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Letztes Heimspiel für Erfurt

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Bundesligen: Letztes Heimspiel für Erfurt

02.03.2023 • Bundesligen Autor: StS, SWE Volley-Team e.V. 449 Ansichten

Am Freitagabend, 18 Uhr, bestreitet Schwarz-Weiß Erfurt sein letztes Heimspiel der Hauptrunde. Zu Gast in der Riethsporthalle sind die Roten Raben Vilsbiburg.

Letztes Heimspiel für Erfurt - Foto:  Schwarz-Weiß Erfurt (Sebastian Schmidt)

Schwarz-Weiß Erfurt vor vermutlich letztem Heimspiel in der Saison (Foto: Schwarz-Weiß Erfurt (Sebastian Schmidt))

Das letzte Heimspiel der Hauptrunde könnte zugleich auch das letzte der Saison sein. Da die ursprünglich für den letzten Spieltag (1. April) vorgesehene Partie gegen NawaRo Straubing wegen deren Insolvenz und dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Spielbetrieb entfällt und die Chancen der Erfurterinnen seit dem letzten Wochenende auf das Erreichen der Playoffs nur noch theoretischer Natur sind, hatten die Erfurter Heim-Fans gerade einmal gut vier Monate Zeit, ihre Mannschaft zu erleben.

Und da die Hauptrunde für die Thüringerinnen mit den Auswärtspartien in Stuttgart und Wiesbaden endet, was die Wahrscheinlichkeit eines Saisonendes vor dem Ablauf des Monats März erhöht, wollen sich die SWE-Damen zumindest vorsorglich mit einer ordentlichen Leistung von ihrem Publikum verabschieden. Zugleich wäre es ein wenig Wiedergutmachung für die enttäuschende Derby-Niederlage in der Vorwoche.

Auch deshalb begleitete die Trainingswoche die Aufarbeitung des letzten Samstags, wie Konstantin Bitter beschrieb, um es am Freitag besser zu machen. "Wir werden alles dafür tun, um am Freitag erfolgreich zu sein", gab er die Marschroute für die bevorstehende Begegnung mit seinem Ex-Verein bekannt. Dass Erfurts Trainer, der nach der Derby-Niederlage mehr als angefressen war, in den Einheiten die Rolle des "bad coach" innehatte, wollte er dann auch nicht verneinen.

In der Partie am Freitag sieht er die Niederbayern zurecht in der Favoritenrolle: "Vilsbiburg hat eine gute Mannschaft, wie wir schon in der Vorbereitung feststellen mussten. Sie sind aber auch unter Druck, weil sie ihre Playoff-Teilnahme verteidigen müssen und sich deshalb bei uns keinen Ausrutscher leisten können." Optimistisch macht dagegen, dass die Schwarz-Weißen im Hinspiel nur äußerst knapp mit 2:3 unterlagen und dabei sogar einen Matchball vergaben.

In der Partie des Zehnten gegen den Achten stecken also beiderseitig Erwartungen, die es möglichst zu erfüllen gilt. Und so sehr man es von Erfurter Seite dem Ex-Coach Florian Völker gönnen mag, dass er sein letztes Jahr in Vilsbiburg erfolgreich bestreitet und es somit seinen Kritikern zeigt, so egoistisch muss man aber auch am Freitag denken.

Auch wenn die Live-Übertragung bei Sport1 zum Volleyballschauen auf der Couch verleiten mag, so hoffen die Gastgeberinnen, dass sich viele ihrer Anhänger das Live-Erlebnis vor Ort nicht entgehen lassen. Verabschieden sollte man sich ja immer persönlich.  

 

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