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2. Bundesligen: Gut gespielt, aber nicht gut genug

31.01.2023 • 2. Bundesligen Autor: Roland Regahl, Rote Raben Vilsbiburg 542 Ansichten

Die Begegnung zweier junger Ausbildungsmannschaften erfreute die 120 Zuschauer durch hochklassigen und überaus spannenden Volleyballsport. Letztlich setzte sich Wiesbaden verdient mit 3:1 (29:27, 23:25, 25:22, 25:19) durch.

Gut gespielt, aber nicht gut genug - Foto:  Roland Regahl

Wiesbaden war einen Tick besser. (Foto: Roland Regahl)

Die Roten Raben verzichteten auf Jordan Wolfe und verletzungsbedingt auf Zuspielerin Anna Wagner. Für die Amerikanerin übernahm Lina Klemisch die Diagonalposition und Allysha Sims führte alleine Regie, ansonsten ließ Trainer Guillermo Gallardo die bewährte Startformation mit Jeannette Huskic und Cayetana Lopez-Rey auf Außen, Laura Bergmann und Tina de Groot im Mittelblock und Sina Bauer als Libera auflaufen. In der ausgeglichenen Anfangsphase konnte sich bis zum 8:7 zunächst keine Mannschaft absetzen. Dann wurde der Satz durch kleine Serien geprägt. Wiesbaden entfachte mehr Druck im Service und lag mit 11:7 vorne. Als es die Gastgeberinnen allzu häufig mit gelegten Bällen versuchten, schafften die schnell spielenden Gäste den Ausgleich. Dann zog der VCW wieder auf 14:11 davon, woraufhin die Niederbayerinnen, angetrieben von Silbermedaillengewinnerin Cayetana Lopez-Rey, konterten (14:15). In der Folge blieb es bis in die Schlussphase hinein ungemein spannend. Abwechselnd gelang bis zum 24:24 keiner Mannschaft, einen Vorsprung von mehr als einem Punkt herauszuholen. Den ersten Wiesbadener Satzball wehrte Tina de Groot mit einem gelungen Block ab. Auch die Raben konnten den Vorteil beim 25:26 nicht nutzen. Franziska Koob besorgte mit einem Hinterfeldangriff schließlich das 29:27.

Auch der zweite Abschnitt bot alles, was das Volleyballherz begehrt: lange Ballwechsel mit spektakulären Abwehraktionen und wuchtige Aktionen am Netz. Cayetana Lopez-Rey und Laura Bergmann mit einem Servicewinner sorgten für einen guten Rabenstart. Bis zum 8:9 lagen die Mädchen von Guillermo Gallardo vorne, bevor MVP Pauline Bietau ihre Mannschaft zum 13:10 führte. Nach dem 15:16 bei der zweiten technischen Auszeit übernahmen die Vilsstädterinnen wieder das Kommando und behielten bis zum Schluss eine leichte Führung. Tina de Groot mit einem Dankeball und ein Wiesbadener Aufschlagfehler bedeuteten dann den Satzausgleich.

Etwa anders gestaltete sich der Verlauf des dritten Durchgangs, den die Hessinnen bis zum 14:13 dominierten und zeitweise mit sechs Punkten vorne lagen (9:3). Aber Kapitänin Jeannette Huski? und Co. kämpften sich wieder heran, gingen beim Stande von 14:15 selbst in Führung und hielten die Partie bis zum 21:21 jederzeit offen. Zum Schluss scheiterten die Raben allerdings am schnell reagierenden Block der Einheimischen. Nun ließen die jungen Raben ein wenig nach, während die Mannschaft von Lubos Vedrödy sich noch einmal steigerte. Folglich konnten die Raben nur bis zum 10:8 mithalten und mussten danach den VCW mehr und mehr davonziehen lassen (16:11, 22:15). Bei Wiesbaden, das laut der Aussage von Vedrödy die beste Saisonleistung zeigte, punkteten Beele Wiezcorek, Fiona Dittmann und vor allem Franziska Koob entschlossen bis zum 25:19-Endstand.

Trotz der Niederlage zeigte sich Guillermo Gallardo mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden: "Wir haben uns insgesamt gut präsentiert, aber halt nicht ganz so gut, um die Partie gegen einen stark spielenden Gegner für uns entscheiden zu können. Aber ich bin mit dem Auftritt einverstanden. Die Mädchen haben beherzt gekämpft."

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