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Bundesligen: Nächster Halt: Derby

29.10.2022 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 232 Ansichten

Mit drei hart erkämpften Punkten sind die BR Volleys am Mittwoch von ihrem Auswärtsspiel aus Lüneburg zurückgekehrt. Gleiches haben die Berliner auch für den zweiten Gastauftritt der Woche am Sonntag (30. Okt um 17.30 Uhr ) bei den Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee im Blick. Der Tabellenführer will seine Position im Berlin-Brandenburg-Derby verteidigen.

Nächster Halt: Derby - Foto: citypress/Pohl

Foto: citypress/Pohl

Auf den Tag genau ein Jahr wird es am Sonntag her sein, dass die Brandenburger zuletzt das Team aus der Hauptstadt empfingen. In der Potsdamer MBS Arena mussten die BR Volleys damals wahre Schwerstarbeit verrichten, um sich gegen den Pokalfinalisten von 2021 mit 3:1 durchzusetzen. Diesmal wird das freundschaftliche Derby wieder in der altbewährten Landkost-Arena Bestensee stattfinden, worin Cheftrainer Cedric Enard einen Vorteil für die Gastgeber sieht: "Dass wir dorthin zurückkehren, macht die Aufgabe für uns schwieriger. In ihrer kleinen, engen Halle schlagen die Netzhoppers immer besonders stark auf."

Der Coach hat seine Mannschaft auf einen "Gegner mit wenigen personellen Veränderungen" vorbereitet. Unter den Neuzugängen, die sich in Bestensee sofort als Stammkräfte etabliert haben, stechen Diagonalspieler Randy Deweese und Libero Moritz Eckardt ins Auge. "Beim Bounce House Cup haben sich die Netzhoppers schon auf einem richtig hohen Niveau präsentiert", schickt der Franzose ein Lob an den Lokalrivalen. Denn in der Tat sorgte das Team seines Ex-Kollegen Tomasz Wasilkowski in Hildesheim für Aufsehen. Siege gegen Düren (3:1) und Lüneburg (3:1) bedeuteten nach einer knappen Niederlage im Halbfinale gegen Friedrichshafen (1:3) den Bronzerang. Diesen Schwung konnte die Mannschaft um Routinier Dirk Westphal jedoch nicht ganz in die Bundesliga mitnehmen. Sowohl zuhause gegen Giesen (2:3) als auch in Düren (0:3) blieben die Netzhoppers ohne Erfolgserlebnis. Das gab es dann aber zuletzt gegen den VC Olympia Berlin (3:0) - obwohl mit Max Schulz, Malachi Murch, Raymond Barsemian und Max Chamberlain gleich vier Spieler fehlten. Die Verletzungsprobleme hemmten in den letzten Wochen auch die Trainingsarbeit und ließen die Königs Wusterhausener keinen richtigen Rhythmus aufnehmen.

Den haben die BR Volleys in der noch jungen Spielzeit hingegen zügig gefunden. Dabei waren nun in Lüneburg auch erstmals die Impulse aus der Wechselzone entscheidend. Vor allem Cody Kessel unterstrich gegen seinen Ex-Verein eindrucksvoll, wie wertvoll er für die Mannschaft ist. Aber auch Antti Ronkainen hatte mit seinem nervenstarken Service in den spielentscheidenden Phasen einen wichtigen Anteil am Auswärtserfolg. "Wir haben gezeigt, wie gut wir in der Crunchtime als Team funktionieren können. Diese Mentalität wird uns hoffentlich auch in dieser noch langen Saison wieder auszeichnen", lobte Co-Kapitän Kessel im Anschluss an das Match in der LKH Arena seine Männer in Orange. Die Tiefe des Kaders stimmt Cedric Enard auch für die nun bevorstehende Herausforderung optimistisch: "Wir wissen, dass dies eine große Qualität unserer Mannschaft ist. Wenn es am Sonntag wieder eng wird, kann jeder unserer Spieler den Unterschied machen."

BR Volleys Fans, die einen Sonntagsausflug zum Derby nach Bestensee planen, bekommen Tickets ausschließlich online und nicht an der Abendkasse: https://netzhoppers.reservix.de/events

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