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2. Bundesligen: Mit Fünf-Satz-Krimi in die Winterpause

20.12.2023 • 2. Bundesligen Autor: Mathilda Dogu, MTV 1848 Hildesheim 253 Ansichten

Die Hildesheimerinnen erwischten einen ausgezeichneten Start in die Partie; starke Aufschläge setzten die Cottbusser Defensive so unter Druck, dass kein ordentlicher Spielaufbau zu Stande kam.

Die Mannschaft um Zuspielerin Lena Onnen konnte sich so direkt zu Beginn deutlich absetzen und ging mit einer sieben Punkte Führung in die erste technische Auszeit.

Auch über den weiteren Verlauf des ersten Satzes hielten die Gastgeberinnen das Team aus Cottbus durch effiziente Aufschläge und Blockarbeit auf Abstand, sodass mit 25:19 und damit 1:0 in Führung gegangen werden konnte.

Nach dem Seitenwechsel stabilisierte sich die Partie dann ein wenig: Die Gäste schienen sich an die Atmosphäre auswärts gewöhnt zu haben und kamen deutlich besser ins Spiel- weniger Fehler in der Annahme und vor allem mehr Druck im Angriff führten dazu, dass sich die Gäste ihre erste Führung erspielen konnten; der starke Fünf-Punkte-Run nach der zweiten technischen Auszeit beim Stand von 13:16 war gleichzeitig auch die Vorentscheidung im zweiten Satz, der leider mit 19:25- diesmal aus Sicht der Hildesheimerinnen- verloren gegeben werden musste.

Das Momentum war nun gänzlich auf Seiten der Gäste aus Brandenburg, die nicht nur die langen Rallies für sich entscheiden konnten, sondern auch im Angriff das Fünkchen konsequenter agierten: Zuspielerin Sophia Schefner, die am Ende wertvollste Spielerin auf Cottbusser Seite wurde, setzte dabei vor allem die Mitte vermehrt ein und hatte auch sonst großen Anteil daran, dass der aktuelle Tabellenelfte den dadurch erspielten Drei-Punkte-Abstand bis zum Endstand von 22:25 nicht mehr hergab.

Die Hildesheimer Mannschaft erwischte jedoch wieder den besseren Start in den vierten Satz, in dem sich das Team um Harald Thiele, welcher Trainer Matthias Keller aus Krankheitsgründen vertrat, direkt mit einem Break absetzen konnte. Vor allem Diagonalangreiferin Mareike Ulbrich überzeugte mit einem guten Mix aus druckvollen Angriffen oder dem überlegten Ball in die gegnerische Feldmitte, der des Öfteren den Ballwechsel zu Gunsten der Gastgeberinnen entschied.

Ab da an fanden die Gäste, die von Trainer Viktor Petrov trainiert werden, nicht mehr in die Partie: Nach dem 25:12 im vierten Satz für die Hildesheimerinnen und dem ersten Tiebreak der Saison vor eigenen Rängen, der souverän mit 15:7 gewonnen werden konnte, behält das Team 48 zwei Punkte in Hildesheim und schiebt sich in der Tabelle wieder am BSV Ostbevern vorbei auf Rang neun.

 

 

 

 

 

 

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