". Doch Howe verdarb die Goats-Party (24:21), ein Angriff von Christopher Byam (25:22) machte das 2:0 klar.

Mit Hammer-Serie zum klaren Erfolg

Der dritte Satz geriet zum Durchmarsch für die SVG. Enlund glich nach einer wilden Rally zum 3:3 aus, ein Howe-Block gegen Borchert brachte die Führung - und die gab die SVG nun nicht mehr her. Champlin legte zwei weitere Asse nach (6:3), Enlund holte vier Punkte in enger Folge (10:6) - und wie schon im gesamten Spielverlauf mischte auch Gruvaeus mit einem guten Auftritt in Annahme und Abwehr mit. Nur selten gelang den Gastgebern Entlastung, wie bei Clay Wieters platziertem Angriff auf den Marktplatz (14:10). Doch die SVG zog weiter durch, legte eine starke Aufschlagserie hin. Ein Champlin-Ass, ein Champlin-Angriff, zwei Howe-Asse: 21:11 waren ein komfortabler Start in die Crunchtime. Ein Doppelpack von Axel Larsen per Angriff und Ass sorgte für den Matchball, ein Angriff von Byam auf die Blockfinger machte den verdienten 3:0-Sieg klar (25:13).

"Es war ziemlich konzentriert von Anfang bis Ende", war Stefan Hübner nach dem Spiel zufrieden. "Wir haben viel Aufschlagdruck gehabt, haben gut angegriffen und eine gute Kontrolle gehabt. Ethan und Axel haben da immer wieder einen Lauf bekommen. Auch die Annahmeachse ist im Lauf des Spiels stabiler geworden - da war die Formation ja neu. Am Anfang haben wir mitunter noch nicht genug investiert, um den Extraschritt zu machen. Aber das ist besser geworden - und dann war es auch so deutlich."

Als MVP wurde Ethan Champlin gekürt, der mit 16 Punkten zweitbester Scorer der Gäste war. Topscorer war Diagonalangreifer Axel Enlund (19 Punkte).

SVG: Larsen, Young, Välimaa, Champlin, Howe, Enlund - Gruvaeus; eingewechselt: Laumann, Byam

 

Weitere Stimmen zum Spiel:

Axel Enlund (SVG): "Das hat uns nach dem Champions-League-Spiel wieder Selbstvertrauen gegeben. Wir konnten unter Beweis stellen, dass wir für die nächsten Aufgaben bereit sind. Bei uns hat alles gut funktioniert - und wir hatten beim Gegner eine bessere Annahme erwartet. Aber unsere Aufschläge hatten einen guten Effekt - und dann ist es einfach, gut Volleyball zu spielen." 

Cristian Imhoff (Chefcoach cerebricks Volley GOATS Mitteldeutschland): "?Frustriert' ist wohl unser Wort des Abends. Wir wollten etwas zeigen, aber wir hatten vor allem Probleme in der Annahme. Lüneburg hat richtig gut aufgeschlagen, vor allem Champlin. Das haben wir nicht in den Griff gekriegt. Und wenn der Gegner erstmal drei, vier Punkte vorn liegt, ist es schwer, nochmal zurückzukommen, vor allem, wenn es ein starkes Top-Team wie Lüneburg ist. Unser Game-Plan war gut, aber wir haben ihn nicht in Aktionen umsetzen können - das ist frustrierend. Aber wir sind ein junges Team, müssen noch viel daraus lernen."

(gm)

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