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Ein Mann sieht rot 

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2. Bundesligen: Ein Mann sieht rot 

30.11.2023 • 2. Bundesligen Autor: Pressestelle KTV Adler, Kieler TV 167 Ansichten

Ein Mann sieht rot  ist ein US-amerikanischer Kriminalthriller aus dem Jahr 1974 und ähnlich spannend ging es auch am letzten Wochenende zwischen den Grizzlys II aus Giesen und den Adlern aus Kiel zu.

Ein Mann sieht rot  - Foto:  japhotography

Daniel DArgento mit der Rolle rückwärts (Foto: japhotography)

Spielerisch gesehen wäre die Geschichte schnell erzählt: zwei Teams aus der oberen Tabellenhälfte treffen aufeinander. Beide wollen um jeden Preis den Sieg um sich an der Tabellenspitze festzusetzen und tun dafür einiges: auf und neben dem Feld!

So ging es von Beginn an spannend los und die knapp 200 Zuschauern sollten auf Ihre Kosten kommen.

Konnte Kiel sich im ersten Satz erstmalig beim Spielstand von 20:21 absetzen und mit dem 21:25 eine erste Duftmarke setzen, ließ Giesen sich davon nur wenig beeindrucken und drehte den Spieß in Satz Nummer zwei einfach mal um. Als Ergebnis stand ein leistungsgerechtes 25:17 im Spielberichtsbogen und so gingen beide Mannschaften mit einem 1:1 Zwischenstand in die 10min Pause.

Im dritten Satz ging es ans Eingemachte. Hüben wie drüben gab es sehenswerte Aktionen im Angriff, bei denen der Kieler Joao Meirelles (Silber MVP) selbst den Heimfans immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Zu beeindruckend die Sprunggewalt des 23-jährigen Brasilianers, welcher nur selten vom Giesener Mittelblock aufgehalten werden konnte. Ab dem 21:21 wurde es dann richtig eng und die Führungen wechselten munter zwischen Gastgeber und Gästen hin und her.

Unter dieser Anspannung und einigen strittigen Entscheidungen der Referees auf beiden Seiten, wurde es in der Giesener Sporthalle auf und neben dem Feld mitunter hitzig. Giesen behielt in dieser Phase allerdings den kühleren Kopf und entschied diesen Durchgang in der Overtime denkbar knapp mit 27:25 zu seinen Gunsten.

Am Ende ging der Kieler Vertretung ein wenig die Luft aus. Durch die krankheitsbedingten Ausfälle in der Vorwoche und zu wenig Wechseloptionen am Spieltag selber, ging auch der letzte Durchgang mit 25:19 an die Superzweite aus Niedersachsen und damit das Spiel am Ende mit 3:1 an die Hausherren.

Jetzt heißt es Wunden lecken und sich auf die Winterspiele am kommenden Samstag gegen den SV Lindow-Gransee konzentrieren, in der Hoffnung, dass sich die Randberliner entsprechend der aktuellen Wetterlage, frühzeitig auf den Weg nach Schleswig-Holstein machen.

Spielbeginn in der Hein-Dahlinger-Halle ist wieder um 19:30 Uhr.

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