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Champions League: Dieser Gegner elektrisiert

12.12.2023 • Champions League Autor: SVG Lüneburg 199 Ansichten

Dieser dritte Gegner in der Gruppenphase wird mit Abstand der schwerste, hat wie die LüneHünen auch die ersten beiden Matches gewonnen - selbstverständlich, möchte man fast hinzufügen. Aber ganz so selbstverständlich fielen die Erfolge nicht aus, auch wenn sie jeweils 3:0 endeten.

Beide Male musste der Favorit jedoch auch in zwei Sätzen in die Verlängerung. Beim 30:28, 25:16, 26:24 gegen Las Palmas in 87 Minuten gab nicht zuletzt eine Bilanz von 9:0 Kill-Blocks den Ausschlag, 4 davon durch den neuen Diagonalangreifer Jean Patry. Der französische Olympiasieger (27) von Tokio, zuvor in Mailand, gab dabei übrigens sein Karriere-Debüt in der Königsklasse und lieferte gleich: 14 Punkte, 53%.

Der Motor stottert
gerade ein wenig...

Ähnlich gut schlug erwartungsgemäß Norbert Huber ein. Der vom härtesten Rivalen im Land, Kedzierzyn-Kozle, gekommene Mittelblocker hatte schon gegen Las Palmas mit 12 Punkten und einer unfassbaren Quote von 92% für Aufsehen gesorgt - beim 25:19, 29:27, 28:26 in 90 Minuten im tschechischen Budejovice setzte er noch eins drauf: 16 Punkte bei einer 73%-Quote, darunter 5 Kill-Blocks und 3 Asse. MVP wurde aber Außenangreifer Jan Fornal (17 Punkte, 58%), der auch in der Annahme glänzte (73% positiv). Diagonal durfte der Ex-LüneHüne Ryan Sclater ran. Der kanadische Neuzugang rechtfertigte das Vertrauen mit 12 Punkten (69%), darunter dem verwandelten Matchball.

Insgesamt aber stotterte der Motor des dreimaligen polnischen Meisters auf europäischer Ebene noch etwas, ganz im Gegensatz zur heimischen PlusLiga, die ja neben der italienischen SuperLega (Serie A) als stärkste der Welt gilt. Da wies das Team von Chefcoach Marcelo Mendez bis zum Sonntag eine herausragende Bilanz auf: Tabellenführer, 10 Spiele, optimale 30 Punkte, nur 3 Satzverluste. Doch dann riss beim Verfolger Projekt Warschau - mit dem deutschen Nationalspieler Linus Weber - mit einem 1:3 die Serie.

Der 59-Jährige Mendez, seit 2022 im Amt, hat ja sein Heimatland Argentinien seit 2019 zu einem der besten Teams auf dem Globus geformt: 6. der Weltrangliste, Bronzemedaillen-Gewinner 2021 in Tokio (3:2 gegen Brasilien). Der Argentinier scheint bei Wegiel eine Stammformation gefunden zu haben. Meist spielen Patry, Huber und Fornal zusammen mit dem französischen Olympiasieger Benjamin Toniutti im Zuspiel, Libero Jakub Popiwczak (Polens Nummer 2), dem ukrainischen Oldie Yuri Gladyr (39) im Mittelblock neben Huber und der zum erweiterten Nationalmannschaftskader Polens gehörende Rafal Szymura im Außenangriff neben Fornal - der kroatische Nationalspieler Marko Sedlacek, ein weiterer hochkarätiger Zugang auf Außen, scheint noch nicht so recht angekommen in Jastrz?bie Zdrój, der 90.000-Einwohner-Stadt in der Jastrebski seine Heimat hat. (hre)

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