Topspiel und Klassiker in der Max-Schmeling-Halle: Berlin gegen Düren, Hauptstädter gegen Rheinländer, Zweiter gegen Dritter. Die Fans im Volleyballtempel dürfen sich am Sonntag (11. Jan um 15.00 Uhr) auf einen Bundesliga-Leckerbissen zwischen den Berlin Recycling Volleys und den SWD powervolleys Düren freuen. Der Hauptstadtclub kommt aus einem kräftezehrenden Auswärtserfolg in der Champions League, der zugleich positive Energie geben dürfte.
Die Berliner wollen ihre Siegesserie in der Liag ausbauen. (Foto: Kevin Mattig)
Zum 91. Mal steht der Vergleich zwischen Berlin und Düren an. Damit ist es aus BR Volleys-Sicht der Bundesliga-Klassiker schlechthin neben dem Duell mit dem VfB Friedrichshafen (157 Spiele). 63 zu 27 Siege lautet die Bilanz zugunsten des Rekordmeisters, doch im letzten Match konnte die Mannschaft des belgischen Trainers Christophe Achten die Statistik verbessern. Mit 3:2 waren die Powervolleys in einem packenden Spiel vor ausverkaufter Halle am 2. Spieltag erfolgreich. Nun ist es wiederum der zweite Aufschlag in der Rückrunde - allerdings nur für die Männer in Orange. Nach dem Jahreswechsel hatte Düren spielfrei und geht entsprechend ausgeruht in diesen Vergleich. Das letzte Pflichtspiel bestritten Kapitän Gregor Pernus & Co am 27. Dezember gegen den TSV Haching München (3:0).
Die BR Volleys nutzten die Gelegenheit und zogen in der Tabelle vorbei. Nach dem 3:1-Erfolg in Friedrichshafen liegen Ruben Schott und seine Nebenmänner einen Punkt vor den in dieser Saison so stark aufspielenden Rheinländern, haben allerdings auch ein Spiel mehr bestritten. Diese Begegnung entscheidet, wer zunächst Lüneburg-Verfolger Nr. 1 ist. Im letzten Jahr blieben die Dürener mit Platz sechs und dem verpassten Playoff-Habfinale hinter den eigenen Erwartungen zurück. Dafür stand man im dramatischen Pokalfinale 2025, welches mit 3:2 knapp an die Berliner ging. Was macht den Tabellendritten in dieser Spielzeit so viel stärker? Düren hat auf dem Transfermarkt Treffer gelandet, dazu haben Spieler wie Robin Baghdady oder Siebe Korenblek noch einmal einen Sprung gemacht. Neben Baghdady sind Ryan Poole und Zachary Hutcheson echte Waffen im Außenangriff. Der 2.15 Meter große Niederländer Korenblek hat die zweitmeisten Blocks gesammelt und spielt auch im Angriff (58,4 % Effizienz) in einer Liga mit dem seit Wochen überragenden Berliner Florian Krage-Brewitz (60,4 %).
Der Mittelblocker, der am Sonntag seinen 29. Geburtstag feiert, war einmal mehr einer der Erfolgsgaranten beim Champions-League-Sieg in Prag am Donnerstag. Das BR Volleys Team verließ die "Goldene Stadt" positiv gestimmt, aber nicht euphorisch. Gern hätte man drei Punkte aus der tschechischen Hauptstadt mitgenommen, biss sich aber zumindest mit 3:2 durch. Allerdings bleibt der Kader personell angeschlagen und es ist fraglich, ob neben Jelle Bosma und Nehemiah Mote womöglich noch weitere Akteure ausfallen. Arthur Wehner verpasste den Europapokalabend krankheitsbedingt. "Wir müssen aktuell die Kräfte bündeln, aber die letzten zwei Siege geben uns Kraft. Düren wird es uns wieder richtig schwer machen. Mit unseren Fans wollen wir von Beginn an dagegenhalten", schwört Krage-Brewitz Mannschaft und Publikum ein.
Tickets
Mit dem BR Volleys JANUARWUMMS sind Tickets für die Matches gegen Düren, Giesen (18. Jan), Prag (27. Jan) und Freiburg (31. Jan) bereits ab 10,00 Euro in der günstigsten Kategorie erhältlich.
Karten für alle Heimspiele: www.br-volleys.de/tickets
VOLLEY MAX
Das Spieltagsmagazin VOLLEY MAX liegt kostenlos an den Fanclubständen sowie am Fanshop aus und ist digital verfügbar: www.br-volleys.de/volleymax
Autogrammstunde
Zur Autogrammstunde ist nach dem Spiel die #22 Jake Hanes am Fanshop.
Streaming
Alle Spiele der Volleyball Bundesliga werden auf der Plattform Dyn übertragen: www.dyn.sport


