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Bittere Niederlage in Schwaig

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2. Bundesligen: Bittere Niederlage in Schwaig

30.01.2023 • 2. Bundesligen Autor: Jürgen Schmitt, TV/DJK Hammelburg 728 Ansichten

Von einem Angstgegner muss man nicht gleich sprechen, wenn vom SV Schwaig die Rede ist.

Zumal die Mittelfranken seit Jahren über die Qualität und Kader-Tiefe verfügen, die jedem Kontrahenten gefährlich werden kann. Aber nicht zum ersten Mal riefen die Saalestädter nicht ihr bestes Volleyball ab im Franken-Derby. Und dann reicht es eben nicht, um Prädikats-Teams wie die Schwaiger in die Knie zu zwingen. "Der Blick auf das Resultat ist ernüchternd. Wir haben mal wieder auswärts nicht gepunktet. Das war in dieser Saison schon zu oft der Fall. Wir schaffen es nicht, Leistung konstant aufs Feld zu bringen. Das ist unser größtes Manko", analysierte Cheftrainer Philipp Fischer.

Kleine Serien prägten den ersten Satz. Mit Höhen und den angesprochenen Tiefen für die Hammelburger, die bis Mitte des Auftaktsatzes gut im Spiel waren, sogar mit 13:12 führten. Es folgte ein 9:3-Lauf der Maric-Truppe, der nicht mehr zu reparieren war. "Vor allem in unseren ersten Aktionen, Annahme oder Abwehr, waren wir sehr ungenau und den Spielaufbau so schwierig. Wir sind nicht in der Lage Ungenauigkeiten zu kompensieren, das bricht uns das Genick", nennt Fischer präzise Ursachen des Scheiterns.

Nur teilweise gut ist zu wenig

Dass es auch anders, nämlich deutlich besser geht, bewiesen die Hammelburger ja im zweiten Satz, in dem die Hammelburger mit fünf Punkten in Serie einen Rückstand in einen Vorsprung ummünzten (12:10) und die knappe Führung über die Ziellinie brachten. Gute Mannschaften nehmen den Flow mit, aber diesmal waren die Saalestädter eben nicht gut genug, was der Gegner mit jener Konsequenz bestrafte, die den Hammelburgern am Samstagabend abging.

Den dritten Satz gewannen die Schwaiger, die vom ersten bis zum letzten Ballwechsel in Führung lagen, ähnlich einseitig verlief der finale Abschnitt. Die Schwaiger Livestream-Kommentatoren sprachen im zweiten Satz von lustloser und fast schon apathischer Körpersprache und im vierten Satz von einem "immer wieder unerklärlichen Motivationsloch.

Nur wenige überzeugen

"Wir erlauben uns Fehler, die nicht sein dürfen. Dazu Schwächen in der Abstimmung, Konzentration oder Annahme. Das bekommst du in der 2. Bundesliga um die Ohren gehauen", lautete Fischers bittere Erkenntnis. Positiv zu bewerten sind die Leistungen von Mittelblocker Nils Rehmeier, der sich verdient die MVP-Silbermedaille sicherte, sowie vom jungen Joshi Schneider, der sich von Spiel zu Spiel steigert.

Am Samstag (19 Uhr) kommen die Freiburger in die Saaletalhalle. Der Tabellen-Zweite mit Erstliga-Ambitionen. Das Hinspiel im Breisgau hatten die Hammelburger erst im Tiebreak verloren. "Wir werden nichts geschenkt bekommen, aber wir spielen zuhause vor unseren Fans. Das macht mich sehr zuversichtlich", sagt Philipp Fischer.

Quelle: Saale-Zeitung

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