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2. Bundesligen: Bocholt geht in Münster leer aus

30.01.2023 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 800 Ansichten

Die Spiele von TuB Bocholt in der Zweiten Volleyball-Bundesliga gleichen derzeit einem Wechselbad der Gefühle.

Nach dem 0:3 beim SV Warnemünde überzeugte die Mannschaft von Trainer Raimund Schneider vor einer Woche beim 3:0 gegen den FC Schüttorf. Am Samstagabend blieb sie hingegen wieder punktlos und verlor wie schon im Hinspiel 1:3 gegen die Orderbase Volleys Münster. Diesmal endeten die Sätze auswärts (25:23, 21:25, 17:25, 30:32). "Wir haben ein tolles Spiel gesehen. Leider haben wir zwei Fehler zu viel gemacht, um uns zu belohnen", sagte Schneider. Entscheidender Mann auf Münsteraner Seite war Diagonalangreifer Lenard Exner, "den wir nie in den Griff bekommen haben", sagte Schneider. Ihn wählte der Coach dann auch zum MVP. Auf Bocholter Seite erhielt die Auszeichnung Luis Kubo.

Die Gäste aus Bocholt gingen von Beginn an knapp in Führung und brachten diese mit 25:23 ins Ziel. "Allerdings haben uns die Anschreiber einen Punkt geklaut. Sie haben etwas die Übersicht verloren, was in der heutigen Zeit, wo alles ins Internet eingegeben wird, eigentlich nicht passieren sollte. Eigentlich haben wir den Satz sogar 26:23 gewonnen", sagte Schneider.

Zwei umstrittene Entscheidungen gegen Ende des zweiten Satzes führten dazu, dass dieser Durchgang 21:25 verloren ging. "Beim Stand von 21:21 gab es einen Tusch- und einen Antennenball, beides haben die Schiedsrichter aber nicht wahrgenommen. Der Münsteraner Spieler hat nach der Partie sogar bestätigt, dass er am Ball war. Da hat es uns aber nichts mehr genützt", sagte Schneider. Statt 23:21 zu führen, lag sein Team so plötzlich 21:23 zurück und gab diesen Satz schließlich 21:25 ab.

Der Frust saß auch im dritten Durchgang noch tief. Schnell geriet TuB Bocholt 3:8 in Rückstand. "In diesem Satz waren wir einfach schlecht", sagte Schneider. Er bemängelte generell die Aufschlagleistung im Spiel in Münster. "Wenn wir gegen Schüttorf bei 100 Prozent waren, dann waren das diesmal nur 50 Prozent. Münster hat in Moritz Lembeck aber einen guten Zuspieler, der das sofort ausnutzt, wenn die Annahme nicht unter Druck gesetzt wird und er die Bälle so in Ruhe stellen kann", so Schneider.

Nach dem 21:25 kämpfte sich TuB Bocholt im vierten Satz aber wieder heran und gab auch nach einem 22:24-Rückstand nicht auf. Die beiden Matchbälle wurden abgewehrt, wie auch vier weitere. TuB hatte seinerseits zwei Satzbälle, konnte diese aber auch nicht verwerten, sodass am Ende Münster mit 32:30 doch das bessere Ende für sich hatte und TuB Bocholt leer ausging. In der Tabelle haben die Schneider-Schützlinge aber weiterhin neun Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

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