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An die Netze, fertig, los: Die 2. Bundesliga der Männer startet

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2. Bundesligen: An die Netze, fertig, los: Die 2. Bundesliga der Männer startet

09.09.2023 • 2. Bundesligen Autor: Dörfler, Josephine 571 Ansichten

In wenigen Tagen fliegen in der Volleyball Bundesliga wieder die Bälle über das Netz.

Am Samstag, 16. September, um Punkt 16 Uhr beginnt die Saison 2023/24 für die Teams der 2. Volleyball Bundesliga der Männer. Auch in dieser Spielzeit werden alle Begegnungen wieder exklusiv auf Sportdeutschland.TV live und on-demand zu sehen sein. Ab sofort sorgt ein neues Pay-Modell dafür, dass die Vereine direkt von jedem Volleyball-Fan, der ein Spiel seines Lieblingsvereins verfolgt, profitieren. Die Einnahmen fließen fast vollständig an die Vereine.

In der Nordstaffel sind die Dessau Volleys und die TSV Giesen GRIZZLYS II als Regelaufsteiger neu dabei. Der VCO Berlin startet mit Sonderspielrecht. Im Süden kommen nach dem Aufstieg dreier Teams in die 1. Bundesliga die Barock Volleys MTV Ludwigsburg, die L.E. Volleys, der TSV Grafing, der TV Bühl und der VC 2010 Eltmann dazu.

Insbesondere im Süden ist also vieles neu und die Saison verspricht einiges an Überraschungen bereitzuhalten. Im Norden kämpft der TuS Mondorf um das Meistertriple. Insgesamt können sich die Fans auf 312 Spiele freuen. Was sich die 26 Mannschaften der 2. Bundesligen der Männer für die neue Spielzeit vorgenommen haben, verrät die Saisonvorschau.

Sieben Begegnungen gleich am ersten Spieltag - bei nur 13 Mannschaften. Möglich ist das, weil der Vorjahreszehnte FC Schüttdorf 09 gleich zweimal ran darf. Zunächst geht es am Samstag gegen den VCO Berlin, 24 Stunden später ist der PSV Neustrelitz zu Gast. Meister Mondorf empfängt die TSGL Schöneiche.

TuS Mondorf

Das Ziel des Double-Meisters ist klar definiert: "Wenn man zweimal in Folge Meister wird, dann wäre alles andere Understatement. Daher ?Mission Triple?", sagt Teammanager Klaus Utke, der dem Verein seit über 40 Jahren die Treue hält. Drei Abgänge muss Mondorf kompensieren. Schmerzlich vermisst wird Leistungsträger Nico Wegner, der zu den SWD powervolleys Düren ins Oberhaus wechselt. "Es tut sportlich weh, auf der anderen Seite verstehen wir das aber auch als Auszeichnung unserer sehr guten Arbeit", so Utke.
Vier Youngsters sind zum Team dazugestoßen, die den Etablierten im Kampf um die Stammplätze einen harten Kampf liefern werden. Mit dabei ist Mittelblocker Keanu Reuss, der zukünftig mit seinem Bruder Miguel in der "Hardtberghölle" auf Punktejagd geht. "Unser Ziel in der Vorbereitung war es, die vier Neuzugänge gut in das Team zu integrieren, mit den ganzen Abläufen und taktischen Elementen, einfach insgesamt auf dem Feld zusammenzuwachsen", so Cheftrainer Tasos Vlasakidis.

TSGL Schöneiche

Wenn die TSGL am ersten Spieltag nach Mondorf reist, beginnt für das Team aus Brandenburg der Kampf um das große Ziel: Klassenerhalt. Es ist die neunte Spielzeit in der 2. Bundesliga seit dem ersten Aufstieg im Jahr 2007/2008. Dabei muss die Mannschaft drei Abgänge verkraften. So zog es mit Charlie Peters und Maxim Künitz u.a. zwei absolute Leistungsträger in der Sommerpause zu den Energiequelle Netzhoppers KW in die 1. Bundesliga.
Dennoch blickt man zuversichtlich auf die neue Spielzeit: "Wir setzen auf den Teamzusammenhalt. Das ist unsere Stärke. Wir sind sehr ausgeglichen besetzt", sagt Florian Grüschow, Headcoach von Schöneiche. Am vergangenen Wochenende gewann das Team, verstärkt durch den Neuzugange Tim Schmidt (Universal) erstmals den traditionellen "Ur-Krostitzer Cup" in Delitzsch.

