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Bundesligen: Duell der Tabellennachbarn

29.12.2022 • Bundesligen Autor: StS, SWE Volley-Team e.V. 184 Ansichten

Zum Jahresabschluss sieht der Bundesligaspielplan einige interessante Begegnungen vor.

Duell der Tabellennachbarn - Foto:  SWE (Sebastian Dühring)

Tabellennachbarn unter sich (Foto: SWE (Sebastian Dühring))

So auch das Duell der Tabellennachbarn Schwarz-Weiß Erfurt gegen VC Wiesbaden, das am Freitagabend, 19.30 Uhr, in der Erfurter Riethsporthalle angepfiffen wird.

Ein etwas verfrühter Silvesterknaller soll es werden, wenn sich am vorletzten Tag des Jahres die Mannschaften aus den beiden Landeshauptstädten gegenüberstehen. Punktgleicher Zehnter gegen Neunten, beide mit Tuchfühlung zu den Playoff-Rängen. Und der Blick ins Archiv verrät, dass die Partien in den letzten Jahren zumeist enge Kisten waren. Die Historie besagt zudem, dass Erfurt die letzten drei Heimspiele gegen den VCW gewann. 

Soweit die positiven Vorzeichen aus Erfurter Sicht. Ob die Serie eine Fortsetzung findet, wird davon abhängen, wer am Spieltag das Trikot überziehen kann und ob diese Spielerinnen eine Topleistung abrufen können. "Uns hat an den Feiertagen eine Krankheitswelle überrollt. Ich werde erst am Spieltag wissen, wer tatsächlich zur Verfügung steht", blickt Konstantin Bitter auf das wichtige Spiel und grübelt darüber, wie Plan B oder C aussehen könnte. Zumindest bezüglich der Verletzung von Corina Glaab kann er Entwarnung geben. "Sie war zum Glück nicht schwerer verletzt, ihr Schienbein ist wieder schmerzfrei."

Auch wenn Erfurts Coach die Tabelle nur zu gut kennt und weiß, dass es langsam an der Zeit ist, mal wieder einen Sieg einzufahren, übt er sich in Zurückhaltung. "Wiesbaden hat einige erfahrene Spielerinnen im Kader, das ist ein Vorteil. Sie sind klar der Favorit", spielt er dem Kontrahenten den Ball zu. Dass der VCW beim doppelt so hohen Etat in der Tabelle mit seiner Mannschaft auf Augenhöhe steht, wundert ihn dabei schon etwas.

Der Blick ins Detail liefert dabei vielleicht eine Erklärung. Die 0:3-Niederlage in Schwerin war die einzige ohne Satzgewinn, oft fehlte nicht viel und die Mannschaft von Trainer Benedikt Frank hätte einen Punkt mehr geholt. Hier sind durchaus Parallelen zu den Schwarz-Weißen zu erkennen. Auch der lange krankheitsbedingte Ausfall von Libera Rene Sain war schmerzlich. Die kroatische Defensivspezialistin ist mittlerweile wieder zurück und avancierte beim deutlichen 3:0-Erfolg am Dienstag gegen Neuwied zur wertvollsten Spielerin.

Gerade jetzt ist Schwarz-Weiß Erfurt auf seine Anhänger und deren Unterstützung angewiesen. "In Suhl haben sie uns phantastisch nach vorne getrieben. Ich hoffe, dass wir diese Stimmung auch am Freitag in unserer Halle haben. Wir werden auf alle Fälle unsere ganze Energie aufs Spielfeld bringen und unser Bestes geben", verspricht Erfurts Coach. Der Vorverkauf für die letzte Partie des Jahres verläuft gut, die Karten für die besten Plätze sind nahezu ausverkauft. 

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