Das war ein herber Dämpfer zum Start ins neue Jahr: die ASV Volleys unterlagen bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe klar mit 0:3 (17:25, 17:25, 22:25). Nicht nur das Ergebnis, auch die Art und Weise des Auftritts lassen dabei wohl nur eine Erkenntnis zu: der restliche Saisonverlauf steht eindeutig im Zeichen des Abstiegskampfs.
Bruchlandung zum Start ins neue Jahr: Will Kuhns musste Mika Takano als Libero ersetzen. (Foto: Jasmina Frauendorf)
Das war ein herber Dämpfer zum Start ins neue Jahr: die ASV Volleys unterlagen bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe klar mit 0:3 (17:25, 17:25, 22:25).
Nicht nur das Ergebnis, auch die Art und Weise des Auftritts lassen dabei wohl nur eine Erkenntnis zu: der restliche Saisonverlauf steht eindeutig im Zeichen des Abstiegskampfs. Selbst die letzten Optimisten im ASV-Lager dürften nach dem Auftritt in Karlsruhe und nun drei Punkten Rückstand auf einen Playoff-Platz bei noch zwölf ausstehenden Spielen die Hoffnung auf mehr verloren haben.
Zumal das Gastspiel in der Lina-Radke-Halle nicht nur Trainer Patrick Steuerwald frustriert zurückgelassen haben dürfte. Da darf auch der krankheitsbedingte Ausfall von Libero Mika Takano nicht als Grund gelten, der vom US-Amerikaner Will Kuhns ersetzt worden ist. Kaum ein Spieler erreichte zum Auftakt in den als Monat der Wahrheit ausgerufenen Januar sein Leistungsniveau. Lediglich Diagonalangreifer Marius Büchi punktete zweistellig und hatte eine positive Statistik vorzuweisen.
Ansonsten zeigen die Zahlen nach den nur 71 Spielminuten ein klares Bild: drei Asse (allesamt im dritten Durchgang), nur ein Block, 30 Prozent Annahmequote, 42 Prozent Angriffsquote. In jedem Element waren die Dachauer den Gastgebern klar unterlegen, die dabei sogar noch ohne ihren Hauptangreifer John Obi spielten, der nur im dritten Satz zu einem Teileinsatz kam. Und so machte Steuerwald auch die deutlich bessere Block-Defense als Hauptelement für den am Ende klaren und hochverdienten Karlsruher Sieg aus.
An seinem Team vermisste der ehemalige Nationalspieler vor allem die nötige Energie. Die Körpersprache seiner Spieler auf dem Feld war auch ein großer Kritikpunkt von Steuerwald, der auch am Tag nach der Niederlage noch angefressen wirkte. "Das war heute ein Rückschritt, ohne Frage. Ich hoffe jetzt einfach, dass wir die Signale richtig deuten und am Mittwoch schon wieder unser anderes, besseres Gesicht zeigen können", so Steuerwald. Dann geht es um 19.00 Uhr zu Hause gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg weiter.


