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Keine weiteren Punkte beim Doppelheimspiel

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2. Bundesligen: Keine weiteren Punkte beim Doppelheimspiel

17.01.2023 • 2. Bundesligen Autor: BSV Ostbevern 1923 e.V. 172 Ansichten

Nach dem Tie-Break-Sieg am Vortag gelang es den BSV-Damen am Sonntag nicht, noch weitere Punkte nachzulegen.

Keine weiteren Punkte beim Doppelheimspiel - Foto:  Sven Fels

Die beiden MVPS der Begegnung: Sophia Kerkhoff (links) und Kölns Nummer 12, Franzi Kalde. (Foto: Sven Fels)

Mit 1:3 (19:25, 20:25, 29:27, 21:25) unterlagen sie DSHS Snowtrex Köln.

Dass es bei den zwei Punkten vom VCO-Spiel blieb, lag im Wesentlichen am Gegner aus Köln, der trotz einiger personeller Widrigkeiten einen gefestigten Auftritt hinlegte und letzten Endes die besseren Antworten parat hatte.  
Auch die BSV-Damen plagten personelle Sorgen. Wie schon am Vortag musste die verletzte Esther Spöler das Spiel von der Bank aus verfolgen und die angeschlagene Vera Horstmann konnte nur mit Kurzeinsätzen unterstützen. Dennoch kamen die Ostbevernerinnen gut in die Partie, waren präsent im Block und zwangen Gäste-Coach Jimmy Czimek bei 5:1 zu einer frühen ersten Auszeit. Köln legte zu und im weiteren Spielverlauf bekamen Ostbeverns Block und Abwehr nie mehr nachhaltig Zugriff auf das variable Angriffsspiel der Domstädterinnen - allen voran Mittelangreiferin Franziska Kalde, die mal wieder gegen den BSV überragend performte. Das gewonnene Übergewicht münzte die Gäste in eine 2:0-Satzführung um, weil sie - anders als der VCO am Vortag - in den entscheidenden Phasen nahezu fehlerfrei agierten. 
Hoch anrechnen darf man den BSV-Damen, dass sie nach den intensiven fünf Sätzen keine 24 Stunden zuvor und trotz der bisweilen ratlos machenden Angriffseffizienz der Kölnerinnen nicht nachließen, ihre Chance zu suchen. Und sie belohnten sich durch einen mitreißenden dritten Satz, in dem der BSV einen 4-Punkte-Rückstand aufholte, einen Matchball abwehrte und den vierten Satzball schließlich unter frenetischem Jubel des BSV-Anhangs verwandelte.
Die Anfangsphase von Satz 4 brachte ein Kuriosum. BSV-Coach Dominik Münch hatte die Startformation falsch übermittelt: Für Youngster Johanna Struffert, die an diesem Nachmittag ihr Debüt in der 2. Liga gab, hatte er nicht die richtige Nummer auf dem Aufstellungsblatt notiert. Das war jedoch vom Schiedsgericht nicht bei der Aufstellungskontrolle zu Satzbeginn, sondern erst nach fünf gespielten Punkten bemerkt worden. Das Regelwerk lastet den Fehler in einem solchen Fall der Mannschaft an und so ging es statt 3:2 mit 0:2 aus BSV-Sicht weiter. Köln blieb den Satz über vorn. Der BSV kämpfte um den Anschluss, kam noch zweimal nah heran, doch das Ensemble der Gäste wusste jeweils zu kontern. So gingen die drei Punkte an Köln, nichtsdestotrotz hatten die knapp 200 Zuschauer in der Beverhalle nach dem tollem Spiel am Samstag auch am Sonntagnachmittag eines sehenswerte Begegnung erlebt und honorierten die Leistung der beiden Teams mit großem Applaus. Auf BSV-Seite erhielt Sophia Kerkhoff nach Spielende zum zweiten Mal an diesem Wochenende die Einzelauszeichnung für die wertvollste Spielerin, auf Gästeseite ging diese selbstredend an Kölns Nummer 12.

Schon am nächsten Wochenende steht für den BSV das nächste Doppelpack an. Dann geht es nach Berlin, wo am Samstag das Rückspiel gegen BBSC und am Sonntag auch bereits das Wiedersehen mit den Talenten des VCO wartet.

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