FC Schüttorf 09

Viele neue Gesichter gibt es beim FC Schüttorf 09 zu sehen. Es gilt, sieben neue Spieler zu integrieren. "Die Zusammenführung unserer Neuzugänge - sowohl auf dem Spielfeld als auch privat - stellt eine spannende Aufgabe dar", sagt Teammanager Diedrich Lammering. "Den Wechsel des Trainerteams kann man aber sicher als eine der größten Herausforderungen vor Saisonbeginn betrachten." Daniel Górski, wechselt vom Feld auf den Cheftrainer-Posten. Unterstützt wird er von Damian Domonik, der aber weiterhin auch in seiner angestammten Position im Mittelblock auf dem Feld stehen wird.
Der ehemalige Zuspieler Górski hat sich viel vorgenommen: "Unser Ziel für die neue Saison ist, dass in Schüttorf wieder Volleyball auf hohem Niveau gespielt wird. Über eine gute Platzierung werden wir uns freuen, wenn das ganze Team eine bessere Leistung zeigt als in den letzten Jahren." Maßgeblich beteiligt war Górski auch an der Verpflichtung seines polnischen Landmannes Marcin Kapusniak auf der Zuspielposition. "Die Erfahrung von Kapusniak und die Jugend und die Fitness von Mateusz Maciejewicz bringen viel Gutes in unser Team", so Górski. "Die Besetzung der Diagonalposition mit dem Brasilianer Victor Lupp Pereira wird auch eine Besonderheit sein."

 

VC Olympia Berlin

Erster Gegner für Schüttorf ist die Nachwuchsmannschaft vom VCO Berlin. Der Verein feiert in dieser Saison sein 30-jähriges Jubiläum. Das heißt, seit 30 Jahren werden in Berlin Nachwuchsathleten und Athletinnen für die Bundesliga und die Nationalmannschaft ausgebildet. Aufgrund dieses Auftrags wird es beim VCO auch in dieser Spielzeit wieder die meisten Neulinge geben. "Mit Carl Möller, Lovis Homberger und Jannes Wiesner sind drei Leistungsträger des älteren Jahrgangs mit Doppelspielrecht Teil des Teams. Diese sollen noch ein Jahr in Berlin weiter ausgebildet werden", berichtet Co-Trainer Andreas Nestke.
Im Sportforum Hohenschönhausen will Trainer Grzegorz Rys vor allem die Grundlagen im technischen, athletischen und taktischen Bereich festigen und weiterentwickeln. "Unser Ziel ist es, uns individuell und persönlich weiterzuentwickeln und die jungen Spieler bestmöglich auf eine Profikarriere vorzubereiten", so Rys.

PSV Neustrelitz

Einen Tag nach dem VCO tritt der PSV Neustrelitz in Schüttdorf an. Teammanager Patrick Scholz gibt das Saisonziel aus: "Wir wollen erneut die 2. Bundesliga bestätigen, unterstützt durch geschlossene Stärke wie auch sportlicher Raffinesse." Nicht mehr dabei sind Mittelblocker Odin Gnilitza und Zuspieler Jason Lieb. "Über unsere Neubesetzungen der vakanten Positionen mit Baset Mousavi im Zuspiel wie aber auch Jonas Herzog (Mitte) freuen wir uns sehr. Technisch wie auch sportlich bringen beide Spieler entsprechende Expertise auf ihren Positionen mit."
Scholz ist sich sicher, dass der PSV in der neuen Spielzeit mit einem Team auflaufen wird, das als Ganzes funktioniert. "Dennoch gibt es immer wieder Spieler, die durch Ihre individuelle Klasse an verschiedenen Spieltagen hervorstechen und als Leistungsträger gelten." Chefcoach Jonathan Kendrick Scott hat trotz des recht enttäuschenden siebten Platzes in der Vorsaison das absolute Vertrauen des Vereins.

