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DSHS SnowTrex Köln beendet die Saison 2023/24 als zwölft bestes deutsches Team

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2. Bundesligen: DSHS SnowTrex Köln beendet die Saison 2023/24 als zwölft bestes deutsches Team

30.04.2024 • 2. Bundesligen Autor: DSHS SnowTrex Köln 176 Ansichten

Die Zweitligavolleyballerinnen des Teams DSHS SnowTrex Köln beenden die Premierensaison 2023/24 der 2. Volleyball-Bundesliga Pro - powered by SnowTrex auf dem Bronzerang. Nach der bisher schlechtesten Saison seit Zweitligazugehörigkeit (Saison 2022/23 Platz 8, 2. Bundesliga Nord) folgt nun die beste.

DSHS SnowTrex Köln beendet die Saison 2023/24 als zwölft bestes deutsches Team - Foto: Florian Zons

Foto: Florian Zons

Hinter den neun Erstligisten, die die Saison beendeten, dem Meister der 2. Bundesliga Pro Schwarz-Weiß Erfurt und dem Vizemeister TV Dingolfing stellen die Kölnerinnen die zwölft beste Mannschaft im deutschen Frauen-Volleyball.

Dieses Kunststück ist nicht einmal in den beiden Meisterjahren in der 2. Bundesliga Nord (Saison 2016/17 und Saison 2017/18) gelungen, denn da fehlt der Vergleich mit der Südstaffel und die 1. Bundesliga hatte noch mehr Mannschaften als aktuell. Die eingleisige 2. Bundesliga Pro liefert nun genau diesen Vergleich und man kann ablesen, welchen Stellenwert die Mannschaft auch in diesem Vergleich in Deutschland hat.

Von den 15 Spielerinnen, die in dieser Saison gespielt haben, haben zehn Spielerinnen den Weg über unsere 2. Mannschaft, die in der 3. Liga West spielt, in die 1. Mannschaft gefunden. Das zeigt, dass die Nachwuchsförderung in Köln sehr gut funktioniert. Zudem stehen im Kader der Mannschaft nur deutsche Spielerinnen, die zu dem Erfolg beigetragen haben.

Am Ende der Saison stehen in 24 Spielen 13 Siege zu Buche und man konnte 45 Punkte sammeln. Die 55 gewonnenen und 39 verlorenen Sätze führen zur gleichen Rangfolge wie sie auch vom Endtableau widergespiegelt wird. Vier der zehn Sätze, die der Meister aus Erfurt, der alle 24 Spiele gewinnen konnte, verloren hat, konnte Köln gewinnen und war in den beiden Fünf-Satz-Spielen auf Augenhöhe. Zumindest in diesen direkten Duellen war die Schere, die sich im Budget auftut, nicht auf der Platte sichtbar. Erfurt hat als ehemaliger Erstligist einen Etat der um mehr als das zehnfache größer ist als der "Studentenetat" Kölns.

Die Mannschaft um Jimmy Czimek gewann von 24 Spielen ein Drittel (also acht Spiele) mit 3:0. Vier weitere Spiele wurden mit eine 3:1 Erfolg beendet. Damit konnte in der Hälfte der Spiele drei Punkte mitgenommen werden. Ebenfalls ein Drittel der Spiele (acht Spiele) ging über fünf Sätze. Von diesen acht Möglichkeiten wurde nur ein Tiebreak gewonnen. Zumindest einen Punkt konnte man also in sieben Spielen trotz Niederlage einsammeln. In vier Spielen stand man am Ende mit leeren Händen da. In zwei von den vier Spielen gar ohne Satzgewinn.

Letzteres passierte dann auch im Spiel gegen Essen, denn der Ausklang der Saison war dann mit der 0:3-Niederlage bei den Allbau Volleys Essen nicht ganz so gut. Der Spannungsabfall nach dem Derbysieg gegen TSV Bayer 04 Leverkusen und den damit schon erreichten bzw. feststehenden dritten Tabellenplatz konnte nicht kompensiert werden, auch weil die Gastgeber aus Essen mit einer Siegesserie im Rücken seine Heimstärke voll ausspielte, eben vor heimischem Publikum nichts anbrennen ließ und so ebenfalls einen geglückten Saisonausklang feierte.

Der Trainer zum Spiel und der Saison
rainer Jimmy Czimek schaut trotz Niederlage im Saisonfinale in Essen auf eine insgesamt positiv verlaufende Saison zurück, die in das beste Ergebnis in der Zweitliga-Zugehörigkeit mündete, auch wenn es keinen Titel wie zuvor umfasst:

"Das Spiel heute hatte von der Papierform her für uns keine Bedeutung mehr. Wir standen vorher als Bronzegewinner der 2. Liga Pro fest. Von daher habe ich das Spiel genutzt, um möglichst vielen Spielerinnen, die in den letzten Wochen nicht so viel gespielt haben, Spielanteile zu geben. Das hat dann natürlich seinen Preis. Klar hätten wir gerne das Spiel ein bisschen offener gestaltet, aber müssen akzeptieren, dass Essen das heute sehr gut gemacht hat und das Spiel auch verdient gewonnen hat. Das interessiert uns nicht großartig. Wir orientieren uns an den 22 umkämpften und knappen Spielen in der Saison und lediglich mit dem heutigen Spiel zwei Spielen, die dann aus unserer Sicht nicht ganz so erfolgreich waren. Man muss aber auch sagen, dass diese Spiele im Gesamtkonglomerat untergehen. Wir sind abschließend sehr, sehr zufrieden mit diesem Ergebnis."+

Eine Spielerin zum Spiel und der Saison
Kapitänin Viola Torliene sieht es ähnlich wie der Chef-Trainer:

"Die letzten Punkte der Saison gehen verdient nach Essen. Die Gegnerinnen haben viel Druck im Aufschlag erzeugt und uns ihr Spiel aufgedrückt. Aber ich finde es gar nicht dramatisch die Saison mit einer Niederlage zu beenden. Viel wichtiger war es, dass nochmal nahezu alle Spielerinnen Anteile bekommen haben. Ob mit Niederlage oder Sieg zum Abschluss, können wir als gesamtes Team wirklich sehr stolz auf uns sein. Wir haben uns in der neu gegründeten Liga sehr gut etabliert, spannende Spiele gehabt, uns über neue Gegener gefreut und am Ende stehen wir auf einem wirklich sehr guten dritten Platz - als bestes Team aus der ehemaligen Nordstaffel. Ein bisschen schade ist es, dass es für Platz zwei und drei keine Medaillen in der Liga gibt. Damit hätte man noch was in der Hand, was zeigt, wie erfolgreich die Saison war."

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