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Bundesligen: Kann Potsdam beim Rekordmeister bestehen?

03.04.2024 • Bundesligen Autor: SC Potsdam, SC Potsdam e.V. 143 Ansichten

Am Mittwochabend (ab 19.00 Uhr live im Free-TV bei SPORT1) steht für den SC Potsdam in der Palmberg Arena das erste Halbfinal-Playoff beim SSC Palmberg Schwerin auf dem Programm. Das Team von Chefcoach Riccardo Boieri trifft in der Best-of-Three-Serie auf den Rekordmeister der Volleyball Bundesliga:

Kann Potsdam beim Rekordmeister bestehen? - Foto:  Nicol Marschall

Kristina Guncheva trägt bei den Potsdamerinnen die Nummer 9 (Foto: Nicol Marschall)

Denn satte zwölfmal ging der Meistertitel nach der Wiedervereinigung Deutschlands schon in die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Der SC Potsdam gewann die Volleyball-Meisterschaft hingegen noch nie.

In der aktuellen Saison gehört der SSC Palmberg Schwerin wieder zu den heißen Favoriten auf den Titel. Zunächst sicherte sich das Team von Trainer Felix Koslowski die "Hauptrunden-Meisterschaft". Dann belegte es in der Zwischenrunde Rang eins. "Das ist ohne Frage ein großartiges Team", weiß Potsdams Kapitänin Kristina Guncheva. "Sie sind sehr gut im Block und in der Abwehr organisiert." Das konnte der SSC zuletzt gegen die Roten Raben Vilsbiburg beweisen. Mit zwei 3:1-Siegen setzte sich Schwerin in den Viertelfinal-Playoffs gegen die Volleyballerinnen aus Niederbayern durch.

Der SC Potsdam, nach der Haupt- und Zwischenrunde jeweils auf Platz vier, gewann im Viertelfinale zweimal mit 3:0 gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen. Das war für einige Experten überraschend, schließlich hatten die Potsdamerinnen in der Hauptrunde gleich zweimal gegen die Suhlerinnen verloren. Guncheva: "Wir hatten einen schweren Start in die Saison. Es war ein Auf und Ab. Aber ich denke, das ist normal, wenn man so viele Spiele in ganz unterschiedlichen Phasen einer Saison bestreitet und ein Team mit vielen neuen Gesichtern hat. Das Entscheidende ist, dass wir es in die Halbfinals geschafft haben."

In der aktuellen Saison trafen beide Teams bereits dreimal aufeinander. Zunächst kassierten die Spielerinnen von Chefcoach Riccardo Boieri auswärts im Oktober letzten Jahres eine 0:3-Niederlage (21:25, 19:25, 22:25). Dabei liefen die SCP-Volleyballerinnen fast permanent Rückständen hinterher. Genau das änderte der SC Potsdam vor heimischer Kulisse: Da schickte das Boieri-Team die Schwerinerinnen zum Jahresende mit einem 3:1 (18:25, 25:22, 25:16, 25:20) nach Hause. In der Zwischenrunde glückte Potsdam am 25. Februar in der MBS Arena ein weiterer Sieg: Da hieß es 3:2 (24:26, 25:23, 25:13, 24:26, 15:13).

In den Halbfinal-Playoffs werden die Karten allerdings neu gemischt. Die 30-jährige Guncheva ist dennoch optimistisch, schließlich habe sich ihr Team im Laufe der Monate gesteigert. "Zuletzt haben wir wirklich guten Volleyball gezeigt", so die Zuspielerin. "Ich bin mir sicher, dass dies noch nicht alles war, was wir den Zuschauern bieten können. Ich glaube zu hundert Prozent an unser Team. Wir sind sehr fokussiert. Wenn wir wieder so viel Einsatz zeigen wie zuletzt, dann können wir es gemeinsam schaffen."

Zu den Tickets für das Heimspiel des SC Potsdam in der MBS Arena am 6. April geht es hier. Eintrittskarten für die Partie am 3. April in der Palmberg Arena in Schwerin gibt es hier. Zu weiteren Nachrichten vom Volleyball-Erstliga-Team des SC Potsdam geht es hier!

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