Dessau Volleys

Im Jahr 2015 begann in Dessau der Neustart in Sachen Volleyball in der Landesklasse. Acht Jahre und fünf Aufstiege später sind die Dessau Volleys in der 2. Bundesliga angekommen. "Als Aufsteiger ist es unser Ziel, den Nachweis zu erbringen, dass wir zweitligatauglich sind und den Klassenerhalt schaffen", sagt Teammanager Ingo Häntschel. "In diesem Saisonwechsel gab es zum Glück nur einen Abgang. Zuspieler Paul Weber verlässt uns, da er die erhöhten Belastungen nicht mitgehen konnte. Dafür konnten wir zwei neue Zuspieler für uns gewinnen."
Mit Piotr Adamowicz wurde zudem ein Außenangreifer verpflichtet, der in den letzten zehn Jahren in der Liga nachgewiesen hat, dass er zu den Besten gehört.
Die größte Herausforderung für den Aufsteiger ist die Sponsorenakquise und Spieltagsorganisation. "Wir konnten unser Helferteam für die Organisation der Heimspiele vergrößern. Es ist beeindruckend, dass viele im Verein ihre Unterstützung zugesichert haben", so Häntschel. Erster Gegner für Dessau ist Adamowicz ehemaliger Verein SV Lindow-Gransee.


SV Lindow-Gransee

Der Vorjahreszweite des SV Lindow-Gransee muss den Abgang des brasilianischen Mittelblockers Romulo Galiao Goncalves und den Kolumbianers Humberto Machacon (Außenangriff) verkraften. Neu dabei ist unter anderem Zuspieler Ole Schröter, der von der GSVE Delitzsch nach Brandenburg wechselt.
Morten Gronwald übernimmt das Traineramt. Zuletzt war der 62-jährige Coach der ersten Männermannschaft des SC Potsdam. Er beerbt Peter Schwarz auf der Bank.

orderbase Volleys Münster

Die orderbase Volleys aus Münster beendeten die Vorsaison als Aufsteiger auf einem hervorragenden sechsten Platz. "Wir möchten diese Platzierung bestätigen und uns somit weiter in der Liga etablieren. Das bedeutet aber gleichzeitig auch, dass wir weiter in unseren Strukturen professionell wachsen müssen", sagt Teammanager Michael Spratte. So wurden zum Beispiel zwei neue Stellen im PR-Bereich geschafften. "Die größte Herausforderung bleibt die weitere Professionalisierung der Infrastruktur rund um die Bundesligamannschaft und im Jugendbereich, um weiterhin einen fließenden Übergang vom Ballroller zum Zweitligaspieler ermöglichen zu können", so Spratte.
Mit Urgestein Konstantin Holtstiege, Arne Bleines, Lenard Exner und Leon Winkler haben vier etablierte Spieler den Verein verlassen. Den Weg zurück gefunden hat stattdessen Diagonalangreifer Erik Kerp, der in Münster einst das Volleyballspielen erlernte. Libero Kaijie Zhang bringt internationales Flair in die Universitätssporthalle. Spratte erwartet ein spannendes Rennen um die Plätze: "Die Staffel wird noch enger zusammenrücken und deswegen müssen wir schon von Beginn hellwach sein."

SV Warnemünde

Die Stimmung in der Münsteraner Universitätssporthalle testet am ersten Spieltag der SV Warnemünde. Die Abteilung Volleyball des Vereins feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Und wenn es nach Teammanager Johannes Hofmeister geht, ist die Entwicklung noch nicht am Ende: " Wir wollen hier in Rostock unsere Philosophie weiterverfolgen und jungen und motivierten Talenten aus der Region Rostock, dem Bundesland, aber auch aus Deutschland die Möglichkeit geben, an der Ostsee unter den besten Trainings- und Wettkampfbedingungen ihren Sport auszuüben."
Neu auf der Trainerbank ist der Italiener Maurizio Forte, der Hofmeister auf dieser Position ablöst. "Zugleich hat sich unser Team stark verjüngt und durch neue Spieler um den bestehenden Kern herum teilweise stark verändert", erläutert dieser. "Insgesamt haben wir mit Bradley Merryweather (Z), Thomas Wheeler (MB), Lyndon Varga (MB) und Steven Duzevich (AA/D) gleich vier Spieler aus der Übersee verpflichtet." Mit Tommy Mehlberg kommt ein "Rostocker Jung" nach einem Jahr Auszeit zurück.


