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Bundesligen: Mit einem Volleyballkrimi ins Halbfinale

20.04.2023 • Bundesligen Autor: Gerd Pohl, SC Potsdam e.V. 360 Ansichten

Im entscheidenden Spiel um den Einzug in das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft, bezwang der SC Potsdam nach knapp zwei Stunden den VfB LOTTO Suhl Thüringen 3:1 (17:25, 25:11, 23:25, 25:15, 15:12) und steht damit bereits zum vierten Mal im Halbfinale.

Mit einem Volleyballkrimi ins Halbfinale - Foto:  Nicol Marschall

Halbfinale wir kommen!!! (Foto: Nicol Marschall)

Es war das erwartet enge Spiel zwischen zwei Mannschaften, die auf einer Ebene agierten. Dabei bekamen die 1246 Zuschauer in der MBS Arena einen echten Krimi in Sachen Volleyball geboten, denn es ging um den Sprung in die nächste Playoff-Runde. Am Ende konnten sich die Gastgeberinnen mit dem Einzug ins Halbfinale und der dazugehörigen Fahrkarte nach Schwerin belohnen.

Die Gastgeberinnen begannen mit Maja Savic, Anett Nemeth, Hester Jasper, Laura Vermonts, Anastasia Cekulaev, Sarah van Aalen sowie, Aleksandra Jegdic (L). Es fehlte die verletzte Fleur Savelkoel. Im Weiteren Spielverlauf kamen u.a. Kim Robitaille, Pia Leweling und Rica Maase auf das Feld.

Die Thüringerinnen fanden im ersten Satz schneller zum eigenen Rhythmus und zeigten sich souverän in der Annahme und im Block. Der VfB ging schnell in Führung und brachte den ersten Satz mit 17:25 zum 0:1 ins Ziel.

Der zweite Satz gestaltete sich hingegen völlig entgegengesetztt. Der Ball lief nahezu perfekt in den eigenen Reihen. Am Ende stand ein deutlicher Stzgewinn mit 25:11, wodurch der SC Potsdam nach Sätzen ausglich (1:1).

Im anschließenden Satz ging es ganz eng zwischen beiden Teams zu, wobei kein Team mehr als zwei Punkte enteilen konnte, bis zum 23:23. Doch ein sich nie aufgebender VfB zeigte auch hier starke Nerven und entschied diesen dritten Satz mit 23:25 für sich. (1:2)

Der SC Potsdam konnte im folgenden vierten Satz dem Druck standhalten und diesen mit einem deutlichen 25:15 zum erneuten Satzausgleich für sich entscheiden.

Mit voller Unterstützung von den Rängen, starteten die Gastgeberinnen nun in den entscheidenden fünften Satz, der nach einigen Rückständen in der Anfangsphase durch das zwischenzeitliche 7:7 ausgeglichen werden konnte. Im Anschluss daran erkämpfte sich das Guillermo-Team die entscheidenden Zähler zum verdienten 15:12 und dem damit verbundenen Satzgewinn zum 3:2, womit dieser Volleyballkrimi in der MBS-Arena ein Ende fand.

"Wir sind jetzt vier Jahre in Folge im Halbfinale, Suhl wollte das auch - sie haben extrem gut gespielt, am Ende sind wir auch verdient in die nächste Runde eingezogen. Es war ganz stark von der Mannschaft, die heute phasenweise richtig gut agiert hat. Aber die Thüringerinnen haben heute gezeigt, was sie können und haben es uns recht schwergemacht. Jetzt sind alle Emotionen raus, es war so, als hätten wir heute den Titel gewonnen. Die letzten 1 ½ Monate waren echt schwer für uns, aber jetzt sind wir im Halbfinale. Wir sind glücklich und die Mannschaft hat sich für eine tolle Leistung und Saison belohnt", so ein hocherfreutes Vorstandsmitglied Toni Rieger, nach einem ausgelassenen Freudentanz in der MBS Arena.

Herausragende Akteurin dieses Spiels war Anett Nemeth mit 29 Punkten, dafür gab es die Goldmedaille als MVP.

Am kommenden Sonnabend kommt es bereits zum ersten Halbfinalspiel für die Potsdammerinnen, auswärts in Schwerin.

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