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Bundesligen: Endlich Volleyball "in meinem 2. Land"

27.09.2023 • Bundesligen Autor: Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg 405 Ansichten

Anna Spanou hat zwei Staatsbu?rgerschaften - die deutsche und die griechische, denn ihre Mutter kommt aus Hamm in Nordrhein-Westfalen und ihr Vater aus Chalkida, Hauptstadt der Insel Eubo?a.

Endlich Volleyball "in meinem 2. Land" - Foto:  Rote Raben Vilsbiburg

Anna Spanou freut sich, jetzt in der Bundesliga bei den Roten Raben spielen zu können. (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

Da stellt sich sogleich die Frage, ob die neue Außenangreiferin der Roten Raben von der Mentalita?t her eher Deutsche oder eher Griechin ist. Die 27-Ja?hrige selbst gibt darauf eine (un)klare Antwort: "Ich bin ein 50:50- Mix - das merke ich deutlich, seit ich in Deutschland lebe!"

Und das ist noch gar nicht so lange. Denn aufgewachsen ist Anna in Griechenland, hat im Alter von zehn Jahren daheim in Chalkida mit Volleyball angefangen und sagt u?ber diese Zeit: "Das war Liebe auf den ersten Blick, sowohl beim Volleyball als auch beim Beachvolleyball." Bis zum 20. Lebensjahr spielte sie in Griechenland, ehe sie ihr erstes Auslandsengagement in Angriff nahm - und zwar in Thailand. Warum dort? "Bangkok", erinnert sich die Neu-Vilsbiburgerin, "war spontan. Ich war noch sehr jung und betrachtete Volleyball als den Schlu?ssel, die Welt zu sehen." Aus heutiger Sicht sei das "eine der scho?nsten, aber auch riskantesten Sachen" gewesen, die sie je gemacht habe.

Anschließend war es neben Abstechern nach Spanien und Slowenien vor allem Frankreich, wo Anna Spanou volleyballerisch aktiv war. Sie spielte dort insgesamt fu?nf Jahre fu?r vier verschiedene Clubs, eroberte in der Meisterschaft Platz 2 und 3 und holte mit Be?ziers Bronze im CEV-Cup. "Ich bin", sagt die 1,88 Meter große Außenangreiferin, "als Sportlerin und auch als Mensch in Frankreich gewachsen."

Doch jetzt war es an der Zeit, nach Deutschland zu kommen. Hier war Anna seit ihrer Kindheit in allen Ferien bei Verwandten oder Freunden und hat daran "viele scho?ne Erinnerungen". Und ihr Traum als Volleyball-Profi war schon immer, "in meinem zweiten Land in einer guten Liga zu spielen und meine zweite Sprache zu sprechen". Die Gelegenheit zum Wechsel in die Bundesliga ha?tte es bereits mehrfach gegeben - diesmal passte es perfekt, vom Zeitpunkt her und auch bezu?glich der Ambitionen des neuen Clubs. "Die Roten Raben haben Ziele, ich mo?chte dazu beitragen, dass die Mannschaft wieder ganz oben in der Bundesliga ist", betont Anna Spanou.

Wie sieht es beim Raben-Neuzugang mit Hobbies aus? Als Nationalspielerin (die heuer mit Griechenland auch bei der EM dabei war) habe sie "leider nie viel Zeit im Sommer", sagt Anna. "Wenn ich Zeit habe, verbringe ich sie mit meiner Familie, mit Freunden, am Strand, zu Hause mit meinem Hund. Ganz generell mag ich Bootfahren, Wandern, Stand Up Paddling und Tennis."

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