Kieler TV

Aufgrund eines großen Umbruchs in der Mannschaft sowie auch einigen personellen Veränderungen neben dem Feld stellen sich dem Kieler TV einige Herausforderungen. Nach der Spielzeit haben acht Spieler die Mannschaft verlassen, darunter die langjährigen Leistungsträger Robin Hanke, Bengt Sievers, Jenne Hinrichsen sowie der Zuspieler und 22-fache MVP der letzten Jahre, Moritz Behr. In der Saison 2023/24 werden mit den Brasilianern Juni Cesar Tavares Maciel und Joao Vitor Meirelles Thomaz und Christopher Kayser aus Kanada erstmalig ausländische Spieler in der Hein-Dahlinger-Halle auf Punktejagd gehen.
Die Verpflichtung von Eric Koreng als Headcoach der Adler steht sinnbildlich für die Weiterentwicklung des Kieler Standorts. "Eine konkrete Tabellenplatzierung ist für uns in der anstehenden Saison weniger das Ziel als eine funktionierende sportliche Einheit auf dem Feld zu bilden und nachhaltig das Umfeld weiterzuentwickeln", sagt PR-Chef Michael Sevenheck. Los geht es für Kiel beim VV Humann Essen.

VV Humann Essen

In der Wolfskuhle in Essen erwartet die Gegner ein vornehmlich junges Team. "Die Stammsechs wird eine U23 sein, von denen alle Spieler beim VV Humann das Volleyballspielen gelernt haben und auf der gleichen Schule waren", erzählt Peter Bach, der in dieser Saison seinen Trainerposten an Christoph Bielecki übergibt. Der ehemalige Teamkapitän beendete nach der letzten Spielzeit seine aktive Karriere. "Christoph ist ein Menschenfänger und Leader, von daher war und ist er sehr wichtig", so Bach.
Essen kann mit dem nahezu identischen Kader in die Saison gehen. "Trotz guter Angebote sind die Jungs beim VVH geblieben", sagt Peter Bach nicht ohne Stolz. Mit Luc Lüftner und Niklas Bach kommen zwei junge Spieler aus der Humann-Schule dazu, die das Potenzial haben, Akzente zu setzen. Der scheidende Trainer Bach gibt das Ziel für die kommende Spielzeit aus: "Wir wollen den Klassenerhalt schaffen. Getreu unseres Vereinsmottos: Bescheiden bleiben und über die Jugend zu den Erfolgen, das galt und gilt noch immer."



TSV Giesen GRIZZLYS II

Der Klassenerhalt ist auch bei den TSV Giesen GRIZZLYS II ein Thema. "Wir sind ein junges Team, das mit einigen erfahrenen Spielern eine tolle Struktur aufweist. Alle Spieler können von den Stärken der anderen profitieren", sagt Martin Richter, Cheftrainer des Aufsteigers. "Das möchten wir ausnutzen und alle Spieler in ihren Rollen weiterentwickeln." Mit Onno Möller und Yannik Ahr sind zweitligaerfahrene Spieler zum Kader gestoßen, dazu sicherte sich Giesen die Dienste einiger Nachwuchstalente. "Das Ziel dieser Saison ist nun, unsere Leistung auf Zweitliganiveau möglichst konstant abzurufen", so Richter weiter.
Die #Superzweite der Erstligamannschaft profitiert von den wachsenden professionellen Strukturen im Verein. Dennoch bleibt die Spieltagsorganisation gerade in Hinblick auf die große Anzahl an Teams im Gesamtverein eine der größten Herausforderungen. In der Schachtarena, die bis zu 720 Zuschauer fasst, begrüßen die GRIZZLYS am 16. September den TuB Bocholt.

TuB Bocholt

Die Bocholter gehen in die 11. Saison der 2. Bundesliga in Folge und treten in diesem Jahr mit einem sehr jungen Team an. "Im Durchschnitt wird die Stammsechs unter 25 Jahre alt sein", sagt Jonas Kubo, Teammanager von Bocholt.   Mit Lukas Salimi bleibt der amtierenden MVP der 2. Bundesliga Nord der Männer und frisch gebackene Westdeutsche Beachvolleyball-Meister mit an Board. Fabijan Slacanin (Außenangriff) und Fynn Müller (Zuspiel) sind neu im Team und sollen die Tiefe des Kaders erhalten.
Markus Friedrich wird zukünftig den Cheftrainer-Posten besetzen. Er kommt von den Skurios Volleys Borken, wo er als Co-Trainer aktiv war. Im Fokus des Trainings steht vor allem die Blockarbeit sowie die Verinnerlichung der Teamtaktik. Der Auftritt als mannschaftliches Ganzes soll maßgeblich sein. "Das Hauptziel in dieser Saison ist, zunächst den Klassenerhalt so früh wie möglich zu sichern. Sobald wir dieses Ziel erreicht haben, visieren wir einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an", so der Teammanager.

