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2. Bundesligen: Sieg in fünf Sätzen

15.12.2025 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 39 Ansichten

TuB Bocholt sichert sich in einem nervenaufreibenden Fünf-Satz-Krimi gegen Köln den vierten Heimsieg der Saison und verteidigt den fünften Tabellenplatz. Puh, das war ein ganz hartes Stück Arbeit. In der zweiten Volleyball-Bundesliga erkämpfte sich TuB Bocholt am Samstag in einem Heimspiel gegen den bis dato Tabellennachbarn MLK Volleys Köln einen 3:2 (25:19, 25:23, 23:25, 17:25, 15:11)-Erfolg.

TuB Bocholt sichert sich in einem nervenaufreibenden Fünf-Satz-Krimi gegen Köln den vierten Heimsieg der Saison und verteidigt den fünften Tabellenplatz.

Puh, das war ein ganz hartes Stück Arbeit. In der zweiten Volleyball-Bundesliga erkämpfte sich TuB Bocholt am Samstag in einem Heimspiel gegen den bis dato Tabellennachbarn MLK Volleys Köln einen 3:2 (25:19, 25:23, 23:25, 17:25, 15:11)-Erfolg. Mit den zwei Punkten, die es für so einen Sieg gibt, verteidigten die Bocholter den fünften Tabellenplatz. Die Gäste aus Köln rutschten einen Rang runter und sind jetzt Siebter.

Max Lübbert schnaufte nach 2:20 Stunden unmittelbar nach Spielschluss erst einmal kräftig durch. "Ja, das war ein starkes Stück Arbeit", sagte der Bocholter Trainer. Überrascht von so einem engen Spiel war Lübbert nicht. "Damit hatte ich gerechnet. Köln hatte drei überragende Annahmespieler und die Abwehr arbeitete dadurch unfassbar unangenehm. Da fallen wenige Bälle direkt auf den Boden, die wahrscheinlich gegen jedes andere Team der Liga auf den Boden fallen würden. Wir haben aber immer besser aufgeschlagen, und das hat uns am Ende gegen eine starke Annahme auch gerettet."

Das war ein Grund für einen ungemein spannenden Spielverlauf. Einen weiteren sah Lübbert im nicht immer präzisen Zuspiel seiner Mannschaft. "Da sind wir manchmal zu hektisch geworden." Und der Schiedsrichter hatte aus Sicht des Trainers auch noch seinen Anteil. Doch der Reihe nach.

Im ersten Satz hatten die Gastgeber durchaus ihre liebe Mühe mit dem durchaus gleichstarken Gegner. Dieser Durchgang wurde zwar am Ende deutlich mit 25:19 gewonnen. Doch vor allem in der ersten Hälfte dieses Satzes wechselte das Aufschlagrecht nach fast jedem Punkt; mit der Folge, dass sich bis zum zwischenzeitlichen 14:14 keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst dann gelang es den TuB-Volleyballern sich peu à peu einen Vorsprung herauszuspielen, und den dann auch bis zum Schluss zu verteidigen. Am Ende wurde es dann auch deutlich. Nach 24 Minuten Spieldauer war der erste Satz unter Dach und Fach.

Auch der zweite Durchgang ging an die Gastgeber. Doch es war eine ganz enge Kiste, noch enger als zuvor. Nahezu jeder Punktgewinn wurde bis zum Satzende mit einem Kontra-Punkt beantwortet. Die größte Differenz war in diesem 28-Minuten-Satz ein Zwei-Punkte-Vorsprung der Gäste. Nach einem wahnsinnig spannenden und langen Ballwechsel glichen die Gäste gegen Ende zum 23:23 aus.

Die langen Ballwechsel gehen an Köln

Überhaupt die langen Ballwechsel. Die gab es reichlich, die offiziell 118 Zuschauer hatten ihren Spaß daran, und Schreie der eigenen Fans, wenn es mal nach einem Punktgewinn für die Bocholter aussah, blieben gleich wieder sprichwörtlich im Halse stecken, denn die langen Ballwechsel gingen zumeist zugunsten der Kölner aus. Mit einem fantastischen Schmetterball zum 25:23 bereitete Diagonal-Spieler Rudy Schneider der Sache dann aber ein humorloses Ende.

2:0 nach Sätzen, also alles klar? Nee, überhaupt nicht. Die Gäste fanden immer besser in die Partie und gewannen den dritten Durchgang dann ebenso knapp wie TuB unmittelbar den Satz zuvor. Mit dem Zustandekommen dieses Ergebnisses zeigte sich Lübbert allerdings überhaupt nicht einverstanden. "Der dritte Satz wurde leider von den Schiedsrichtern verpfiffen, das muss man deutlich sagen. Es wäre ein 3:0-Sieg für uns drin gewesen, ohne Fehlentscheidungen", ärgerte sich der Bocholter Trainer da, und erklärte: "Der Ball ist innerhalb der Antenne bei uns herübergeflogen ins Aus und wurde dann zurückgespielt. Das darf eigentlich nicht beim Volleyball passieren, auch, dass der Schiedsrichter das nicht sieht." Bei den anschließenden Protesten kassierte Rudy Schneider eine Rote Karte, was einen weiteren Punkt für Köln zur Folge hatte.

TuB Bocholt ließ sich vom Tohuwabohu durchaus beeindrucken und gab Satz Nummer vier klar und deutlich ab. Das Spiel drohte zu kippen.

Die Entscheidung musste in Satz Nummer fünf fallen. Und hier zeigten die TuB-Akteure durchaus Nervenstärke und brachten den Durchgang relativ klar und sicher erfolgreich ins Ziel zum vierten Heimsieg in dieser Saison. Manchmal kommt es im Sport eben nicht nur auf Können, sondern eben auch ein stabiles Nervenkostüm an.

Als Most Valuable Player (MVP) wurde TuB-Libero Tom-Luca Schluse mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Einen starken Eindruck hinterließ auch Rudy Schneider, der viele wichtige Punkte holte, was dann auch für seinen Teamkamerad Joke Johanning galt.

Die silberne Auszeichnung erhielt Kölns Luis Henrichs.

Weiter geht es für TuB Bocholt am kommenden Samstag, erneut mit einem Heimspiel, dem dann fünften in Folge. Zu Gast wird dann der Tabellenachte PSV Neustrelitz sein.

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