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2. Bundesligen: Dranbleiben

06.03.2023 • 2. Bundesligen Autor: Danny Pockrandt, VC Bitterfeld-Wolfen e.V. 479 Ansichten

Es war eine verdammt schwierige Ausgangssituation für die Jungen Wilden beim Auswärtsspiel am 4. März 2023 in Lindow-Gransee. Auf vier wichtige Spieler würde man verzichten müssen, darauf hatte man sich vorbereitet.

Dranbleiben - Foto:  Danny Pockrandt | miografico

Mit halber Kraft. BiWos ziehen ihr Ding trotz aller Widrigkeiten beachtlich durch. (Foto: Danny Pockrandt | miografico)

Marco, Lukas und Michael konnten ihr Team verletzungsbedingt nicht auf dem Feld unterstützen, Lorenz hätte bedingt durch sein Studium nicht am Spieltag dabei sein können. Doch es hat sich wenigstens in diesem Punkt eine Lösung gefunden, so dass er letztlich doch im Protokoll stand. Dass er dennoch nicht vom ersten Satz an auf dem Feld stand und die Aufstellung zunächst ungewohnt "wild" aussah, hängt mit der Spieltagsvorbereitung zusammen. Angesichts des starken Gegners und der aktuellen Situation, hatte sich das Team im Training eine bestmöglich praktikable Lösung erarbeitet. Mit dieserAufstellung startete das Team nun in den ersten Satz. So stand plötzlich Zuspieler Anton auf der Diagonnalposition und Alexander rückte von dort auf Außen, Zuspieler Benedikt übernahm, Eyk rückte zurück auf die Liberoposition. Damit war das halbe Team einmal umgestellt.

Mit dieser Aufstellung hatte man sich im Training intensiv auf dieses wichtige Spiel vorbereitet und deshalb diese dann auch auf's Parkett gestellt. Wie sich herausstellte, war dies eine erstaunlich gut funktionierende Variante. Immerhin haben die BiWos hartnäckig gegenhalten können, die Entscheidung über den Satz sogar in die Verlängerung getrieben. Nur ganz knapp musste man sich letztlich 25:27 geschlagen geben. Das war knapp und so blieb die Motivation hoch, das Ding doch noch nach Hause zu bringen. Im zweiten Satz sortierten sich die BiWos Richtung gewohnter Aufstellung zurück. Lorenz übernahm wieder die Außenposition, Alexander konnte auf seine Diagonalposition zurück, Benedikt blieb auf Zuspiel. Leider hat dieses Zurückstelllen nicht sofort Wirkung gezeigt, aber mit einem 22:25 war man doch noch dran.

Der dritte Satz gab dann doch Hoffnung, das Spiel noch zu seinen Gunsten drehen zu können. Anton übernahm zunächst die Regie und die Rechnung sollte auch aufgehen. Mit einem 25:21 holten sich die BiWo's den dritten Satz und hielten das Spiel damit noch einmal offen. Mit der Hoffnung, den Spieß somit umdrehen zu können gingen die Jungen Wilden in den vierten Satz. Hier wurde es nochmal richtig spannend, gingen die BiWo's früh in Führung und ließen nicht locker, den TieBreak zu erzwingen. Doch trotz allem kämpferischen Gegenhaltens ging das Spiel letztlich verdammt knapp 23:25 verloren. Somit gab es leider keine Punkte gegen den direkten Tabellennachbarn zu holen, der neue Tabellennachbar heißt Kiel und die BiWo's fallen auf den vierten Platz zurück.

Dennoch hat das Spiel gezeigt, dass die BiWos noch lange nicht abgeschrieben sind. Auch unter den schwierigen Bedingungen haben die Jungs einen beachtlichen Job geleistet und die Aufstiegspläne sind damit noch lange nicht in der Schublade verschwunden. Ganz im Gegenteil - jetzt erst recht! Man will dranbleiben - Verletzungspech kann man nicht ändern, für ein Ziel weiterkämpfen kann man schon.

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