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Kämpferische Leistung wird nicht belohnt.

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2. Bundesligen: Kämpferische Leistung wird nicht belohnt.

18.10.2023 • 2. Bundesligen Autor: kw, L.E. Volleys e.V. 496 Ansichten

12 Satzbälle reichen nicht - Mimmenhausen behält die Nerven und die Punkte. 39 Minuten, 33 Minuten, 28 Minuten, 37 Minuten - so lang dauerten jeweils die vier gespielten Sätze im Spiel der L.E. Volleys gegen den TSV Mimmenhausen am vergangenen Samstag, bis die Partie letztlich ihren Sieger fand.

Kämpferische Leistung wird nicht belohnt. - Foto:  Dirk Knofe

Cheering L.E. Volleys (Foto: Dirk Knofe)

Bedauerlicherweise waren es nicht die Leipziger Hausherren, sondern ihre Kontrahenten aus der Nähe des Bodensees. Mit 1:3 mussten sich die tapfer kämpfenden Leipziger am Ende geschlagen geben.

Die Volleyballfans in der Sporthalle Brüderstraße sahen nach dem Auftaktsieg gegen Friedrichshafen am vorhergehenden Samstagabend eine ebenso kampfbetonte Partie. Beide Teams agierten emotional und spielerisch auf Augenhöhe. Strapazierte Nerven gab es am Sonntagnachmittag gleich zu Beginn inklusive - zwölf Satzbälle erkämpften sich die Männer um Chefcoach Jan Pretscheck - keinen einzigen konnten sie davon verwandeln. Nach besagten 39 Spielminuten und bei einem Punktestand von 37:39 aus Leipziger Sicht konnte letztlich die Gastmannschaft den ersten Satzgewinn bejubeln.

Die L.E. Volleys brauchten jedoch nicht lange, um diesen denkwürdigen ersten Satz zu verdauen. Allen voran Mittelblocker Robert Karl und Diagonalangreifer Marc Dietzel (Silber-MVP) ließen die Brüderhalle beben und die gegnerische Block-Feld-Abwehr teilweise im Regen stehen. Auf Mimmenhausener Seite schaffte es vor allem Zuspieler und späterer MVP Federico Cipollone seine Angreifer bestens in Szene zu setzen - der Leipziger Block musste hier u.a. gegen den erstliga­erfahrenen Jan Jalowietzki Schwerstarbeit leisten. Auch dieser Satz wurde erst in der overtime entschieden und ging wiederum mit 28:30 an die Gäste vom TSV Mimmenhausen.

Die Leipziger ließen jedoch nicht nach, zeigten nach den ersten beiden hart umkämpften Sätzen mentale Stärke und sicherten sich mit einem eindeutigen 25:21 den dritten Durchgang. Die Karten waren also im vierten Satz wieder neu gemischt und das Kopf-an-Kopf-Rennen ging in die nächste Runde. Die Führung wechselte mitunter ständig, selbst Drei-Punkte-Vorsprünge wurden vom jeweiligen gegnerischen Team einkassiert und komplett gedreht. In der Crunchtime waren es wiederum die Gäste aus Mimmenhausen die Nerven aus Stahl bewiesen - die L.E. Volleys besiegelten mit einem Annahmefehler zum 30:32 die bittere Niederlage. Für ihre kämpferische und mitreißende Spielweise hätten die L.E. Volleys sich mindestens einen Punkt verdient. Mit mehr Souveränität am Aufschlag in den entscheidenden Satzphasen wären sogar zwei, wenn nicht sogar drei Punkte drin gewesen. Doch all die Fachsimpelei nützt nichts - am Ende steht eine 1:3 Niederlage in einem sehr spannenden und sehenswerten Spiel zu Buche. Das Mimmenhausener Publikum kann sich jetzt schon auf das Rückspiel freuen.

Die Leipziger bereiten sich nun die nächsten zwei Wochen intensiv auf das anstehende Sachsenderby in und gegen Dresden vor (28. Oktober 2023, 20:00 Uhr, Volleydome Bürgerwiese).

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