Der Meister ist fort, der Vize ebenso und auch der Drittplatzierte der Vorsaison ist weg. Das heißt für die 2. Bundesliga Süd, dass das Treppchen auf jeden Fall neu besetzt sein wird.

GSVE Delitzsch

"Der Verein hat in der neuen Saison eine breite Palette von Zielen vor Augen, die sowohl sportliche Erfolge als auch die Förderung der Volleyball-Begeisterung in Delitzsch umfassen", berichtet der sportliche Leiter Florian Pittschaft. Neben dem Hauptziel Klassenerhalt soll ein homogenes Team aus jungen Spielern entstehen. Nachwuchsspieler soll früh ins Training eingebunden und an die 2. Bundesliga herangeführt werden. "Wir möchten gern mit tollem Sport mehr Leute in die Halle locken", so Pittschaft weiter.
Zehn Abgänge musste der Verein nach Saisonende verkraften. Für Trainer Benedikt Bauer eine große Herausforderung: "Die vielen jungen Spieler müssen erst noch ihre Teamdynamik und eingespielten Abläufe entwickeln. Diese Anpassungsphase erfordert Zeit und Engagement von allen Beteiligten." Im administrativen Bereich wird der ehemalige Spieler Falk Köthen als Teammanager zukünftig eine tragende Rolle spielen.
Gleich zweimal auf das Feld darf der GSVE Delitzsch am ersten Spieltagswochenende. Nach dem Auftakt gegen die YoungStars aus Friedrichshafen geht es am Sonntag gegen den TSV Grafing.

TSV Grafing

Aufsteiger Grafing hat seinen Kader mit einigen Neuzugängen für die anstehende Spielzeit gut ergänzt. " Im Gegensatz zur letzten Saison ist dabei besonders, dass keine Startposition mehr sicher ist. Jeder Spieler trainiert um einen Platz im Stammkader, was zu einem hohen Trainingsniveau führt", berichtet Zuspieler Jannik Birkholz. Schmerzlich vermissen wird das Team den routinierten Mittelblocker Johannes Becker, der dem recht jungen Team als wichtige Stütze fehlt.
"Mit einem Kader, der nicht auf jahrelange Bundesliga-Erfahrung zurückgreifen kann, wird es die wichtigste Aufgabe sein, als Team zu agieren. Jung und mit viel Potential wollen wir konsequent und mutig aufzutreten", so Birkholz weiter. Ziel ist es, sich nach dem Wiederaufstieg langfristig in der 2. Bundesliga festzusetzen und an die erfolgreiche Saison 2020/21 anzuknüpfen, als Grafing die zweite Meisterschaft holte.


Volleys YoungStars Friedrichshafen

Am Bundesstützpunkt am Bodensee werden junge Spieler zwischen 15 und 19 Jahren an den Leistungssport herangeführt. Deshalb sind die Volley YoungStars immer das jüngste Team in der Liga. Stützpunkttrainer Adrian Pfleghar blickt auf seinen Kader: "Es ist unser Los als Bundesstützpunkt, dass uns jedes Jahr eine Reihe Spieler altersbedingt verlassen. Besonders freut es uns, wenn die Spieler anschließend bei Bundesligisten einen Vertrag erhalten. So wie Außenangreifer Simon Kohn, der in Friedrichshafen bleibt und bei den VfB-Profis spielt."
Fünf Neuzugänge können die Volleys vermelden: Christopher Oberglock (Diagonal) kommt vom TSV Flacht. Felix Gudermuth (Diagonal) stammt aus der Jugend der TG Schwenningen. Hinzu kommen Phil Bertele (Mittelblock), Lennart Giesenberg (Diagonal) und Niklas Kluge (Außenangriff) aus der Jugend des VfB Friedrichshafen. "Natürlich freuen wir uns, wenn es Häfler Jungs an den Bundesstützpunkt schaffen. Mehr als die Herkunft zählen allerdings Teamgeist, Leistungsbereitschaft und der absolute Wille, an sich zu arbeiten", erklärt Stützpunktleiter Ralf Hoppe.


