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Bundesligen: Stuttgart schlägt im Kampf um die Meisterschaft zurück

25.04.2024 • Bundesligen Autor: Dörfler, Josephine 134 Ansichten

Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart hat im Duell um die deutsche Meisterschaft den 2:2-Ausgleich erzielt und damit das fünfte Spiel erzwungen.

Die Stuttgarterinnen besiegten den Hauptrundenersten SSC Palmberg Schwerin in der ausverkauften SCHARRena souverän 3:0 (26:24, 25:19, 25:20). Erstmals ging damit das Finalduell nicht über die volle Distanz von fünf Sätzen. Die Titelentscheidung fällt nun am Sonntag ab 17:10 Uhr (SPORT1 und Dyn) in Schwerin.

Beide Teams starteten vor 2.251 Zuschauer:innen hellwach in das vierte Spiel der Best-of-five-Finalserie und schenkten sich nichts. Das spiegelte sich auch im Punktestand wider. Bis zum 14:14 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Ein Angriff von Nova Marring sicherte den Gästen einen 2-Punktevorsprung bei 17:15. Stuttgarts Cheftrainer Konstantin Bitter reagierte prompt mit seiner ersten Auszeit, die zunächst keine Wirkung zeigte, denn Schwerin erhöhte zum 18:15. Ein Block gegen Marring brachte Stuttgart wieder bis auf einen Punkt ran (17:18). In der Crunchtime erspielte sich Schwerin durch einen erfolgreichen Angriff von Diagonalangreiferin Tutku Burcu Yüzgenc beim Stand von 23:24 den ersten Satzball. Doch zwei anschließende Blockpunkte gegen Yüzgenc sicherten Stuttgart den Satzgewinn.

Schwerins Coach Felix Koslowski reagierte und brachte zu Beginn des zweiten Satzes Elles Dambrink auf der Diagonalen. Der Wechsel sollte sich zunächst auszahlen. Wieder gab es einen ausgeglichenen Start. Erst ein Missverständnis zwischen Pia Kästner und Indy Baijens brachte Stuttgart die 2-Punkteführung bei 9:7 ein. Ein Ass von Stuttgarts Kapitänin Maria Segura Palleres zum 11:8 war der Beginn einer beeindruckenden Aufschlagserie der Außenangreiferin, die erst mit einem Fehlaufschlag bei 15:9 enden sollte. Diesen Rückstand konnten die Spielerinnen von Koslowski bis zum Satzende nicht mehr aufholen, weil Stuttgart auch anschließend den Aufschlagdruck hochhielt. Beim Stand von 24:14 hatten die Gastgeberinnen 10 Satzbälle. Nachdem der SSC fünf davon abwehren konnte, beendete die einmal mehr überragende Krystal Rivers auf Stuttgarter Seite den Satz.

Damit hatte das Team aus Schwaben endgültig Sicherheit getankt. Schnell erarbeiteten sich die Spielerinnen einen 8:2-Vorsprung. Die Schwerinerinnen gaben nicht auf und kämpften sich über 13:9 und 18:16 wieder heran. Doch Rivers machte die wichtigen Punkte für ihr Team. Den ersten Matchball konnte der SSC noch abwehren, den zweiten verwandelte die Diagonalangreiferin. Dementsprechend glücklich zeigte sich Stuttgarts Headcoach Konstantin Bitter: "Wir haben heute Schwerin nicht wieder ins Spiel zurückkommen lassen. Wir haben im zweiten Satz gesehen, wie sie in Fahrt kommen können. Da haben wir in der Vergangenheit zu oft versucht, das Spiel nicht mehr zu verlieren, aber heute haben wir versucht zu gewinnen. Ich bin froh und glücklich. Die Spielerinnen wollen alles dafür tun, diesen Meistertitel zu holen. Ich bin überzeugt, dass es in uns steckt."

Sein Gegenüber Felix Koslowski hingegen trauerte ein wenig Satz eins hinterher: "Ich glaube, wir hatten eine Chance im ersten Satz, die haben wir leider liegengelassen. Dann hat sich Krystal in einen Rausch gespielt. Wenn sie so spielt, wie sie in Satz zwei und drei gespielt hat, ist sie fast nicht zu stoppen. Wir spielen jetzt zuhause und werden emotional alles reinhauen. Es geht einfach über Emotionen und die werden wir am Sonntag zu 100 Prozent von uns sehen."

Rekordmeister Schwerin hat nun die Chance, am kommenden Sonntag in eigener Halle den 13. Titel der Vereinsgeschichte zu holen - es wäre der erste seit 2018. Für Stuttgart wäre es der dritte Meistertitel in Serie und das Triple aus Supercup, Pokalsieg und Meisterschaft.

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