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Bundesligen: Ab jetzt geht es um die big points

16.02.2024 • Bundesligen Autor: SVG Lüneburg 141 Ansichten

Das vierte Spiel innerhalb von neun Tagen steht an, und besser hätte es für die SVG Lüneburg bisher nicht laufen können. Sie ist ins Halbfinale des CEV Cups eingezogen und hat in Freiburg und gegen Karlsruhe zwei weitere Siege in der Bundesliga gebucht.

Ab jetzt geht es um die big points - Foto: WW

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Doch nach dem 3:0 (25:16, 25:21, 25:17) am Dienstag gegen die Baden Volleys Karlsruhe geht es nun um die viel beschworenen "big points" im Kampf gegen direkte Konkurrenten um die beste Ausgangsposition in den Playoffs. Auftakt ist an diesem Freitag, 20 Uhr, das bereits ausverkaufte, letzte Hauptrunden-Heimspiel gegen die powervolleys Düren. Wer keine Karte mehr abbekommen hat, kann das Match außer im üblichen Stream auf Dyn ausnahmsweise auch kostenlos auf Spontent, dem früheren Streaming-Dienst, verfolgen.

Rückenwind holen für die
Hürden Berlin und Giesen

Wie die SVG musste auch Düren in dieser englischen Woche der Bundesliga schon am Dienstag ran, unterlag Friedrichshafen 1:3 und hat nach dieser 6. Saisonniederlage als Fünfter kaum noch Hoffnung auf eine Verbesserung in der Tabelle. Das hatten sich die Nordrhein-Westfalen ganz anders vorgestellt. Doch nach dem Umbruch im Sommer und gutem Start mit fünf Siegen wollte sich keine Konstanz einstellen. Ende Dezember war der neue Chefcoach Matti Alatalo schon wieder Geschichte, erneut übernahm Co-Trainer Björn-Arne Alber, nunmehr zusammen mit Ex-Zuspieler Tomas Kocian, der mittlerweile das Amt als Geschäftsführer übernommen hatte.

Wirklich besser wurde es nicht. Die Oldies Sebastian Gevert (35) und Michael Andrei (38) sind immer noch vermehrt gefragt und müssen es richten, wenn es nicht läuft, obwohl sie wohl eigentlich kürzer treten wollten. Die einzigen unumstrittenen Leistungsträger sind Außen Marcin Ernastowicz, der neue Zuspieler Leo Meyer - der gerne auch mal den sogenannten zweiten Ball spielt - und der neue Libero Shohei Nose. Der Japaner fällt nun allerdings aus, brach sich kürzlich beim 3:2 in Karlsruhe den Mittelhandknochen. Der rechte Arm ist nach einer Operation eingegipst, Youngster Leo Bernsmann (19) muss ihn vertreten. Da Düren im Restprogramm der Hauptrunde auch noch nach Berlin muss, ist das Absacken auf Rang 6 wahrscheinlicher als die Eroberung des 4. Platzes.

Karlsruhe-Spiel war
eine klare Sache

Für die SVG ist mindestens Rang 4 gesichert, wenn sie gegen die Dürener nun den nächsten Sieg landet. Die Geschichte vom letzten Match gegen Karlsruhe ist schnell erzählt. So erfreulich es war, dass beim 3:0 Matt Slivinski nach längerer Zeit (Schulterprobleme) sein Comeback geben konnte und Matt Knigge nach einer Bänderverletzung schon wieder in der Aufwärmphase dabei war, so bedauerlich war es, dass nun der zuletzt so starke Jesse Elser erkrankt fehlte. Somit stand wieder nur ein 9-Mann-Kader zur Verfügung, weil auch Yann Böhme noch nicht wieder gesund war. Das hatte zum Glück erneut weder einen Leistungs- noch Spannungsabfall zur Folge.

Vor allem der Eingangssatz war überaus souverän. Das spielten die LüneHünen ihr ganzes Repertoire mit druckvollem Aufschlag (2 Asse bei nur 6 Fehlern), mit geduldig ausgespielten Angriffen bei einer Gesamtquote von 61% - vor allem über die herausragenden Theo Mohwinkel (6 Punkte) und Xander Ketrzynski (5) - und sauberen Blocks aus. Die Gäste suchten dagegen ihren Aufschlag und gerieten immer hoffnungsloser ins Hintertreffen (3:6, 6:12, 12:20), bis Blake Leeson schließlich mit 25:16 den Sack zuband.

Satz 2 verlief ausgeglichener, weil sich die Hausherren einige Konzentrationsfehler erlaubten. Nach einem 6:7 zogen sie wieder an, drehten diesen Rückstand in ein 12:7, hatten eingangs der Crunchtime schon alles klar gemacht (20:14), um dann noch einmal die Zügel schleifen zu lassen und erst mit dem 4. Satzball durch Erik Röhrs zum 25:21 diesen Abschnitt abzuschließen. Wiederum Ketrzynski (4) und Joscha Kunstmann (4 von insgesamt 10) punkteten hier am besten. Kunstmann wurde auch später zum MVP gewählt, was er nach seinen letzten Auftritten schon längst mal verdient hatte.

In Abschnitt 3 waren es dann eine von Röhrs abgeschlossene Mega-Rallye (3:1), ein eingerolltes Ass von Mohwinkel (5:1) und ein Monsterblock von Kunstmann (10:5), die die Stimmung unter der 2103 Zuschauenden noch einmal anheizten und frühzeitig die Weichen stellten. Mit weiteren Blocks von Leeson und Mohwinkel unmittelbar vor der Crunchtime ging es dem schnellen Ende entgegen. Chefcoach Stefan Hübner war zufrieden: "Wir haben nicht immer auf allerhöchstem Niveau gespielt, haben den Gegner aber ernst genommen und waren sehr fokussiert."

So spielte die SVG: Elgert, Mohwinkel, Kunstmann, Ketrzynski, Röhrs, Leeson - Worsley; eingewechselt: Gerken, Slivinski. (hre)

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