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Bundesligen: Keine Geschenke für Stuttgart in Aachen

19.03.2023 • Bundesligen Autor: Post-Telekom-Sportverein Aachen e.V. 852 Ansichten

Mit 0:3 (18:25, 19:25, 26:28) trennen sich die Ladies in Black und amtierender Meister Allianz MTV Stuttgart nach einem sehenswerten Spiel. Aachen zeigte eine deutliche Steigerung zu den zurückliegenden Partien.

Keine Geschenke für Stuttgart in Aachen - Foto:  Ladies in Black Aachen/ Andreas Steindl

Helena Dornheim setzte Akzente im Außenangriff gegen den Allianz MTV Stuttgart (Foto: Ladies in Black Aachen/ Andreas Steindl)

Die Favoritenrolle nahmen die Gäste aus Stuttgart sehr ernst und gingen entsprechend imposant gleich zu Beginn zu Werke. Aachens Ladies konnten allerdings in allen drei Sätzen phasenweise nicht nur gut mithalten. Auch eigene Akzente gelangen den Gastgeberinnen immer wieder.

Im ersten Satz lagen beide Teams lange Zeit auf Augenhöhe. Aachen konnte zeitweise sogar die Führung nach Punkten halten. Beim Stand von 17:16 brachte Maria Segura Palleres ihre Stuttgarterinnen mit ansehnlichen einer Aufschlagserie und drei Assen deutlich in Führung. Die Ladies in Black mussten nach dem 18:25 zum Seitenwechsel Satz 1 abgeben.

Im zweiten Durchgang griff Aachens Chefcoach Stefan Falter bereits beim Stand von 0:3 das erste Mal zur taktischen Auszeit. Dass er seine zweite Auszeit erst beim Stand von 18:21 nahm spricht für den starken Einsatz der Ladies in Black, die auch hier lange mithielten. Mehr als zwei oder drei Punkte konnten sich die Gäste nicht absetzen. Aachen kam immer wieder heran. Helena Dornheim, die für Hilary Howe ins Spiel kam konnte einen guten Teil dazu beitragen. Den Durchgang musste Aachen mit 19:25 dennoch an den Allianz MTV Stuttgart abgeben.

In der dann folgenden 10-Minuten-Pause gab Andreas Schneider, Geschäftsführer des langjährigen Co-Sponsors NetAachen unter dem Beifall der Fans bekannt, dass man das Engagement auch in der kommenden Spielzeit fortsetzen werde.

Es spricht für die Aachenerinnen, dass sie im dritten Satz noch einmal eine Schippe drauflegten. Nach und nach hatte man bereits im zweiten Satz begonnen, die erste Sechs ein wenig umzubauen und das fruchtete. Neben Helena Dornheim für Hilary Howe setzte auch Lydia Stemmler an Stelle von Lara Davidovic eigene Akzente und Fleur Meinders trug mit ihrem Zuspiel dazu bei, Stuttgart ein "anderes Bild zu zeigen", wie es Mareike Hindriksen im Interview nach dem Spiel nannte. Aachen erspielte sich einen Satzball, den Stuttgart abwehrte. Den dritten Matchball verwandelten die Gäste dann.

Als wertvollste Spielerinnen des Spiels wurden Aachens Wiebke Silge für die Ruhe, die sie ins Aachener Spiel brachte und ihre Präsenz im Block sowie Maria Segura Palleres geehrt, die ihrerseits verlässlich für Stuttgart da war, wenn sie gebraucht wurde.

Zwar bedeutete das 26:28 im dritten Satz auf dem Papier ein nicht ganz unerwartetes Ergebnis ohne Punkte. Die spielerische Leistung der Aachenerinnen gibt jedoch Anlass zu gesundem Optimismus für die verbleibenden Partien auswärts gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen und den Showdown im Heimspiel gegen den VC Wiesbaden am 01. April im Hexenkessel.

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