RAMFIRE Volleys Dresden

Das Team der RAMFIRE Volleys Dresden geht mit dem klaren Ziel Klassenerhalt in die Saison. Dieser soll möglichst frühzeitig gesichert werden, um den Blick ins Mitteldrittel der Tabelle zu richten. Die Saisonvorbereitung war geprägt von Teambuilding, Kommunikation und der Integration neuer, junger Spieler. Fünf Nachwuchstalente aus denen eigenen Reihen sollen über den Verlust des erfahrenen Mittelblockers Christian Heymann, der den Verein auch abseits des Feldes unterstützte, hinweghelfen. "Es wird spannend zu sehen, ob und wie ? die jungen Wilden ? den gesetzten Spielern Konkurrenz bieten können und somit auch zur sportlichen Entwicklung des gesamten Teams beitragen", sagt Cheftrainer Peter Hesse.
Als die größte Herausforderung sieht Hesse die Angleichung des sportlichen Niveaus innerhalb des Teams. Erfahrungen müssen alle Spieler im Spielbetrieb sammeln, deswegen werde der Prozess zu Saisonbeginn nicht abgeschlossen sein. "Aber daher haben wir die Chance, im Laufe der Saison schnelle sportliche Entwicklungen und Leistungssprünge zu erreichen", so der Headcoach.

TuS Kriftel

Erster Gegner der Volleys aus Dresden ist der TuS Kriftel. Der Verein bestreitet seine inzwischen fünfte Zweitligasaison in Folge. Teammanager Danny Schleuning setzt auf eine Weiterentwicklung auf allen Ebenen: "Sportlich wollen wir uns weiterhin in der 2. Bundesliga etablieren und die Heimstärke der letzten beiden Jahre weiter ausbauen." Neun von 13 Spielern stammen aus dem eigenen Nachwuchs und haben sich zu Leistungsträgern im Bundesligateam entwickelt. Eine Lücke hinterlassen Florian Bonadt und Nils Kreitling, die ihre Karrieren beendet haben.
Neu dabei sind Mittelblocker Maximilian König, der bereits Erstliga-Erfahrung mit dem VCO sammelte, sowie die Eigengewächse Marcel Knab und David Freitag. "Um eine gute Saison spielen zu können, ist es jetzt an uns, die Neuzugänge gut zu integrieren - sportlich und menschlich", so Schleuning. "Wir wollen die eigenen Stärken (Block/Feldabwehr) weiter ausbauen und genügend Athletik trainieren, um gesund und vor allem mit allen Spielern durch die Saison zu kommen."

TSV Mimmenhausen

Der Vorjahressiebte TSV Mimmenhausen möchte in der anstehenden Spielzeit möglichst früh nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und schielt auf das obere Tabellendrittel. Urgenstein Tobias Streibl, der von der Bezirksklasse bis in die 2. Bundesliga als Leistungsträger das Team getragen hat, hat seine Karriere beendet. Adrian Gajewski, den Mannschaftskollege Bogdan Birkenberg als "gute Seele" bezeichnet, zieht es wieder in seinen schweizerischen Heimatverein.
Neu im Team sind Philipp Friedrich (Mittelblock) und Lars Hammer (Außenangriff). "Der ist gut, er schläft wenig auf Auswärtsfahrten", scherzt Birkenberg. In der Saisonvorbereitung lag der Fokus auf der Fitness und dem Annahmespiel. Am 16. September geht es für Mimmenhausen in der BZ Arena gegen die Blue Volleys Gotha.


