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Netzhoppers zeigten starken Heimauftritt

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Bundesligen: Netzhoppers zeigten starken Heimauftritt

31.10.2022 • Bundesligen Autor: Netzhoppers Königs Wusterhausen e.V. 216 Ansichten

Die Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee boten den 537 Zuschauern in der Landkost-Arena Bestensee eine beeindruckende Leistung .

Netzhoppers zeigten starken Heimauftritt - Foto:  Anika Kreschel

Netzhoppers unterliegen dem Deutschen Meister (Foto: Anika Kreschel)

Trotz der 1:3 -Niederlage (27:29, 21:25, 25:21 und 22:25) kann das Team mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein Das angeschlagenen Team um Trainer Tomasz Wasilkowski, der selbst auch mit einer Erkältung kämpfte, ließen sich von ihrem Gegner, dem amtierenden Deutschen Meister - BR Volleys, nicht einschüchtern. Max Schulz, Byron Keturakis und Malachi Murch standen zwar alle wieder im Aufgebot, aber konnten aber bis auf Byron nicht wirklich eingesetzt werden. Raymond Barsemian war immer noch gezwungen, das Spiel vom Scoutingtisch zu verfolgen.

Die Voraussetzungen auf einen Sieg gegen das überlegene Hauptstadteam waren alles andere als günstig. Das Team aus dem Dahmeland zeigte sich dennoch wild entschlossen, sich nicht kampflos zu ergeben und setzten den Gegner mit starken Aufschlägen unter Druck. Sie behielten im ersten Satz oftmals die Nase vorn und hatten auf die Angriffe der Berliner oft die richtige Antwort parat.  Ein Ass von Byron Keturakis zum 23:23 heizte die Stimmung in der Brandenburger Hölle so richtig auf und die Spannung war zum Greifen. Erst die druckvollen Aufschläge der Gäste beendete den ersten Satz mit einem 27:29.

Der zweite Satz startete ebenso ausgeglichen wie der erste. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe und boten sowohl den Zuschauern als auch den beiden Teammaskottchen, Netzino (Netzhoppers) und Hugo (BR Volleys) ein spannendes Match. Beide Fangruppierungen gaben alles, um ihr Team nach vorne zu bringen. Der Schiedsrichtepfiff für einen gehobenen Ball auf der Seite der Netzhoppers führte zu Irritationen und brachte Mannschaft und Trainer etwas aus dem Konzept. Seinen Unmut macht Trainer Wasilkowski lautstark Luft, was ihm eine gelbe Karte einbrachte. Das Team rüttelte das nicht mehr so ganz auf und der Satz ging eindeutig an die Gäste.

Im dritten Satz drehte das Dahmelandteam noch einmal so richtig auf und ging bereits mit einer kleinen Führung in die erste technische Auszeit. Diese bauten sie sukzessive aus. Mit jedem Punkt mehr auf der Anzeigentafel wuchs das Selbstvertrauen und das Publikum bekam Volleyball auf hohem Niveau zu sehen. Die Stimmung in der Halle kochte und machte der Brandenburger Hölle alle Ehre.

Im vierten Satz konnten die Netzhoppers nicht mehr an die Leistung aus Satz drei anknüpfen. Die Berliner ließen sich nicht beirren, zogen ihren Stiefel durch und belohnten sich mit einer dauerhaften Führung. Nach 113 Minuten mussten sich die Netzhoppers nach einem starken Kampf geschlagen geben. MVP der Begegnung ist Marek Sotola.

Jetzt bereitet sich das Team auf die nächste Begegnung vor. Am 05.11.2022 um 19 Uhr treffen sie im Pokal-Achtelfinale auf bekannte Gesichter. Der Gegner ist der Zweitligist PSV Neustrelitz. Im Aufgebot des Teams stehen unter anderem Ex-Netzhopper Max Auste, Paul Sprung und Johannes Mönnich. Letzterer hat bereits Finalerfahrungen. Er stand 2021 noch unter Coach Christoph Achten mit den Netzhoppers in Mannheim beim Pokalfinale auf dem Parkett. Austragungsort ist die Sporthalle des BPOLAFZ NZ
Woldegker Chaussee 50 17235 Neustrelitz.

Bilder zum gestrigen Spiel gibt es bei Dagmar Jaschen und Wolfgang Purann.

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