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Bundesligen: DSC feiert Überraschungs-Coup in Schwerin

18.12.2022 • Bundesligen Autor: DSCVOLLEY, Dresdner SC 1898 e.V. 290 Ansichten

Was für eine starke Vorstellung! Trotz Reise-Chaos, mangelndem Schlaf und fehlendem Training hat DSCVOLLEY mit einer beeindruckenden Leistung das brisante Ostderby vor 1648 Zuschauern beim SSC Palmberg Schwerin mit 3:1 (25:16, 25:18, 14:25, 25:23) gewonnen.

DSC feiert Überraschungs-Coup in Schwerin - Foto:  Daniel Hinsdorf

Für die Schützlinge von Alexander Waibl war es der sechste Sieg in der Bundesliga.  (Foto: Daniel Hinsdorf)

Für die Schützlinge von Alexander Waibl war es der sechste Sieg in der Bundesliga.

"Kompliment an meine Mannschaft. Es war in Summe ein sehr starkes Spiel.  Nach der ganzen Vorgeschichte hatten wir natürlich nichts zu verlieren. Wie die Mädels alles angenommen haben, war schon außergewöhnlich. Wir waren vom ersten Moment an sehr fokussiert und haben unser taktisches Konzept sehr gut umgesetzt, haben sehr druckvoll aufgeschlagen. Jennifer Janiska ist von Beginn an vorangegangen, hat Verantwortung übernommen. Wir freuen uns natürlich sehr über diesen Sieg."

Allerdings geht es nach dem freien Adventssonntag am Montag im Training nahtlos weiter, denn schon am Mittwoch steht das Rückspiel im CEV-Cup gegen Busto Arsizio auf dem Plan.

Mit der goldenen MVP-Medaille wurde DSC-Kapitänin Jennifer Janiska geehrt, Silber erhielt die Schwerinerin Frauke Neuhaus. Janiska erwies sich mit 15 Punkten auch als Top-Scorerin, Julia Wesser kam auf 13 und Kayla Haneline auf zehn Punkte.  

Alexander Waibl veränderte seine Startformation gegenüber dem Spiel bei Busto Arsizio auf zwei Positionen, startete auf der Diagonalen diesmal mit Julia Wesser und die Arbeit auf der Libero-Position teilten sich Sophie Dreblow und Elisa Lohmann.

Der DSC startete sehr konzentriert, verschaffte sich schnell einen 3:0-Vorsprung. Die Dresdnerinnen zeigten keinerlei Müdigkeitserscheinungen, sondern agierten aggressiv und hellwach. Zwar glichen die Gastgeberinnen wenig später aus. Doch die Waibl-Schützlinge blieben unbeeindruckt, schlugen sehr druckvoll auf und Sarah Straube konnte aus stabiler Annahme die Angreiferinnen variabel einsetzen. Julia Wesser, die erst vor reichlich drei Wochen von der Außen- auf die Diagonalposition wechselte, setzte sich im Angriff immer wieder durch. Zudem zeigte sich die Block- und Feldabwehr sehr gut vorbereitet. Dagegen fanden die Gastgeberinnen nicht wirklich ihren Spielfaden. So konnten die DSC-Damen ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und Kayla Haneline verwandelte den zweiten Satzball.

Auch im zweiten Abschnitt blieben die Waibl-Schützlinge absolut fokussiert und setzten die Schwerinerinnen mit ihren Aufgaben unter Druck. Im Angriff lief Jennifer Janiska immer mehr heiß, überwand den gegnerischen Block eins ums andere Mal. Beim 16:11 für den DSC musste SSC-Trainer Felix Koslowski bereits seine zweite Auszeit nehmen, doch es brachte wenig, zumal kurz darauf Alexander Waibl auch noch mit einer Videochallenge richtig lag und damit der Vorsprung auf 17:12 anwuchs. Am Ende ging auch dieser Satz klar an die Dresdnerinnen.

Im dritten Durchgang nahm Felix Koslowski zwei Wechsel vor, brachte Frauke Neuhaus und Annegret Hölzig ins Spiel. Bis zum 11:11 konnte sich keine Mannschaft einen wirklichen Vorteil verschaffen, doch dann sorgten mehrere Angriffe von Neuhaus für eine Drei-Punkte-Führung (14:11) für die Gastgeberinnen. Beim DSC riss der Spielfaden. Alexander Waibl wechselte nun durch. Am Ende ging dieser Satz klar an den Pokalfinalisten.

Im vierten Akt aber meldeten sich die DSC-Mädels wieder zurück, stabilisierten sich und lieferten dem Gegner einen Kampf auf Augenhöhe. Fast im Gleichschritt ging es bis zum 9:9, danach brachten zwei kleine Missverständnisse beim DSC die Schwerinerinnen mit zwei Punkten in die Vorhand. Doch auch das Koslowski-Team blieb nicht fehlerlos und so kamen die Dresdnerinnen schnell wieder heran. In der Crunchtime hatten die Elbestädterinnen stets mit einem oder zwei Punkten die Nase vorn. Jennifer Janiska holte am Ende mit dem Punkt zum 24:22 den ersten Matchball heraus, den Schwerin jedoch abwehrte. Bei der zweiten Chance spielte Sarah Straube den Ball mutig auf Monique Strubbe und die Nationalspielerin versenkte ihn nach 102 Minuten im gegnerischen Feld. Die DSC-Damen lagen sich nach diesem Coup jubelnd in den Armen.

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