Blue Volleys Gotha

Headcoach Jonas Kronseder hatte eigentlich bereits seinen Abschied verkündet, wird die Blue Volleys Gotha nun aber doch als Interimstrainer weiter betreuen. Nach dem Dienstantritt des neu verpflichteten finnischen Trainers Valtteri Jääskeläinen Anfang August stellte sich schnell heraus, dass es nicht passte. Bis zur Klärung der Personalie steht Kronseder weiter an der Seitenlinie. Sein wichtigster Auftrag: die Jungspieler in den Kader zu integrieren. "Insgesamt vier Jungs haben den Weg aus unserem Nachwuchs in die zweithöchste Spielklasse gefunden. Wir sind sehr stolz auf die Jungs, aber es liegt natürlich noch viel Arbeit vor uns", erzählt Teamkapitän Robert Werner.
Das Ziel für die neue Saison ist ausgegeben. Ein Platz im oberen Drittel soll es sein. "Abseits des Feldes möchten wir die Bundesliga enger mit dem Nachwuchs verzahnen. Dafür sind wir mit einem gemeinsamen Trainingslager in Tirol in die Saison gestartet, bei welchem die Spieler der Bundesliga zahlreiche Trainingseinheiten mit den Kindern absolviert haben", so Werner weiter, der das Team als ausgeglichen und gut besetzt ansieht.

L.E. Volleys

Zurück in der Liga sind die L.E. Volleys aus Leipzig. Dementsprechend ist das Ziel klar: den Klassenerhalt so früh wie möglich sichern und junge Spieler an das Leistungsniveau der 2. Volleyball Bundesliga heranführen. Mit Robert Karl (GSVE Delitzsch) und Lorenz Deutloff (VC Bitterfeld-Wolfen) sind zwei ehemalige Leistungsträger zu den L.E. Volleys zurückgekehrt. Darüber hinaus ist Bela Wiese, Deutscher Jugendmeister 2023, nun fester Bestandteil der Mannschaft. "Perspektivisch soll er das Gesicht der Mannschaft prägen sowie Vorbild für die nachwachsenden Generationen an Leipziger Volleyballern sein", sagt Vorständin Katja Weiße.
Während die Maschinerie im Hintergrund läuft und sich den Herausforderungen in Sachen Vermarktung, Sponsorenakquise und Reiseplanung stellt, geht es bei der Saisonvorbereitung vor allem um die Teamfähigkeit. Trainer Jan Pretscheck muss insgesamt sieben Zugänge formen. Unterstützt wird er dabei von Außenangreifer Paul Lohrisch, der neben seiner Rolle auf dem Feld auch als Co-Trainer fungiert. Los geht in der "Brüderhölle" gegen den SV Schwaig.


SV Schwaig

Der SV Schwaig steht vor ähnlichen Herausforderungen wie Leipzig. Der Vorjahressechste hat seinen Kader gezielt verjüngt. Die Zuspieler Tim Aust und Melvin Roll, Felix Hemmer (Diagonal) und Lauritz Jastrow (Mittelblock) kamen in der Saisonpause zum Team und sollen rasch integriert werden.
Ähnlich klingend auch hier das Ziel, das Teammanager Hans-Peter Ehrbar verlauten lässt. "Wir wollen die frühzeitige Sicherheit vor dem Abstieg schaffen." Mit Max Bibrack bleibt der Vorjahres-MVP in den Reihen der Schwaiger. Moritz Gärtner (Zuspiel, nach Dachau), Sven Kellermann (Mittelblock, Karriereende) und Christian Starosczik (Mittelblock, pausiert) werden jedoch fehlen, wenn in der Hans-Simon-Halle aufgeschlagen wird. "Da ist eine ganze Menge Erfahrung nicht mehr da. Damit müssen wir leben", so Ehrbar, der seit 47 Jahren Mitglied im Verein ist, weiter.

TV Bühl

Mit dem TV Bühl gelingt einem alten Bekannten der Sprung zurück in die 2. Bundesliga. "W ir freuen uns wieder in der Bundesliga aufschlagen zu dürfen, sind uns jedoch bewusst, dass wir von ?unten? erst wieder Aufbauarbeit leisten dürfen. Insofern rufen wir sehr bescheiden als Saisonziel den Klassenerhalt aus und wären sehr zufrieden, wenn wir uns am Ende in der oberen Tabellenhälfte wiederfinden", sagt Teammanager Oliver Stolle.
Sportlich wird das eine Herausforderung für Cheftrainer Uwe Dienst: "Wir waren bereits in der Dritten Liga Süd im Schnitt das jüngste Team und ich gehe davon aus, dass wir auch in der 2. Bundesliga Süd eine der jüngsten Mannschaften haben. Wenige haben bereits Bundesligaerfahrung. Der Großteil läuft das erste Mal in der Liga auf." Erfahrenster Spieler im Team ist Kapitän Alexander Duncan-Thibault. Nicht mehr mit dabei ist das Eigengewächs Philipp Senski, den es nach dem Abitur nach Österreich zieht. Während Coach Dienst sich um die sportlichen Belange kümmert, arbeitet das Team neben dem Feld im Hintergrund. "Letzten Endes stehen wir wieder vor der Herausforderung, die gesammelten Lizenzauflagen zu erfüllen. Auch hier fangen wir von unten als Aufsteiger bei vielen Dingen wieder bei null an", sagt Teamsupport Christina Stolle.

