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Der Hammelburger Vulkan brodelt wieder

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2. Bundesligen: Der Hammelburger Vulkan brodelt wieder

28.10.2022 • 2. Bundesligen Autor: Jürgen Schmitt, TV/DJK Hammelburg 204 Ansichten

Mit dem SSC Baden Volleys Karlsruhe kommt am Samstag (19 Uhr) nicht nur der amtierende und in dieser Spielzeit noch ungeschlagene Meister in die Saaletalhalle, sondern auch ein Team, welches seine Ambitionen auf einen Aufstieg ins Ligaoberhaus derzeit offensiv kommuniziert.

Der Hammelburger Vulkan brodelt wieder - Foto:  Jens Feistel

Explosionsgefahr: Milan Pajkic, der "serbische Vulkan" im Trikot der Hammelburg Volleys. (Foto: Jens Feistel)

Wie übrigens auch das Team aus Freiburg. Erst jüngst gab die Volleyball-Bundesliga (VBL) bekannt, derzeit mit sechs möglichen Anwärtern aus der Dritten Liga und der 2. Bundesliga in intensivem Austausch zu einem möglichen Aufstieg zu stehen. Auch wenn nicht klar ist, ob Karlsruhe bereits in der kommenden Saison den Aufstieg wagt, stellen die Verantwortlichen bereits wichtige Weichen und haben auch schon in dieser Saison einen (fast) erstligareifen Kader hingestellt.

Trotz Umbruch und einiger Abgänge konnte sich das Team von Headcoach Antonio Bonelli mit einigen hochkarätigen Perspektivspielern, vornehmlich vom "aufgelösten" Ex-Zweitligisten  Moerser SC, verstärken.  Hammelburg  möchte an den starken Auftritt gegen Freiburg, als man unglücklich im Tiebreak verlor, anknüpfen und zeigen, dass man auf Augenhöhe mithalten kann.

Zu den Anführern im Team gehört zweifelsohne Milan Pajkic, der Neuzugang aus Eltmann. "Seitdem er hier ist, steigt der Emotionspegel auf dem Feld", sagt Teammanager Olly Wendt. Mit seinem Spitznamen "Serbischer Vulkan" kann Pajkic übrigens gut leben. "Das passt. Das trifft auf mich zu. In meiner Heimat musste ich für all meine Erfolge kämpfen. Privat bin ich relativ ruhig, aber wenn es um Ungerechtigkeit geht, dann bin ich impulsiv und zeige auf dem Feld meine Mentalität. Die Energie versuche ich auch in mein Spiel einfließen zu lassen", sagt der 22-Jährige, der sich in Hammelburg gut aufgehoben und bestens integriert sieht.

"Mir gefällt das Konzept und die Betreuung der vielen jungen Spieler in Mannschaft. Schritt für Schritt sieht man, wie sich das Team steigert und weiterentwickelt." Der 2,01 Meter große Mittelblocker hat in Serbien bereits Erstliga-Erfahrung gesammelt bei seinen Heimatverein Mladi Radnik Po?arevac und hatte für sein Land Einsätze in der Juniorennationalmannschaft. "In Sachen Qualität und Professionalität ist die 2. Bundesliga hier sehr ähnlich. Im Vergleich zu meiner Drittliga-Zeit in Eltmann habe ich hier ein höheres Pensum mit Jungs, die jede Menge Zweitliga-Erfahrung besitzen. Wir Spieler müssen schon im Training unsere Bestes geben und zeigen."

Quelle: Saale-Zeitung (Bad Kissingen)

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