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2. Bundesligen: Erste Nullrunde

05.12.2022 • 2. Bundesligen Autor: Danny Pockrandt, VC Bitterfeld-Wolfen e.V. 309 Ansichten

Beim neunten Spiel der Saison ist es passiert - die BiWos können keine Punkte aus einem Bundesligaspiel mitnehmen.

Erste Nullrunde - Foto:  Danny Pockrandt | miografico

Jetzt heißt es Köpfe zusammen stecken, von nun an dürfen keine Patzer mehr passieren. (Foto: Danny Pockrandt | miografico)

Diesen Samstag ging es ins knapp fünf Stunden entfernte Bocholt, nahe der holländischen Grenze. Gegen den dato siebenten der Tabelle sollten die nächsten drei Punkte für die Tabelle eingeheimst werden. Doch der Plan ging nicht auf.

Die arg niedrige Spielhalle bereitete den Teams einige Probleme. Bereits im ersten Satz wurde klar, dass dies keine einfache Sache werden würde. Zunächst auf Augenhöhe gelang es Bocholt, nach einer größeren Serie ganze sechs Punkte davonzuziehen. Lukas wurde wegen Problemen mit der Hand ausgewechselt und Julian, wegen eines Problems am Fuß ebenfalls nicht zu hundert fit, kam aufs Feld. Es begann eine Aufholjagd, die sich sehen lassen konnte. Gerade noch rechtzeitig schlossen die BiWos auf und schafften den Anschluss - konnten die Entscheidung sogar in den Tiebreak verlängern. Doch leider sollte es nicht für den Satzgewinn reichen. 26:28 endete dieser aus Sicht der BiWo's. Doch bis hierhin war noch alles im Lot und ein möglicher Sieg noch nicht gefährdet.

Im Lot war dann alles wieder im zweiten Satz. Julian biss sich tapfer durch und trotz erbitterten Widerstands der Bocholter, konnte dieser knapp mit 25:23 gewonnen werden. Auch Lorenz bewies ein gutes Händchen, wenn es darum ging, den Ball geschickt am richtigen Ort im Bocholter Feld zu platzieren. Auch im dritten Satz lief zunächst alles nach Plan. Zu Beginn gleichauf, konnten die BiWo's gegen Mitte einen kleinen Vorsprung von drei Punkten herausarbeiten. Doch leider war das Ergebnis bei Abpfiff dasselbe wie in Satz eins: 26:28 und somit mindestens einer der drei möglichen Tabellenpunkte sicher weg.

Der vierte Satz sollte die BiWos zurück auf die Siegerstraße bringen und retten, was noch zu retten ist. Doch stattdessen entglitt den Jungen Wilden das Spiel, wie im ersten Satz vollends. Zwar gelang es einen knapp zehn Punkte Rückstand noch auf deren vier zu verkürzen, doch da war die Ziellinie bereits überschritten. 21:25 endete damit der letzte Satz und das Spiel mit 1:3 und Null Punkten für die Tabelle.

Nach der kalten Dusche traten die BiWos die Heimfahrt an. Zwar nicht mit den erhofften drei Punkten im Gepäck aber mit der Erkenntnis, dass alles endlich ist - auch eine Siegesserie in einer bis dahin makellosen Bundesligasaison. Leider haben die Jungen Wilden damit ihre Tabellenführung eingebüßt. Doch noch ist nichts verloren. Der Abstand zu Mondorf beträgt 2 Punkte. Nun darf man sich keine Schnitzer mehr erlauben, dann wird das Rückrundenspiel gegen den nun Erstplatzierten zum Kracher der Saison. Also was soll's, aufstehen, Blick nach vorn, Staub abklopfen, anpacken. Schon morgen wird bei einem extra anberaumten Training an der Fehleranalyse gearbeitet. Noch ist außer diesem Spiel nichts verloren!

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