VC Eltmann

Auch der Volleyball in Eltmann hat eine über 50-jährige Geschichte, davon sehr viele Jahre als Teil der Bundesliga-Familie. Nun ist der VCW nach wenigen Jahren Abstinenz wieder zurück. Die Bayern haben sich personell gut vorbereitet: "Der künftige Headcoach der Bundesliga-Mannschaft Christian Jende bringt seine hohe Erfahrung als ehemaliger Spieler mit ins Training und Team ein. Er steht vor allem für die Durchlässigkeit und Transparenz der Jugendarbeit zur Bundesliga", sagt Teammanager Rolf Werner, der liebevoll "graue Eminenz" genannt wird. Neuzugänge auf dem Feld sind Jason Lieb (Zuspieler) aus Neustrelitz und Melf Urban (Mittelblocker) aus Düren.
"Wir haben eine altersbezogen sehr heterogene Mannschaft mit Spielern im Alter von 18 Jahren bis 45 Jahre. Diese breite Aufstellung an Erfahrung und Athletik ist ein großes Asset unseres Teams", weiß Werner. "Die wieder aufgestiegene Bundesliga-Mannschaft soll als Magnet für unsere Jugendarbeit dienen und für diesen Zweck auch das Aushängeschild des Vereins sein."

Barock Volleys MTV Ludwigsburg

Ein weiteres neues Team in der 2. Bundesliga sind die Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Kurz vor Saisonbeginn schätzt Trainer Markus Weiß die Gesamtsituation positiv ein: "Sportlich müssen wir uns sicher an das Tempo und die Abschlaghöhen weiter herantasten. Aber man muss sagen, dass die Jungs gut in der Athletik gearbeitet haben und wir schon deutliche Fortschritte erkennen können." Drei Zugänge musste der Coach in der Vorbereitungsphase integrieren. Sie bringen alle Erfahrung aus der 2. Liga mit und sind bereit das Projekt in Ludwigsburg mit positiv zu gestalten.
Die meisten Spieler, die das Team verlassen haben, sind in die zweite Mannschaft gegangen. "Wie sich die Abgänge im Mannschaftsgefüge auswirken werden, sehen wir dann in der Saison, denn im Endeffekt, waren es viele erfahrene Spieler", so Weiß. Als Liganeuling gilt es nun das Umfeld, bestehend aus Fans, Sponsoren und Verein, mitzunehmen und zu begeistern. Gelingen könnte das bereits am ersten Spieltag, wenn das Team zum Derby im nicht mal 60 km entfernten Rottenburg antritt.

TV Rottenburg

TVR-Trainer Jan Scheuermann verfolgt für die kommende Saison eine ganz simple Philosophie: "Wenn du viele Spiele gewinnst, spielst du automatisch oben mit, wenn nicht, dann nicht. Und wir treten in jedem Spiel an, um es zu gewinnen." Rottenburg geht mit einer Mischung aus jungen talentierten Spielern und erfahrenen Leistungsträgern, die zum Teil schon einige Jahre in der ersten und zweiten Bundesliga auflaufen, in die Spielzeit. Darunter sind fünf Neuzugänge, deren Integration in der Vorbereitung oberste Priorität besaß. Nicht mehr dabei sind Kai Wolf (Außenangreifer) und Zuspieler Jonas Kuhn.
Auch im organisatorischen Bereich rund um die Heimspiele hat sich Rottenburg neu aufgestellt. "Wir konnten unseren Libero Johannes Elsässer im Bereich des Sponsorings integrieren und Benedikt Heber, Student Sport- und Kommunikation, als Hallensprecher für uns gewinnen", sagt Gesamtkoordinator Timo Baur. Sportlich erhofft er sich, dass das Team attraktiven, begeisternden und mitreißenden Volleyball spielen kann und wird.

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